Beiträge von Gersi

    Tut mir Leid zu hören, dass euer Hund so krank ist - und Kompliment an deine Frau, die Hunde-Lebensretterin.

    Frag' einfach noch mal in Ruhe bei der Tierärztin nach bzgl. der nonstop-Aufsicht. Ich denke nicht, dass irgendjemand das wirklich sechs Monate so leisten kann - und wahrscheinlich gibt es die von @Das Rosilein vermuteten "kritischen Phasen" aber auch weniger kritische.

    Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute - und halte uns gerne auf dem Laufenden!

    Beagle könnte vielleicht auch etwas sein.

    Aber gibt's hier Rassekenner? Ich hätte jetzt Ressourcen-Verteidigung auf der Liste der Dinge, die diesen Hund evtl. etwas schwierig machen können. (Aber vielleicht nur ein Vorurteil, lasse mich gerne eines Besseren belehren!)

    Dennoch wünschen wir uns einen loyalen, etwas aktiveren Hund, der am Wochenende auch mal mehrere Stunden mit uns auf wandern gehen kann, ohne dass er schlapp macht.

    Das machen (bestimmte Kleinsthunde oder Rassen mit Gesundheitsproblemen sind dann die Ausnahmen) alle gesunden, jungen Hunde mit.

    Die von dir genannten Rassen sind eher Spezialisten - und ob das passt zu deinen komplett durchschnittlichen Anforderungen, weiß ich nicht.

    Möchtet ihr denn unbedingt Schutztrieb o.ä.?

    Ich finde es auch so nicht mehr tragbar. Vor allem schreibst du von Kindern? Wie alt sind diese?

    Das bringt ja noch mal ne ganz andere Schärfe rein (sowohl was Hygiene als auch die emotionale Belastung anbelangt).

    Wenn ihr jetzt nicht einschläfern lasst, müsst ihr euch trotzdem entlasten: Windeln? Eventuell den "Freigang" des Hundes auf ganz wenige Zimmer begrenzen... Irgendwie so etwas. Das ist kein Egoismus, das ist Selbstschutz.

    Unerzogen? Kann ich überhaupt nicht beurteilen.
    Ein Hund, der nonstop seinen Kot und Urin frisst, sich in kleinen Boxen immer selbst einnässt, ständig umherwandert - der hat ganz andere Probleme als fehlenden Grundgehorsam.

    Wartet mal die Ergebnisse der Untersuchung ab und überlegt dann mal ganz ehrlich: Wann und wo hat der Hund momentan überhaupt noch Freude am Leben?

    Wusstet ihr es einfach?

    Ich habe vermutet, dass es Tage/Wochen gibt, an denen ich nicht wirklich Lust auf Hund bzw. Hunderunden haben werde.
    Aber ich kannte mich gut genug, zu wissen, dass ich auch dann Gassi gehe und mich angemessen um den Hund kümmere, wenn ich keine Lust dazu habe.

    Nimm' das Gefühl ernst!

    15 ist sehr jung, um eine Entscheidung für die nächsten 10-15 Jahre zu treffen.
    Sieh es mal so: Wenn du dir einen jungen Hund holst, ist der noch bei dir, wenn du 30 bist (und evtl. sogar schon selbst Kinder hast?).

    Weiterführende Schule, Berufswahl, Studium (?), Auslandsaufenthalt (?), Praktika, Urlaube/längere Reisen, Beziehungen... Die Entscheidungen der nächsten zehn Jahre stellen die Weichen für dein Leben. Hast du einen Hund, ist der eben immer mit dabei - im Guten aber auch im Schlechten (indem er dich deutlich unfreier macht als es Gleichaltrige sein werden).

    Natürlich darauf achten, dass der Welpe im Umzugstrubel nicht untergeht.

    Aber ehrlich? Auf eine deutliche bessere Wohnung würde ich nicht verzichten, weil ich Angst habe, dass der Umzug den Welpen stresst.

    Später umziehen... Joa, kannst du natürlich machen. Aber ich würde den Umzugsplan so gestalten, dass er für mich am besten passt - und zwei/drei Wochen die Wohnungen parallel zu haben, ist echt angenehm. (Vor allem für Renovierungen etc.)