Beiträge von Gersi

    Ich sehe das wie du: kritisch wird es bei mir ab 8 Stunden, wenn das eben dauerhaft vorkommt.

    Das ist tatsächlich auch meine old-school-Grenze. (Für einen Hund, der es kann, natürlich)

    Aber das fiese Problem, das ja super oft auftaucht ist: Ein 8-Stunden-Arbeitstag bedeutet (mit Fahrt- und Pausenzeiten) oft 9,5-Stunden Abwesenheit von zu Hause.

    @Mikkki
    Das sind ganz besch****ne Stellen. Und ich verstehe beim besten Willen nicht, dass es da für die nicht-vorfahrt-habenden kein Schild gibt (mit Schildern wird doch in Deutschland sonst nicht gespart).

    Gibt hier einige solcher Straßen in der Ecke. Die habe ich als Autofahrerin kennengelernt - als ich tatsächlich einem Radfahrer fies die Vorfahrt genommen habe - und die fahre ich jetzt täglich selbst mit dem Rad.

    Gut zu hören, dass dir nix passiert ist.

    (Und zur Verteidigung des Autofahrers - und zur Verteidigung meines früheren Ichs: Wenn ich sehe, dass nach rechts eine Einbahnstraße geht, rechne ich mit vielem aber nicht mit einem selbstbewussten Verkehrsteilnehmer, der AUS der Einbahnstraße kommt und (zu Recht) auf seiner Vorfahrt besteht.)

    Ganz, ganz blöde Stellen. (Aber ich wiederhole mich).

    Zur Zuchtfrage:

    Ich bin dagegen, die Rassehundezucht zu verbieten und finde die Vorstellung so etwas zu wollen, schlicht absurd.

    Nur züchtet sie an dem vorbei, was die meisten brauchen und wollen.

    Natürlich gibt es Menschen, die Hüte-, Jagd-, Wach- oder Schutzhunde brauchen. Und natürlich sollen sie die auch bekommen.

    Die meisten Hunde in Deutschland haben aber einen anderen Job: Familienhund und Begleiter. Und für dieses anspruchsvolle Profil (und ja, ich finde das einen wirklich anspruchsvollen Job für Hunde) - gibt es viel zu wenig Auswahl, die nicht klein und wuschelig ist.

    Ich hab in meiner aktiven Tierschutzzeit keinen einzigen erwachsenen Hund aus Spanien/Griechenland/Rumänien/Türkei/Polen/Russland/Ungarn in der Vermittlung gehabt oder live erlebt, der in der Hinsicht kein erkennbares Defizit hatte.
    Den pflegeleichten gut sozialisierten Familienhund habe ich aus dieser Richtung einfach nie erlebt.

    Ich kenne die von dir beschriebene Problematik - ich kenne aber tatsächlich unkomplizierte, robuste Hunde aus dem Auslandstierschutz. (Habe selber zweimal Glück gehabt)

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich will dir damit deine Erfahrung nicht absprechen und lese auch, dass du nur davon schreibst, was du selbst erlebt hast. Ich denke, dass du da eine bemerkenswerte Trefferquote hast. Und ich gehe noch mal explizit drauf ein, weil ich Angst habe, dass andere dass so lesen @Helfstyna hat gesagt 100% der Auslandstierschutzhunde sind Problemfälle. Und das ist schlicht falsch.

    Aber: Sucht jemand einen Hund für einen bestimmten Job und/oder einen Hund, der in einem Haushalt mit Kindern leben soll würde ich IMMER von einem Auslandstierschutzhund, den man vorher nicht gut kennenlernen kann, abraten.

    Es gibt sicherlich Ausnahmen zur Regel (z.B. Kleinsthunde...) - aber ich finde Hunde, die von sich aus das Futter stehen lassen, sollte man nicht mit extra-Schonkost oder Leckerli oder... dazu bringen trotz Magen-Darm irgendetwas zu fressen.

    Trinken ist wichtig - und vor allem der Allgemeinzustand.

    Zwei Tage nichts fressen ist für einen ansonsten gesunden Hund, der keine anderen gravierenden Baustellen hat, überhaupt kein Problem.

    Es kommt auch echt drauf an, wo du suchst.

    Den Fließbandjob habe ich in der Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin, gehabt. Je nach Jahreszeit (passt wahrscheinlich nicht mit den Semesterferien) wäre auch Erdbeeren pflücken oder Spargelstechen gegangen - mittlerweile wird das auch nicht unbedingt schlecht bezahlt.

    In Unistädten ist natürlich das Angebot an Arbeitskräften in den Semesterferien recht groß. Wenn du also die Möglichkeit hast, etwas "abseits" zu arbeiten, wäre das wahrscheinlich vorteilhaft.

    Nur kurz als Warnung: Fließband ist echt hart.