Beiträge von Gersi

    Er hatte keinen Maulkorb um, weil er normalerweise gerne etwas herumträgt und er liebt das. Bei „normalen“ Begegnungen ist das auch kein Problem.

    (Wie gesagt, weiß ich nicht, ob es da irgendeine Vorgeschichte gibt.) Aber ich finde wirklich, dass ein Hund sich in so einer Situation erschrecken darf - und ja, er darf auch verbellen.

    Und wann hüpft mitten im Nirgendwo 2 (!!!) Meter vor dem Hund ein Mensch aus dem Gebüsch? Ich wage zu wetten: Das passiert euch in den nächsten fünf Jahren nicht mehr. Und wenn es wirklich dieses Szenario ist, das du absichern möchtest? Trägt der Hund den Maulkorb wahrscheinlich völlig umsonst.

    Ich bin wirklich super gespannt und freue mich wieder tierisch auf das Leben mit Hund!
    Gemeinsam wandern, im Sommer an der Wakeboard Anlage am See entspannen und zelten, Radfahrern, ans Meer fahren... All diese Dinge sind für mich mit Hund immer umso schöner gewesen und ich freue mich, das bald alles wieder mit einem vierbeinigen Begleiter teilen zu können

    :herzen1: Ich freue mich so sehr, dass du bereit für den nächsten Hund bist! Ich habe Joschis Geschichte in dem anderen Thread mitgelesen.

    Halt uns bitte auf dem Laufenden!

    Schaust du in Tierheimen in der Umgebung? Oder wo hältst du vor allem deine Augen offen?

    Bis er soweit ist, möchte ich aber niemanden gefährden.

    Das finde ich super und sehr verantwortungsbewusst.
    Ich kenne die Story von deinem Hund nicht.

    Ich würde diese Situation (also verbellen von plötzlich auf den Weg springenden Menschen) für sich genommen aber als völlig normal ansehen und nicht allein deswegen einen Maulkorb draufziehen. Denke, er hat so reagiert, wie es die Mehrzahl aller Hunde getan hätte.

    @Atrevido und @Eni46
    Wenn sich meine Eltern tatsächlich einen Wheaten vorstellen können, werden wir auf jeden Fall vorher ein paar live und in Farbe treffen. Vielleicht ist es eine regionale Sache? Aber ich kenne keinen bisher.

    Wir werden dann auch Richtung Fell noch mal genauer schauen. Ich finde euren Input aber auf jeden Fall sehr hilfreich! Tausend Dank noch mal!

    Ihr seid übrigens super. Ihr helft mir gerade nämlich sehr. Für mich kristallisiert sich jetzt heraus, wonach ich schaue und wo die Präferenzen meiner Eltern liegen.

    Ich tendiere eher zu "kerniger" und "härter" - meine Eltern haben vielleicht eher Lust auf "offensichtlich easy-going".

    Deswegen ist die Spanne auch so groß: Gemäßigte Terrier/Schnauzer auf der einen - Pudel/Spaniel/Retriever auf der anderen Seite.

    @Syrus
    Schnauzer-Sturheit wäre händelbar - und so wie ich Schnauzer bisher kenne auch der Jagdtrieb.

    Und der Kontakt ist ganz regelmäßig. Ich bin oft für ein paar Tage oder Wochen da. Und wenn meine Eltern in den Urlaub zum Wandern fahren, hänge ich mich eigentlich auch immer dran und fahre mit.

    Ich finde ja, dass wenn meine Eltern Richtung Schnauzer gehen, sie dann auch wieder Hühner brauchen. :cuinlove: Denn dann gibt es wieder offenes Hühnerfutter und Mäuse/Ratten - und dann braucht es ja einen entsprechenden Jäger.

    (Das war DIE Leidenschaft des ersten Hundes.)

    Beim Wheaten wäre aber noch zu beachten, dass das Fell wirklich sehr pflegeintensiv ist.

