Beiträge von Gersi

    @IngoK @l'eau
    Danke der Nachfrage!

    Er heißt Alvin und wohnt jetzt besser als ich (und wahrscheinlich die meisten von euch).

    Und NEIN, ich lag total daneben. Diese Wildvogel-Seite habe ich gefunden - und dann auch gesehen, dass es ein junger Mauersegler war, der vor der Hitze geflohen und deswegen auf dem Bürgersteig gelandet ist.

    Ich hatte schon häufiger mal Nestlinge gepäppelt (allerdings in einem deutlich besser ausgerüsteten Haushalt) und war auch sehr irritiert, dass ich ihn überhaupt nicht zum Sperren gekriegt habe. Die Schnabelfarbe passte dann auch überhaupt nicht.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Er hat bis vor ein paar Stunden bei mir im Schuhkarton gelebt - ich habe mir die Finger wund telefoniert beim Versucht jemanden zu finden, der ihn mir abnimmt - denn Mauersegler-Stopfen ist deutlich jenseits meiner Fähigkeiten und ich habe dank Nabu heute Abend endlich jemanden erreicht, der ihn mir abgenommen hat.

    "Wasser geben, wenn er trinken will" hat mir übrigens in jedem Telefonat jemand geraten. Ist aber müßig ob's richtig oder falsch war - er ist jetzt in guten Händen und hat wohl ne reelle Chance.

    Ganz am Anfang war Nastro echt unsicher unterwegs und hat sich mehr "gelöst" als markiert. Und er war dann häufiger am/im Rindstein. Ich wollte das nicht verbieten, denn es hat ihn Überwindung gekostet überhaupt draußen zu pinkeln.

    Ich bin etliche Male angemotzt worden, weil mein Hund in den Rinnstein pinkelte. Ich finde das komplett unlogisch - aber wenn die Nachbarschaft das eben so will, pinkelt er jetzt an die Laterne daneben.

    Ich wohne seit Jahren in Innenstädten - und ganz ehrlich: Selbst hier, wo es am "schlimmsten" ist, was die Strecke zur Lösestrecke anbelangt, ist das nicht wirklich ein Problem.

    Autos, Häuserwände etc. sollten wirklich tabu sein!!!

    Laternen finde ich allerdings okay, ebenfalls wie diese Begrenzungen, die Parkplätze von Bäumen trennen. Direkt an die Bäume finde ich auch eher suboptimal - aber um die Bäume rum gibt's hier eigentlich immer Gras/Sand/etc.

    Ganz, ganz wenige Straßen sind m.E. nach wirklich so, dass ein Hund sich da überhaupt nicht lösen kann - und wenn ich in so einer Straße bin, gehe ich eben weiter - und der Rüde muss damit klar kommen, nicht alles zu markieren, das vor ihm andere angepinkelt haben.

    Das "Schwierigste" ist tatsächlich zu verhindern, dass der Hund nach Monaten, in denen er brav davon abgesehen hat, an den Stromkasten zu pinkeln, nicht doch die noch feuchte Duftmarke eines anderen drübermarkiert - denn anscheinend gibt es sehr viele Stadthundehalter, die es zulassen, dass der Hund in Vorgärten und an Blumenbeete o.ä. pisst.

    Unter der Voraussetzung, dass man keinen komplett traumatisierten und/oder ängstlichen Hund hat:

    Ich finde Dinge, die funktionieren müssen, macht man am besten direkt in den ersten Wochen. Bei manchen ist es das Alleinebleiben, bei anderen Autofahren, früher brauchte ich auch die Öffis - jetzt ist es eher: am Fahrrad laufen ist okay.

    Sowie du ihn beschreibst, ist er ja ganz gut drauf: Zumindest mal eine U-Bahn-Station von innen sehen, stände bei mir jetzt auch direkt an.

    Wunderschöner Kerl und er scheint sich bisher super zu machen!!!
    Gratulation zum ersten Hund - ich glaube, ihr werdet ganz viel Spaß haben.

    Ich fände es toll, wenn du uns auf dem Laufenden hältst!

    Drei- bis viermal muss ein erwachsener Hund sicher nicht Gassi gehen am Tag, aber zumindest eine größere Runde muss auf jeden Fall drin sein!

    Ich meine mit "Gassi" auch die kleinen Runden zum Lösen - und da finde ich 3-4 täglich kompletten Durchschnitt.
    Vielleicht ist das ein Missverständnis?

    Wenn der Hund nicht in den Garten machen soll/oder will - dann muss ich in aller Regel schon mind. dreimal eine Leine in die Hand nehmen und mit dem Hund vor die Tür.

    Aber ist es nicht auch so, dass man mit Hund gezwungen ist raus zu gehen und sich damit Zeit abseits vom Alltag einzuräumen? Denn meine Mutter geht gerne wandern, könnte ihr Hund in dieser Hinsicht helfen, bzw hilft euer Hund euch dabei?

    Ich finde Hunde-Runden (3-4mal täglich bei einem erwachsenen Hund, beim Welpen viel öfter) haben rein gar nichts mit Wandern zu tun.

    Wer gerne wandert, kann dabei hervorragend einen Hund mitnehmen, das stimmt. Aber zu glauben, dass jemand, der gerne wandert, automatisch Spaß am Gassi-gehen hat - das funktioniert so nicht.

    Sollten die Gassigänge dann an deiner Mutter hängenbleiben hat sie tatsächlich mehr Stress - also genau was sie nicht will.