Beiträge von Gersi

    Ich bin mir wirklich sicher: Auf den Röntgenbildern war keine Arthrose sichtbar.

    Den Bericht bekomme ich noch, kann ich ja dann noch mal nachlesen.

    Ich habe mich für Plan B (wenn er das nächste Mal humpelt, Metacam oder so für ein paar Tage) entschieden, weil ich Librela ohne vorher etwas anderes ausprobiert habe, schlicht recht teuer fand.

    (Wie gesagt: Der Hund vertritt sich nur hin und wieder und bekommt bisher einfach gar keine Schmerzmedikamente.)

    Wenn das wirklich off-label gewesen wäre (und bei euch klingt es so), hätte ich ein wenig mehr Aufklärung erwartet.

    Habt ihr bei eurem Hund eine bildgebende Diagnostik machen lassen?

    Der Hund wurde gründlich untersucht, auch geröntgt. Er hat leichte Auffälligkeiten im Bereich Ellenbogen, keine Arthrose bisher - es ist völlig unklar, warum er immer mal wieder für ein paar Tage humpelt.

    Als ich den letzten alten Hund hatte, wurde Librela noch nicht gegeben. Ich bin also wirklich nicht informiert; habe jetzt im Frage-Thread zu einer Studie und möglichen Nebenwirkungen gelesen; darauf dann erfahren, dass das Medikament vor allem bei alten Hunden gegeben wird und/oder wenn bisherige Schmerzmedis nicht mehr ausreichend wirken.

    Das überrascht mich jetzt im Hinblick auf die Empfehlung der Tierklinik. Deswegen frage ich hier.

    Ich komme aus dem Fragen-Thread hier rüber.

    Mich interessiert, ob ihr es kennt, dass Librela bei Hunden mittleren Alters als erste Schmerzmedikation gegeben wird, um auszuprobieren ob sporadisch auftretende Lahmheiten dann ausbleiben.

    Vor etwa einem Monat war ich mit Nastro (8) los und habe immer mal wieder auftretende Lahmheit (drei- oder viermal jährlich, maximal für vier Tage oder so) abklären zu lassen. Die Untersuchung blieb weitestgehend ohne Befund.

    Am Ende wurden mehrere Vorschläge zum weiteren Vorgehen gemacht - eine war ein paar Mal Librela zu geben, um zu schauen, ob dieses "sich-vertreten" dann ausbleibt.

    Habe mich dagegen entschieden - aber bin jetzt doch etwas überrascht, dass mir das als eine von zwei Handlungsoptionen genannt wurde.

    Wobei man da auch genauer hinterfragen müsste.

    Ich weiß, zwei Hunde sind nicht statistisch relevant, aber hier hat zB damals kein anderes Schmerzmittel auch nur annähernd die selbe beständige Schmerzfreiheit erreicht, wie wir es mit Librela hatten. Sprich ein Abnutzungsvergleich unter Librela und unter Meta oder Rimadyl wäre hier nicht wirklich aussagekräftig gewesen, weil die Belastung unter Librela beständig höher war.

    Ich war vor einem Monat mit Nastro (8 Jahre) los, weil er sich zu oft vertritt. Verschwindet immer wieder - aber insgesamt geht er zu oft lahm. Ich wollte abchecken lassen, was da die Ursache ist.

    Ich kürze mal ab: Der Hund ist eigentlich ohne Befund. Gibt leichte Auffälligkeiten im Röntgenbild - aber die sind so minimal, dass völlig unklar ist, ob das die Ursache für die immer-mal-wieder auftretende Lahmheit ist.

    TÄ hat Vorschläge zum weiteren Vorgehen gemacht, einer davon war, probeweise ein paar Mal Librela zu geben. Als Vorschlag - hat nicht versucht, mich davon zu überzeugen.

    Nur wenn man an dem Punkt Librela ist, muss man eben auch abwägen Lebensqualität vs. Lebensdauer.

    In dem Fall hätte es Librela also deutlich früher gegeben. Und wenn es schon so früh und testweise empfohlen wird, muss man natürlich kritischer auf Nebenwirkungen schauen als wenn es wirklich nur bei Schmerzen verordnet wird, die anders nicht zu behandeln sind.

    Nastro frisst langsam, zu seinen Zeiten (gerne in der Nacht), unterbricht immer mal wieder und frisst dann eine halbe Stunde später weiter. Wenn ich mit ihm alleine bin, hat er immer Futter zur freien Verfügung. Er ist zwar schlank - aber hält das Gewicht und für ihn ist es das richtige.

    Der Familienhund stürzt sich auf sein Futter und atmet es ein. Etwa die Hälfte des Jahres sind die Hunde zusammen und wir haben das Problem, was du ebenfalls erwartest.

    Wenn du eine Lösung findest, sag mir Bescheid - ideal kriegen wir das hier nicht hin. Wir füttern getrennt, anders wäre es aufgrund des unterschiedlichen Tempos stressig für die Hunde. Nastro hat mehr Zeit. Wenn er unterbricht, darf er ein oder zweimal danach noch zurück in den Flur, um weiterzufressen. Dann kommt der Napf aber bis zur nächsten Fütterung weg. Er frisst dann schon zügiger nach ein paar Tagen - aber man merkt, dass es nicht seine Art ist - und insgesamt frisst er auch weniger hier. Deswegen gibt es immer mal wieder gepimptes Futter (aber dann immer für beide) mit Joghurt o.ä. dann frisst Nastro auch gieriger und eine ganze Portion auf einmal.

    Mich hat das einfach nur gewundert. Mehr nicht

    Ich könnte mir vorstellen, dass das so selten vorkommt, dass es schlicht nicht geregelt ist.

    Der Entzug des aktiven und/oder passiven Wahlrechts ist ja in einer Demokratie einer der schärfsten Eingriffe, die man in die Grundrechte von Menschen unternehmen kann.

    Ggf. problematisch ist ja auch nicht die Kandidatur sondern wenn diese Person die Wahl auch gewinnt. Und dass jemand, der mehrfach vor Gericht als schuldunfähig eingestuft wurde und einen Betreuer hat (hier tatsächlich egal in welchen Lebensbereichen), eine Wahl gewinnt, kommt ja wahrscheinlich (so gut wie) nie vor.

    Alles Gute euch für die letzten Stunden und Tage.

    Das ist immer eine schwere Zeit - aber Einschläfern lassen ist der letzte Gefallen, den wir unseren Tieren tun können. Es ist die Verantwortung, die wir auf uns genommen haben - es ist so schwer...

    Aber bei der Diagnose: Verabschiedet euch und handelt zeitnah.

    Ich wünsche dir und deiner ganzen Familie viel Kraft.