Beiträge von Gersi

    Das Hauptproblem ist das Herz.

    Meine Eltern haben die klassischen Tierarzt-Tierklinik-Gänge hinter sich. Medikamentös ist alles ausgereizt. Wenn nix dazwischenkommt, geht es ihm soweit gut (kurze Gassigänge sind noch drin und er hat auch noch Interesse an seiner (Damen)Umwelt.

    Aber er ist sehr, sehr müde, gerät schnell aus der Puste und ist an schlechten Tage auch sehr zittrig auf den Beinen. Ich habe ein bisschen mehr emotionale Distanz - und ich bin mir ziemlich sicher, dass er kurz vorm Ende ist.

    Er ist 14,5 - und ein ziemlich großer Hund.

    Dank euch gab's heute noch nen Hering extra. Hatte mir tatsächlich Gedanken um Kohlehydrate-Proteine etc gemacht nachdem ich angefangen habe, mich in die Fütterungsfeinheiten einzulesen. Aber wenn's schmeckt, dann halt nen Tag 100%ig Fisch/Fleisch.

    Wenn Leber und Nieren noch ok sind, wirst du die jetzt auch auf ein halbes Jahr nicht kaputt gefüttert bekommen, gleiches gilt für die Knochen.

    Super informativ. Danke!

    Bisher haben wir es uns bei der Fütterung immer sehr leicht gemacht: Hauptnahrung war Fertigfutter - und ansonsten was wir fanden, die Hunde auch mal probieren sollten (Reste von Fisch/Fleisch, wenn sie es denn mochten Gemüsereste, die beim Putzen übrig geblieben sind).

    Der gute Oskar frisst jetzt viel verschiedenes, aber leider kein Fertigfutter mehr. Aber jetzt bekommt er das abgelaufene Gulasch aus dem Sonderangebot mit gutem Gewissen.

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Es geht uns auch nicht um nachhaltig gesunde und ausgewogene Ernährung, wir wollen nur nicht Probleme schaffen, wo bisher keine sind - sollte er es doch noch ein paar Wochen länger schaffen.

    Der Infekt ist endgültig überwunden, heute Morgen kam das Futter von gestern als wohlgeformte Wurst wieder raus. (Worüber man sich alles freuen kann....)

    Ich finde das Studium an sich auch keinen schlechten Zeitpunkt.

    Wichtig ist nur, vor der Anschaffung des Hundes wirklich hart und ehrlich mit sich selbst zu sein.
    Auf was wärst du/Auf was wärt ihr bereit zu verzichten in fünf Jahren, wenn das Studium definitiv vorbei, der Hund aber noch da ist.

    Wie teuer ist eine HuTa? Wie sieht's mit der Bereitschaft/Möglichkeit zur Teilzeitarbeit aus? Ist das in den Branchen, in die ihr gehen werdet möglich oder der vorprogrammierte Karriere-Knick? Wenn ihr zur zweit seid, ist Gleitzeit eine super Möglichkeit: Einer beginnt um sieben, einer um neun - das verkürzt die Alleinbleibzeit gewaltig.

    Und (auch daran solltet ihr einen Gedanken verschwenden) was wenn ihr euch trennt? Hat einer von euch die Ressourcen (Geld, soziales Netz) alleine die Verantwortung zu übernehmen?

    Wenn ihr ehrlich mit euch seid, ernsthaft Szenarien durchspielt und zu realisierbaren Lösungen kommt, dann holt euch ruhig jetzt nen Hund.

    Mein letzter Hund kannte auch drei Wohnungen, drei Städte, drei komplett verschiedene (Berufs-)Alltage. Ich war da, das hat hat ihm völlig gereicht. Und so sind auch die meisten Hunde.

    Und zum Mops? Hier auch noch mal die Bitte, sich vorher schlau zu machen.

    Niere ist in Ordnung, und Leber war's beim letzten Check (vor zwei Monaten) auch. Tierarztgänge ersparen wir ihm soweit es geht.

    Irgendeine Magen-Darm-Geschichte. Er hat im Strahl alles ausgekotzt. Aber die Krise ist überstanden. Er hat sich jetzt 24 Stunden nicht mehr übergeben müssen.

    Wenn er noch nen guten Monat hat, wäre es ein Geschenk (deswegen fragte ich was kurz- und mittelfristig unbedingt in den Hund sollte).