Selbst wenn es gesamtgesellschaftlich gelöst würde (bspw. über große, staatliche, gut ausgerüstete, steuerfinanzierte Tierheime, die ausreichend Platz für alle diese Hunde hätten)...
Schwierig werden die Kriterien bleiben:
- welche Hundehaltung ist "ein noch akzeptables Hundeleben"? (bspw. Isolation von Menschen und/oder Artgenossen aus Sicherheitsgründen)
- welche Hunde sind so händelbar, dass sie noch an sehr fähige Privatpersonen vermittelt werden dürfen?
- ab wann ist jemand eine "fähige Privatperson"?
Ideal wäre es natürlich die Zahl der Hunde, die solche Plätze brauchen, langfristig deutlich zu reduzieren. Aber wie soll das gehen?
Von einigen Ausnahmen mal abgesehen werden Hunde ja durch eine entsprechende Kombination von Veranlagung und Umwelt zu "gefährlichen Hunden". Also wie verhindern, dass Hunde mit Potential bei unbedarften Menschen landen?