Beiträge von Gersi

    Radfahren löst kein echtes Jagdproblem. Regelmäßig ans Rad nehmen trainiert die Kondition des Hundes hoch. Auf dem Fahrrad sitzen und den Hund dann freilaufen lassen - kann auch nach hinten losgehen, da der Hund sich weniger "beobachtet" fühlt, als wenn Frauchen zu Fuß unterwegs ist.

    Aber.

    Ich könnte mir nie vorstellen einen jungen, gesunden Hund über Monate nicht auszupowern. Jeder Hund muss mal die Möglichkeit haben schnell zu rennen. Das ist auch nicht gleichbedeutend mit "hochdrehen". Gerade am Rad ist es ja eher eine gleichförmige Bewegung, bei der ein Hund sich nach dem Tempo und der Richtung des Menschen richten muss.

    straalster: Das Like ist nicht für den Verlust sondern für euren Umgang damit. Ich hoffe, du verstehst das nicht falsch, denn auch wenn du die Geschichte als "unschön" ankündigst, finde ich doch bei aller Tragik sehr viel "Richtiges" darin. (Auch wenn das jetzt komisch klingt.)


    Trauer und Tod sind etwas so Persönliches - da ist eben jeder anders und ich wünsche einfach nur jedem, dass er oder sie seinen Umgang damit findet. Ob jetzt mit Fotos, mit dem Zeigen von Fotos oder ganz ohne "Dokumentation".

    Es kam z.B. zu einem überraschenden Angriff mit Gepöbel und Geschrei - Hund durfte sich weder nervenschwach zeigen noch nach vorne gehen.
    Vereinsamung (anbinden und Hundeführer außer Sicht) und eine bedrohliche, sich komisch verhaltende Person schwankt auf den Hund zu..

    Aber wenn ein Hund dann bellt, ist es doch okay - oder?
    In der ersten Situation bellt und sich vom Halter beruhigen lassen, in der zweiten halt bellt um sich die Person auf Abstand zu halten.


    Denn wenn da Bellen nicht okay ist, wäre jeder einzelne meiner Hunde durchgerasselt. Unter Garantie.

    Und wenn ich ehrlich bin, will ich diese voellige Erschoepfung (und das ist es bei meinen Hunden) auch nicht dauerhaft haben.

    Da habe ich mich vielleicht blöd ausgedrückt - da hast du völlig recht! Natürlich ist nicht jeder angestrengte Hund gut ausgelastet.

    Mir ging es nur darum, dass oft nur "zielgerichtetes" Fordern des Hundes überhaupt als "Leistung" zählt. Und das finde ich schräg.

    Ich habe keine Ahnung, was genau ich hier sitzen habe - gehe aber nicht davon aus, dass mein Hund ein "Arbeitshund" ist.

    Aber beim Thema Auslastung fällt mir immer wieder auf, dass meiner Meinung nach viele Leute eine ganz eigenartige Vorstellung davon haben, was einen Hund fordert.

    Wir waren heute beim Patenkind und dessen kleiner Schwester und haben Weihnachtsplätzchen gebacken. Der Hund, der den ganzen Nachmittag kleine Kinder um sich rum hatte und das wenig kennt, ist jetzt platt. Der braucht auch morgen garantiert nix für den Kopf und war heute auch nur Pinkelrunden.

    Die meisten Leute, die ich hier so treffe, würden jetzt sagen, dass dem Hund heute der lange Spaziergang fehlt - zur Auslastung.

    Oder hat der Herr Kraus sowas auch berücksichtigt?

    Ich habe versucht das "weiterzugoogeln" - ist wohl Frau Dr. Kraus von der Uni Göttingen.
    Und ich finde in weiteren "abstracts" nur Aussagen zu den Größen und nicht mehr zur Mischlingsfrage. Auf die Originalstudie kann ich nicht zugreifen.
    Größe kontra Lebenserwartung: Warum große Hunde jung sterben
    Muss mal gucken, ob das über eine Bibliothek und die Literaturrecherche geht.