Beiträge von Gersi

    flying-paws Du hast hier, glaube ich, die meiste Erfahrung mit Weidezäunen.

    Hast du schon mal eine so heftige Reaktion eines Hundes erlebt? Oder davon gehört?

    Schmerz, Jaulen, nachhaltiges Meiden von was auch immer damit verknüpft wurde - ja. Aber ein Hund, der Stunden später noch völlig von der Rolle ist?

    Normaler Weidezaun? Klar tut das mal weh (je nach Stärke) - aber so eine Reaktion ist wirklich heftig.

    Ich persönlich würde es aussitzen und ignorieren. Aber auch eher aus Mangel an Ideen. Wenn sie zur Ruhe kommt und schläft, geht es ihr danach evtl. besser.

    On Topic: Nastro hat im Garten meiner Eltern versucht sich an eine Taube anzuschleichen. Ich habe ihn ganz problemlos abbrechen können. Er hat schon während der Schleich-Sequenz fragend zu mir geschaut. Das war sehr cool.


    Eher Off-Topic, weil 1. Leine dran und 2. eher der Trieb gefeiert wird.

    Im Wald bei meinen Eltern sind gerade junge Füchse, sehr viele Rehe im hohen Gras und die Hasendichte kann auch was.

    Ich *liebe* es, Tiere zu beobachten.

    Habe mich abends auf einen Baumstamm gesetzt, auf ein Gerstenfeld geschaut, in dem ich schon eine Ricke gesehen hatte. Habe gehofft, evtl. das Kitz zu Gesicht zu bekommen.

    Dann zeigt der Hund an.

    Und der zeigt so gut an. Ich habe sofort versucht herauszufinden, was er hat. Und NIEMALS!!! hätte ich ohne Nastro den jungen Fuchs gesehen, der ganz in meiner Nähe aus dem Feld herauswollte und sichtbar unsicher war, wie er das jetzt managen soll.

    Ich habe einen soooo guten Hund!!!

    :herzen1::herzen1:

    Gestern sind Kohlmeisen ausgeflogen. Heute früh schon auf der Hunderunde junge Zaunkönige gesehen. Dann auf der Terrasse noch einen Morgenkaffee getrunken und gesehen wie eine Drossel aus dem Nest ins Leben gepurzelt ist. Sehr selten, dass ich mal das Ausfliegen selbst beobachten konnte.

    Und heute am Futterhaus? Hochbetrieb. Die Meisenfamilie war mehrfach da, Spatzen haben ihren Jungen gezeigt, wo es Gutes gibt. Drossel und Drosselin waren mehrfach da um sich zu stärken.

    Ich finde junge Drosseln wirken immer wie ein Unfall, der darauf wartet, dass er passiert. Plump, ziemlich flugunfähig und stets an unglücklichen Stellen verloren. Dass die Eltern bei uns Kraft tanken, fand ich umso schöner.

    Toller Pfingstmontag, toller "Ausflugstag".

    Hier sieht man derzeit an jeder Ecke kleine Wuschel, Bolonka, Havaneser oder wie sie alle heißen.

    Gibt es hier auch gefühlt mehr. Kläffen tun die wenigsten.

    Interessanterweise sehe ich häufig ausgewachsene Männer mit denen die Pinkelrunde machen. Früher war die zweibeinige Begleitung kleiner Wuschel immer weiblich, oft im Seniorenalter - oder eben Kinder/Jugendliche.

    Ich finde die kleinen Wuschel übrigens einen guten Trend. Mit einigen wird zu wenig gemacht, etliche sind nicht gut erzogen... aber da sehe ich lieber einen unkontrollierten Malteser als einen Berner Sennenhund.

    Aber was @Ixabel vermutet ist natürlich auch möglich: Die Rasseempfehlungen des DF fruchten endlich!!

    Es ist eventuell ganz banal: Du hast sie seit sechs Monaten, jetzt ist Ende Mai. Eventuell hast du sie durch Zufall bisher noch nie bei Temperaturen über ?17 Grad? körperlich gefordert.

    Nach einem ereignisreichen Tag - die Pause mit Katze war ja auch spannend, darf ein Hund auch einfach mal in der Ecke liegen. Ein Hund, der so gleichförmige Bewegung nicht kennt, darf auch mal leichten Muskelkater haben. Vielleicht war das "platt sein" am zweiten Tag auch einfach zufriedener Hund, dem gerade eine Pinkelrunde zu seinem Glück reicht, der aber gerne noch ein bisschen schlummern würde.

    Ich würde es einfach weiter beobachten.

    Überlastet hast du sie nicht. Dein Grundprogramm sollte sie körperlich ausreichend trainiert haben für die Radtour.

    Mach die Tage noch mal eine vergleichbare Tour und guck dir den Hund an. Hast du weiter das Gefühl, dass sie danach die Ruhe *braucht*, würde ich tatsächlich ernsthaft auf Ursachenforschung gehen.

    Ich bin vor Jahren auf einer Insel mal an so eine Hochwasser-Schutz-Wand gegangen. Ich bin knapp über 1,60, musste nah dran um drüber zu gucken. Den Hund hatte ich angeleint und die Leine über die Schulter gehängt. Hund zog nicht, Leine war nur dran weil halt Pflicht.

    Plötzlich stand er neben mir auf der 1,50 hohen Wand, balancierend, breit war das vielleicht 15 Zentimeter. Ich habe ihn sofort in den Arm genommen und runtergesetzt. Absolut nix passiert. Aber seitdem habe ich die Leine nie mehr so umhängen. Wäre er runter gestürzt, hätte es ihm (35 Kilo) wahrscheinlich das Genick und mir etliche Rippen gebrochen.