Jetzt will ich auch nen Schnauzer
Ich auch!! Was ein sympathisches Video.
Jetzt will ich auch nen Schnauzer
Ich auch!! Was ein sympathisches Video.
Den älteren zu kastrieren und den jungen intakt zu lassen halte ich für kontraproduktiv. Du hast dann kein Problem weniger aber ggf eines mehr.
Auch wenn man es oft anders liest: Unkastrierte Rüden reagieren auf Kastraten anders als auf intakte Rüden. Und kastrierte Rüden ändern auch oft ihr Verhalten ggü Geschlechtsgenossen. Und das kann (muss natürlich nicht) die Dynamik zwischen deinen drei Hunden ordentlich durcheinander bringen.
Wenn deine Gruppe jetzt harmonisch ist, würde ich das Risiko dass sich da durch die Kastration des Älteren was ändert, nicht grundlos eingehen.
Die Rahmenbedingungen für die Tiere auf allen drei Bildern waren gleich: Nistkasten, die Elterntiere haben gefüttert, zu wenig Nahrungsangebot im Umfeld, Zufütterung durch den Menschen.
Ich bezweifele stark, dass die Rahmenbedingungen tatsächlich "gleich" waren. Was heißt denn "zu wenig Nahrungsangebot" was heißt "Umfeld".
(Und selbst wenn das unter Laborbedingungen geschehen wäre - woher willst du wissen, ob die erste Brut nicht einfach krank war?)
Ich könnte genauso gut putzmuntere Ästlinge fotografieren und schreiben: "So sehen Jungvögel aus, wenn die Elterntiere Sonnenblumenkerne und Erdnussbuch im Sommer snacken!"
(Und zur Sicherheit, weil hier ja gerne schnell aber nicht unbedingt logisch geschlossen wird: Nein, damit meine ich nicht, dass mein Bild ein Beweis für irgendwas wäre - ich will damit nur sagen, dass deine Versuchsreihe auch kein Beweis/kein Indiz für irgendwas ist.)
Nein, das Stückchen saß nicht fest, nicht verkantet oder irgendwas, da hätte Hund auch mal selbst nachsehen können. War anscheinend nicht nötig. Das macht sie mit halben, leeren Nussschalen auch so, die klemmen sich über einen Zehenballen fest und sie läuft so weiter, da hört man es wenigsten direkt klackern. Passiert das nur meinem Hund??
Nastro macht es genauso. Fußpflege (insbesondere Fremdkörperentfernung) ist ganz eindeutig mein Job.
Hier sind bisher auch alle Hunde glücklicherweise sehr alt geworden. (17, 14 (war aber ein richtig großes Tier) und ca. 16). An der durchdachten Fütterung lag das eher weniger.
Der Älteste bekam Futterflocken vom Aldi, Dosenfutter aus gleicher Quelle, von meiner Oma regelmäßig Ei (damit das Fell schön glänzt), Essensreste. Da hatte ich das Pony noch - dem hat er Futter geklaut und die Pferdeäpfel auch regelmäßig.
Die späteren bekamen Trockenfutter (weiß nicht womit gestartet, irgendwann Bosch, jetzt gibt es seit Jahren Josera). Und Essensreste, Pferde- (oder Wild-)kot und das was sie vom Kompost klauen.
Du bekommst ja noch einen Bericht, richtig?
Ja, den zeige ich einer Kollegin (Tierärztin) auch noch mal.
Hat Moro auch (gezeigt) und der hat Arthrose in der Pfote
Anhand der Humpel-Aufnahme, die ich vorzeigen konnte, war sich die TÄ sicher, dass es im Bereich Ellenbogen oder vielleicht noch Schulter ist; nicht in der Pfote.
Beginnendes Osteosarkom konnte ausgeschlossen werden?
Davon war keine Rede. Zum Verständnis: Der Hund humpelt vielleicht vier von 365 Tagen; in schlechten Jahren mal 6 Tage. Und das tatsächlich schon jahrelang. Das ist so selten und geht nach kürzester Zeit Schonung komplett weg - isoliert betrachtet wäre das für mich ein "hat-sich-vertreten" und nicht behandlungswürdig.
Zur Sicherheit wollte ich es abklären lassen (und vor allem Arthrose ausschließen). Die TÄ konnte keine Ursache finden, Arthrose hat er nicht - in diesem Thread bin ich gelandet, weil einer ihrer Vorschläge fürs weitere Vorgehen war, versuchsweise ein paar Mal Librela zu verabreichen.
Da würde ich mal ansetzen. Man gewöhnt sich bei älteren Hunden gerne mal daran wie sie so laufen und sind. Daher würde ich aus diagnostischen Gründen "einfach mal" zehn Tage Entzündungshemmer geben. Jetzt, wo nichts ist. Und schauen, ob sich was verändert. Vielleicht ist die Lahmheit "nur" die Spitze des Eisbergs.
Vielleicht mache ich das mal in den nächsten Wochen. Schaden wird es nicht.
Aber der Hund ist nicht dauer-lahm (nicht falsch verstehen) und er ist absolut bewegungsfreudig, wie er es mit 8 auch noch sein sollte. (Ist kein großer Hund, der jetzt schon Richtung Senior gehen würde.)
Wenn der jetzt tatsächlich dauerhaft unrund liefe oder sich Bewegungen sparen würde, wäre ich auch deutlich alarmierter. Der bewegt sich wunderbar flüssig, fünf Monate lang.
Dann setzt er einen Sprint an und kommt humpelnd zurück. Spätestens am übernächsten Tag sieht man nix mehr davon. Völlig unproblematisch eigentlich - ich bin nur losgegangen, weil es mir einfach zu oft passiert. Jeder rennt mal wogegen, zerrt sich was, was-auch-immer. Aber Nastro passiert es nach meinem Geschmack zu oft.
Was denn da?
Exakt was, also wo genau was in der Anatomie nicht ideal aussah, habe ich mir nicht merken können; minimale Veränderung (also schon ED).
Aber lt. TÄ so gering ausgeprägt, dass gar nicht klar ist, ob da die Ursache für dieses "sich-vertretens" ist.
Arthrose konnte sie aber nicht sehen.
Das war mir dann die echt üppige Rechnung wert.
Wirklich bitter: Bevor ich heute hier durch blanken Zufall die eigentlich Librela-Indikation erfahren habe, war ich auch sehr zufrieden dick Geld da gelassen zu haben.
Ausführliche Anamnese, vorher Videos in Auftrag gegeben vom Humpeln, Hund auf dem Gelände der Tierklinik laufen lassen um das Gangbild zu sehen, ganz ausführlich durchbewegt, Röntgenbilder erklärt... Noch nie hatte sich ein menschlicher Arzt auch nur die Hälfte der Zeit für mich genommen.
Dass Option A des weiteren Vorgehens "Sie können ihm ein paar Mal Librela geben und gucken ob das dann noch mal auftaucht" war... macht jetzt ein bisschen schalen Nachgeschmack.