Beiträge von Gersi

    @Biras Ich finde auch nicht nur mit der Hinterhand bewegt er sich nicht gut. Er ist ja erst sechs.

    Ist sonst alles gesundheitlich in Ordnung (abgesehen vom Übergewicht?). Vielleicht so was Profanes wie Krallen zu lang?

    Ich finde er hält den Rücken leicht krumm und tritt auch eigenartig platt auf.

    Oder sehe ich Gespenster?

    Konnte heute erfolgreich Nastro bremsen, als er einem Eichhörnchen hinterher wollte. Fühlte mich bärenstark. Für den Bruchteil einer Sekunde - dann ging der Hund meiner Eltern los und rannte dem Eichhörnchen nach. Ein bisschen Aufmerksamkeit bei so einem Bewegungsdrang keine 20 Meter entfernt, hätte dem einjährigen Hund wohl gut getan.

    Raudi, kleiner schwarzer Mischling. Rüdenunverträglich, Grundstück und mich bewachend, stur, kaum erzogen, immer mit dabei - kannte keine Angst und keinen Rückwärtsgang, der Todfeind aller Mäuse und Ratten auf dem Grundstück. Wurde ihm langweilig, ging er alleine Spazieren.

    Die Welt damals: Auf jeden Fall ein Mischling, das sind ja die gesünderen Hund. Es wurde ein Buch über Hunde gekauft, in dem erklärt wurde, dass man zum Schlagen nicht die Hand sondern die Zeitung benutzt. Der Hund wurde erst angeschafft, als ich alt genug war, alleine mit ihm rauszukönnen, ihn zu erziehen und mich um Futter, TA etc. zu kümmern. Ich war acht. Die ersten drei Jahre durfte er nachts nicht ins Haus sondern blieb draußen im Stall bei Hühnern und Pony.

    Alles nach DF-Standards völlig unakzeptabel. Er hatte 17 glückliche Jahre bei meiner Familie und war ein wirklich, wirklich guter Hund. Mittlerweile sind auch seine Nachfolger schon beerdigt, sowohl meine Eltern und als auch ich haben seitdem immer Hunde. Und auch wenn es eigenartig klingt - am Ton, der Grundeinstellung im Umgang mit den Hunden, hat sich sooo viel über die Jahrzehnte bei uns gar nicht geändert. Ich bin keine acht mehr, leider gibt es im Stall meiner Eltern weder Hühner noch Ponys und damit auch keine Mäuse mehr. Dass mit der Zeitung fanden wir schon bei Raudi einfach nicht erforderlich. Nur Streunern ist jetzt verboten. Mein mittlerweile auch verstorbener Pudel-Mix hatte da noch eine sehr enge Ausnahmegenehmigung, wir brachten es nicht übers Herz, dem Straßenhund die Autonomie komplett zu nehmen.

    Ach ja. Mittlerweile leben Hund Nr.4 und Nr.5 bei meinen Eltern bzw. mir. Alles tolle Tiere, aber über Raudi sprechen wir noch oft.

    Mal angenommen es ist Corona und ich habe viel Zeit gründlich durchzuputzen.

    Wenn ich kaum noch Glasreiniger habe, aber welchen bräuchte (z.B. um Bilderrahmen oder glanzlackierte Sachen fix zu reinigen. Was mache ich dann?

    Habe auch keinen Essig o.ä. (jep, ganz schlechte Hausfrau hier).

    Ich habe Entkalker (für Boiler etc.), den verdünnen? Hilft hochprozentiges (hätte noch Wodka da).

    Spüli geht, schmiert aber immer extrem, da muss ich dann x mal hinterherwaschen. Badreiniger habe ich noch... aber mit dem putzt es sich auch alles andere als "streifenfrei".

    Ich habe jetzt alle Folgen nachgeschaut.

    Mein Gott, sind die Leute furchtbar. Da hat ja keiner ein Gespür für die Tiere, alle agieren rein autistisch.

    Ich find das Urteil viel zu hart.

    Der Akita, der Dobermann (vielleicht der Husky auch) sind problematisch.

    Der Rest? Macht es einfach nur anders als wir. Ich finde zum Beispiel, dass der Friseur mit dem kleinen Wuschel das ziemlich gut angeht. Sehr viel Gespür (und einen hervorragend geratenen Ersthund) sehe ich da. Unperfekt klar. Aber trotzdem wird das sicher was werden.

    Ich auch... da blutet mir das Herz als Spaniel Mama

    Ich glaube da bluten viele Herzen. Mir blutet mein Herz als "Ich hatte auch mal einen Senior - NIEMALS hätte ich ihn so behandelt"-Person.

    Ich halte mich sonst für sehr ausgeglichen. Andere Menschen, andere Hunde, anderes Leben, andere Regeln.

    Bevor etwas schief geht, gehe ich erst mal davon aus, dass andere Menschen bestimmte Dinge einfach nur anders machen. Muss ja nicht unbedingt zur Katastrophe werden.

    Aber die alte Cocker-Dame? Echt traurig.