Beiträge von Gersi

    Okay. Ich habe wahrscheinlich dumme Hunde.

    Aber die hätten in der von dir beschriebenen Situation das "Stopp" (nach einigen Wiederholungen) als Ankündigung "Yeah! Wir verlassen das Zimmer!" verstanden.

    Aber: Wenn es bei euch so zielführend ist - warum nicht. Nur "einschüchternd" ist ein direkter Weg nicht. Da gehe ich wirklich nicht mit.

    In unserem Fall beim "auf der Couch buddeln" schon, weil Lucy uns sofort nachgelaufen kam - nachlaufen und buddeln war aber nicht vereinbar
    Und dann konnte man problemlos ein anderes Verhalten abfragen.
    Und das reichte mir dann für´s erste, weil Lucy es ja nicht böswillig gemacht hat, sondern einfach nur lernen musste, dass im Garten buddeln okay ist, es auf der Couch aber unerwünscht ist

    Das gehört zu den Sachen, die ich wirklich nicht verstehe: Es ist doch viel einfacher, dem Hund direkt zu vermitteln, dass Couch-Buddeln blöde ist.

    Anstatt ihn erst mal abzulenken, dann macht er was anderes, hat das Couch-Buddeln schon lange vergessen.
    So ein Welpe hat doch nicht das Hirn aus solchen Abläufen heraus zu schließen, dass er auf der Couch unerwünschtes Verhalten gezeigt hat.

    Warum nicht direkt deutlich verbieten? Wusste er vorher nicht. Bekommt ein Verbot, lässt es. Welt in Ordnung. Ich muss mir doch nicht alles so kompliziert machen?

    "vertrimmen" ist tatsächlich für mich auch komplett raus. Das bedeutet(e) in der Welt, in der ich aufgewachsen bin, aber tatsächlich, die Reitgerte zu holen und den Hund zu schlagen, der schon am Boden liegt. Das finde ich so widerwärtig, dass es mir sogar schwer fällt, es hier aufzuschreiben.

    Ich vertraue aber komplett meinem Instinkt was die Antwort auf (von mir als) provokantes/dreistes/übergriffiges Verhalten meines Hundes ist. Und ja: Ich werde absolut körperlich - wenn der Hund das so "braucht".

    Meiner jetzt? Braucht ein Räuspern. Und das setze ich so sparsam wie möglich ein.

    Habt ihr denn einen Plan, wie es laufen würde, wenn euch was passiert oder ihr eine Weile erkrankt?
    Für mich ist das eine ganz schlimme Vorstellung, wenn ein Hund wie hier schon geschrieben das Fressen einstellt, nur weil ich für eine oder zwei Wochen Ausfälle

    Vielleicht ist das so eine Single-Sache? Aber mich würde die Vorstellung auch komplett kirre machen.

    Ich habe beispielsweise extra Wohnungsschlüssel noch mal nachmachen lassen, damit jemand, der den Hund nehmen würde, ihn aus der Wohnung holen kann, wenn ich auf dem Weg mal nen Unfall hätte.

    Mich würde auch interessieren, wie die 1-Personen-Hundehalter das abdecken.

    Alle meine Hunde waren bisher immer gerne bereit mich stehen zulassen... für ein gutes Leckerli aber die Aussicht auf Spiel/Spaß/Spannung hat eigentlich auch gereicht.

    Klar suchen sie in größeren Gruppen (auf Partys o.ä.) nach der Erkundungstour schon meine Nähe und wissen auch immer wo ich bin. Ich bin mir wirklich sehr sicher, dass sie wissen, dass bei mir Zuhause ist.

    Aber mehr Fokus auf mich möchte ich nicht - und bin wirklich froh, dass alle bisher so unbedarft mit Freunden Gassi gegangen sind, bei ihnen warten, wenn ich mal zum Klo muss oder auch dort mal über Nacht geblieben sind.

    Ganz ehrlich? Die Vorstellung einen Hund zu haben, der mich in so einem Maße braucht, um glücklich oder entspannt zu sein... Ich finde das überhaupt nicht wünschenswert.

    Ich finde es krass wie viele Ein-Personen-Hunde es bisher in diesem Thread gibt.

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    Den einzigen, den ich näher kennengelernt habe, war der letzte Hund meiner Eltern. Der war SEHR auf meinen Vater bezogen. Aber auch ich konnte alles mit ihm (Krallen schneiden, Augen tropfen...). Aber sonst hätte das wohl keiner gedurft. Den hätte ich auch ungern aus dem Auto holen lassen von Fremden.