Beiträge von Gersi

    Die Vorsicht bei Welpen finde ich auch angebracht! Oft gibt es ja die Phase wo fast alles einmal angelutscht werden muss.

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    Was mich tatsächlich interessiert: Wahrscheinlich haben von 10 Millionen Hunden in Deutschland konservativ geschätzt 3 Millionen Hunde regelmäßig die Möglichkeit irgendeine Giftpflanze zu naschen.

    Wie oft das wohl passiert? Ich persönlich habe noch von keinem Hund gehört, der wegen einer Pflanzenvergiftung behandelt werden musste. Aber das ist natürlich rein anekdotisch.

    Und hier steht halt einiges ... Kirschlorbeer noch und nöcher, Maiglöckchen, Efeu ..

    Ich weiß gar nicht ob es irgendwo eine vollständige Liste gibt. Vriff hattest du da was gefunden?

    Aber es sind auf jeden Fall wirklich viele giftig. Ich glaube fast alle gängigen Vorfrühlings-Blüher (Christrosen, Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, (Wild)tulpen, Lenzrose, Blaustern, Kuhschelle ...) Da blüht dann nicht mehr viel Februar/März in den Beeten wenn man das Giftige rausschmeißt.

    Wie macht ihr das?

    Bei Welpen achte ich drauf, bei erwachsenen Hunden überhaupt nicht mehr.

    Hier wächst alles unabhängig von Giftigkeit, recht viel Efeu, Fingerhüte und Eibe.

    Als ich erfahren habe, dass manche Hundebesitzer das anders handhaben, hatten schon mehrere Hunde x Jahre nix Giftiges im Garten angerührt.

    Überhaupt fressen die Hunde keine Pflanzen, hat nie einer gemacht. Die grasen mal, zerkauen Stöcker (da achte ich dann drauf, dass das keine Efeuäste sind...) - aber an Beetpflanzen wie Fingerhut? Gehen die nicht.

    Ich lasse gerade vieles im Trockenstress stehen. Habe eh keine Chance, da viel zu retten. Dafür ist der Garten zu groß.

    Gieße Kübelpflanzen, Tomaten, Gurken, den Schnittlauch im Topf... Die Hortensien, die mein Vater so liebt, kriegen auch alle zwei Tage Wasser, meinen Phlox habe ich jetzt zweimal kräftig gewässert. Mal gucken, vielleicht gönne ich ihm zum Wochenende noch mal was.

    Eine Stelle und einer Hängebuche halte ich leicht feucht - aber auch nur weil Rotkehlchen und Drosseln sonst schimpfen.

    Wetterbericht hat sich verbessert, aber ich glaube erst an den Regen wenn ich ihn habe.

    Und was sind solche Hunde?

    Im Thread "gefährlicher Hund" wird ja immer mal wieder die These aufgebracht, dass beispielsweise Größe keinen/oder nur einen geringen Unterschied macht.

    Rasse auch nicht...

    Dann müsste jeder, der einen Hund anschafft einen fünfstelligen Betrag auf einem Sperrkonto nachweisen? Oder wie soll das sichergestellt werden?

    Oder machen wir das nur für 10(?)-Kilo-plus Hunde? Nur für Rüden? Oder greifen wir doch auf Rasselisten zurück?

    Vielleicht nur für Tierschutzhunde? Oder nur für welche aus dem Auslandstierschutz? Weil wir davon ausgehen, dass Welpen von VDH-Züchtern nicht gefährlich werden?

    Danke für den Thread. Nastro hat 20 Kilo, ist entspannt beim Tierarzt und fit. Vielleicht sollte ich ihn mal anbieten.

    Wir hatten auch mal einen Spenderhund. Der kam aber nur zweimal zum Einsatz. Der Nachbar ist Tierarzt, irgendwann ganz spontan rief er an, weil er Blut brauchte.

    Das hat sich echt gut angefühlt, man kann sich ja vorstellen, wie es den Leuten geht, die bangen müssen, ob sich da schnell wer findet. Da dann einfach auflaufen und helfen zu können, ist richtig schön gewesen.

    Dieses eine Mal war sie in Hundescheiße getreten...

    Auch das kann Nastro. Der findet Hundekot ekliger als ich Hundekot finde.

    Irgendwann bin ich mit ihm die Runde um die Häuser geschlurrt, war in Gedanken - plötzlich lief der Hund stocklahm. Oder besser gesagt: Er lief gar nicht mehr. Ich dachte, der hat ein Band gerissen, was Ernsthaftes im Rücken, keine Ahnung, ich war sofort höchstalarmiert und habe im Kopf schon Rettungsszenarien durchgespielt...

    Gerettet habe ich ihn dann, indem ich etliche Passanten um ihre Taschentuchvorräte gebeten habe, damit ich seine Pfote säubern konnte.

    Wenn Du ernsthaftes Interesse an den Hintergründen hast,

    Wahrscheinlich sind die Hintergründe ganz schlicht: Da waren kranke Jungtiere, in der Nähe gab es für die Altvögel Mehlwürmer - also muss es da einen Zusammenhang geben, die Alten müssen das Futter (und zwar ausschließlich das) den Jungen gegeben. Muss ja so; denn Vogelfütterung im Sommer ist schlecht. Zur Verteidigung (?) habe ich es beim ersten Lesen zumindest nicht so verstanden, als wäre da eingegriffen und ein "Experiment" gemacht worden.