Beiträge von Gersi

    Susannara
    20. September 2025 um 10:36


    Vielleicht liest du dir selbst noch mal durch, was du dir vorgenommen hattest.

    Man muss sich nur klar sein, wie viel tatsächlich richtig giftig ist. (Und dann mit irgendeinem Kompromiss seinen Frieden machen.)

    So gut wie alle Zwiebelpflanzen beispielsweise, die im (Vor-)frühling den Garten schön und die Insekten happy machen, sollte ein Welpe nicht fressen. Oder Efeu... Wenn ich alles Giftige hier rausschmeißen würde, wäre es sehr, sehr öde.

    Wie sind da Eure Erfahrungen? Gehen die Hunde da überhaupt dran?

    Wir haben viel Eibe (und Efeu und andere, teils noch giftigere Pflanzen). In dem Garten sind jetzt drei Welpen groß geworden - und es war nie ein größeres Problem.

    Wir haben das Grobe weggemacht - als Sam (der momentane Familienhund) einzog, lagen überall diese kleinen Beeren vom Efeu. Die Terrasse wurde dann häufiger als sonst gefegt, der Welpe war im Garten auch nicht unbeaufsichtigt... Aber ja, der hatte mal was in der Schnute, was da nicht hingehört.

    Liegt euer Familienhund den schon immer gerne kalt, oder hat sich das in letzter Zeit verändert ? Hat er die Option nachts auch ins Warme zu gehen ? Wurde er tierärztlich durchgecheckt ?

    Der sucht nicht unbedingt die Kälte. Der bleibt einfach liegen, wo er müde wird, scheint mir.

    Rasen ist ja in aller Regel kühler als Pflaster. Der Hund liegt draußen genausooft auf dem Hof wie auf dem Rasen.

    Der Familienhund ist nicht mehr jung. Und ich mache mir wirklich zunehmend Gedanken darüber, dass er ständig auf hartem Boden schläft. Wenn er nachts mal auf einem Kissen landet, ist es eher Zufall.

    Heute Nacht liegt er auf den kalten Fliesen, den Kopf auf einem Kissen - aber der ganze Körper halt nicht. Und der Flur (in dem er sich zur Ruhe gelegt hat) ist ungeheizt, Fenster sind auch offen. Der hat wahrscheinlich eher weniger als 17 Grad als mehr. Zu warm kann ihm also eigentlich auch nicht sein.

    Bin mir wirklich nicht sicher: Einerseits halte ich nix davon, solch grundlegenden Dinge "zu managen". Mit ein bisschen Instinkt, merkt doch jedes Wesen, wo es am besten liegt, oder? Andererseits frage ich mich jetzt, wo so langsam das Altern richtig losgeht, ob das nicht dauerhaft ziemlich ungesund ist.

    Meinungen?

    Z.B. Enya (meine Border Hündin) nimmt sich komplett raus, zieht sich zurück in sich selbst und ist deutlich weniger kooperativ oder irgendwie nach vorne denkend. Die klinkt sich mental aus, wenn es zu viel ist.

    Nastro hat sich auch rausgenommen. Wenn möglich, mit physischem Abstand zu den Dingen die zu laut/zu viel waren. Ging das nicht, dann passt die Beschreibung deiner Enya sehr gut. Das war vorinstalliert, konnte er von Anfang an. Und am Anfang war ja automatisch viel häufiger die Situation, dass er mit Neuem überfordert war.

    Der Familienhund muss weggeschickt werden (bspw. wenn Besuch ihm zu viel wird). Nimmt er dann dankend an und schläft gefühlt schon, bevor der Kopf den Boden berührt.