    Mmh. Könnte man das durch regelmäßige Besuche beim Hundefriseur weitestgehend "outsorcen"? Klar hat keiner ein Problem den Hund regelmäßig zu bürsten o.ä.
    Aber jeden Tag 20 Minuten Fellpflege wäre zu viel für uns.

    Wenn es dir wegen der Größe eher darum geht, dass der Hund nicht zu schwer wird, dann kannst du - denke ich - bei den Pudeln auch bei den Großpudeln gucken.

    Mir geht's ums Gewicht. Ich wiege keine 60 Kilo, Nastro wiegt knapp 20. 55 Kilo an der Leine möchte ich nicht haben.
    (Ich weiß, dass dieser Punkt hier im Forum total umstritten ist - aber für mich ist es wichtig, in der einen Situation, in der die Erziehung aussetzt und die Hunde mit Kraft ziehen, etwas körperlich entgegenzusetzen zu haben.)

    Schnauzer empfinde ich da als viel verspielter und auch offener irgendwie.

    Das wäre jetzt auch mein Eindruck. Und Ein-Mann-Hund ... Es ist ja wirklich realistisch, dass der Hund im Laufe seines Lebens irgendwann (wenn auch innerhalb der Familie) umzieht. Ich denke, dass könnte einem Hund, der sich ganz eindeutig einer Person verschreibt, vielleicht deutlich schwerer fallen?

    Vielleicht wäre das noch ein weiteres Kriterium - hatte ich bisher so gar nicht auf dem Schirm.
    Fallen Spitze nicht auch in die Kategorie Ein-Mann-Hund?

    Beim Collie muss man nur zwei Dinge beachten: Es gibt Menschen, die passen nicht zum Collie und umgekehrt.

    Ich habe immer das Gefühl, Collies sind Hunde, die ich "siezen" müsste. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bisher sehr wenige kennengelernt habe - und die wenigen waren entweder sehr schlecht erzogen (bzw. hoffnungslos verfettet) oder sehr nervös.

    Und an der Stelle merkt man vielleicht die einzige Schwierigkeit, bei der Hundesuche. Theoretisch passt irre viel. Toll wäre ein Hundetyp, der sowohl meinen Eltern als auch mir zusagt. Und ich glaube, ich bin zu "stumpf" (?) für einen Collie?

    Ach so, meine Mutter gibt's auch. Die möchte einen Hund, der gerne mal ein Leckerli von ihr nimmt und sich hin und wieder streicheln lässt. (Veto würde sie einzig bei Schäferhunden einlegen, sie wurde einmal gebissen und konnte die Angst vor der Rasse nie ablegen.)

    meisten sind zumindest im passenden Gelände ableinbar.

    Das Gelände ums Haus meiner Eltern herum ist sehr wildreich, Wald, unübersichtlich .... hin und wieder Wiesen, die aber voller Reh- und Hasenspuren sind.
    (Nach entsprechender Erziehung) ableinbar ist etwas, auf das mein Vater wahrscheinlich sehr ungern verzichten würde. Am frühen Morgen raus, stundenlang durch das Gebiet "stromern", schauen, ob man (und was man) an Wild sieht - das ist genau das, was er an der Hundehaltung liebt.

    Ich glaube beim Whippet ist mir diesbezüglich das Risiko zu hoch.

    wenn es nicht gerade darum geht, auf der matschigen Wiese Platz zu machen. Da stellt auch er Rückfragen.

    Ein Hund der *das* nicht täte, hätte für uns zu viel will-to-please.

    Bei Elvis passe ich bei mir unbekannten Rüden auf

    Das ist definitiv kein Problem. Ich erwarte von keinem intakten Rüden, dass er immer easy-going mit anderen Rüden ist. Mir ging es darum, ob ich mich darauf gefasst machen muss, dass eine "Rüden-Aversion" so weit geht, dass die Familienhunde dauerhaft Stress miteinander haben. Und da spricht für mich allein die Tatsache, dass bei dir zwei Jungs wohnen, Bände.