Beiträge von Gersi

    wann haben eure Hunde mit dem jagen angefangen? muss ich da bei 4 Monaten schon Angst haben dass er abhaut? .-.

    Hinterher gehen: ja.
    Wirklich wegbleiben: eher nein.
    Geschickt genug sein was zu erwischen: eher nein.

    Wobei das "eher nein" natürlich nur heißt: Unwahrscheinlich. Unmöglich ist wie immer bei Hunden nix.

    Worauf du dich aber fast verlassen kannst: Wenn dein Hund schon jetzt wirklich deutliche Jagd-Ambitionen zeigt, wird es noch ne ganze Weile schlimmer bevor es besser wird.

    as größte Problem ist meiner Meinung nach das Erwarten von Dankbarkeit.
    Das höre ich so oft und es kotzt mich an.
    Inzwischen sage ich auch deutlich, dass meine Hunde mir nicht dankbar sind- im Gegenteil, das sind kleine Opportunisten!

    Schade, dass ich nur einmal liken kann.

    Die Menschen, deren gerettete Hunde stets Dankbarkeit zeigen, sind mir nämlich auch äußerst suspekt!

    Zur Statistik: 3 von 4 Hunden Tierschutz - und echt ganz tolle, unkomplizierte Tiere. Wirklich gute Hunde allesamt.

    Im Endeffekt kann es nur die TE-Starterin selbst beurteilen - ich habe es auch wie @hasilein75 gelesen.

    Und drei Menschen (wenn auch zwei Vollzeit arbeiten) plus Eltern *nur* 50 km weg, die dahinter stehen, ist meiner Meinung nach mehr als die meisten haben.

    Aber wie gesagt: Augen auf bei der Rassewahl. Nix zu sensibles - auch wenn das zunächst evtl. passender scheint. Weißer Schäferhund, Border-Collie: Echt eher nein.

    Zu den Rassen:
    Ohne jetzt Erfahrungen im Assistenzhundbereich zu haben - rein intuitiv würde ich eher auf dickfellig/unverwüstlich gehen und nicht auf feinfühlig/empfindlich.

    Eher Richtung gemäßigter Terrier als Hütehund z.B.

    Ich sehe sonst die Gefahr, dass sich Stimmungen zwischen dir und dem Hund eher verstärken als dass er dich ausgleicht.

    Also eher einen Hund, der immer raus und Spaß haben will als einer, der dich traurig anschaut und nur kuscheln will, wenn du in einem Tief bist.

    Ich kann mich gerade offensichtlich schlecht ausdrücken. Aber verstehst du, was ich meine?

    Leider gibt es keine verbindlichen Qualitätsstandards für Tierschutzkontrolleure.

    DAS wäre echt mal was.

    Ein paar Basics - aber dann bitte nicht Leuten mit jahrzehntelanger Hundeerfahrung auf den Keks gehen mit den Dingen, die Person X (hat gerade ihren ersten Hund und dazu ein Buch gelesen) ein absolutes Muss findet.

    WENN es belastbare Infos zu dem zu vermittelnden Hund gibt - dann sehe ich sofort den Mehrwert, versteht mich nicht falsch.

    Ich habe auch Vorkontrollen bestanden - aber fühlte mich jedes mal herabgesetzt durch den Prozess.

    Ich kenne mein Leben, ich weiß was ich kann und was nicht - und das gebe ich an. Und dann sitzt jemand bei mir am Küchentisch und versucht zu überprüfen, ob meine Angaben stimmen.

    Und nein, bei mir gab es keine sinnvollen weiteren Infos zum Hund, von dem wussten die Vorkontrollen weniger als ich (ich hatte meine Infos von den Internetseiten des Vereins).

    Meine Eltern werden demnächst einen neuen Hund bekommen, möchten wieder Tierschutz (mit den Hunden haben wir immer super Glück gehabt!!). Ganz ehrlich? Ich habe KEINE Ahnung wie ich denen das Verfahren Vorkontrolle erklären soll.

    "Da kommt ne nette Frau, die keine Ahnung von Hunden hat (meine Erfahrung, natürlich gibt es andere) und wird ein Problem damit haben, dass euer Garten nicht eingezäunt ist".
    Ich freue mich auf das Gespräch.