Beiträge von Gersi

    Okay. Verhindern war natürlich falsch ausgedrückt. Aber der Kern der Frage bleibt:

    Wie kann man die Zahl der Hunde reduzieren, die bei völlig ungeeigneten Menschen landen?

    Denn solange sich hier nichts ändert, haben wir jedes Jahr einen neuen HHF-Fall. Denn wenn der Post von SinL eines zeigt: Der Druck auf Einrichtungen dieser Art ist immens.

    Selbst wenn es gesamtgesellschaftlich gelöst würde (bspw. über große, staatliche, gut ausgerüstete, steuerfinanzierte Tierheime, die ausreichend Platz für alle diese Hunde hätten)...

    Schwierig werden die Kriterien bleiben:

    - welche Hundehaltung ist "ein noch akzeptables Hundeleben"? (bspw. Isolation von Menschen und/oder Artgenossen aus Sicherheitsgründen)

    - welche Hunde sind so händelbar, dass sie noch an sehr fähige Privatpersonen vermittelt werden dürfen?

    - ab wann ist jemand eine "fähige Privatperson"?

    Ideal wäre es natürlich die Zahl der Hunde, die solche Plätze brauchen, langfristig deutlich zu reduzieren. Aber wie soll das gehen?

    Von einigen Ausnahmen mal abgesehen werden Hunde ja durch eine entsprechende Kombination von Veranlagung und Umwelt zu "gefährlichen Hunden". Also wie verhindern, dass Hunde mit Potential bei unbedarften Menschen landen?

    Wahrscheinlich hätte ich hier eher weinen sollen. Was auch immer es war: Heute ging es plötzlich!!

    Zwei Rehe (nah) und Hasen (dieses Mal weiter weg, Wind stand auch falsch) waren kein Problem. Ich glaube, was den Ausschlag gegeben hat, waren die fehlenden Fuchsspuren. Gut möglich, dass die bisher dazu geführt haben, dass die Sicherungen locker wurden. (Und dann irgendwann rausgeflogen sind.) Oder es war wirklich ein paar Wochen gedauert, bis sie sich an den "Streichelzoo" hier gewöhnt haben.

    Meiner Meinung nach wird nicht der Trieb heftiger, sondern der Hund hat mehr Stress. Und unter Stress fällt Impulskontrolle schwerer.

    Wahrscheinlich hast du Recht.

    Mal schauen wie es sich die nächsten Tage entwickelt, danach geht es eh in die Stadt zurück.

    Aber ich muss ehrlich sagen: Hunde, die so "angeknipst" sind, sind echt nicht meins.

    Hilfe.

    Die Ecke hier wird zum totalen Touri-Magneten. Das Wild ist viel weniger scheu - und findet teils wohl auch mehr Futter. Ich sehe fast täglich Füchse - und ständig mehrere Hasen, Rehe... Ein bisschen wie im Wildfreigehege nur ohne Zäune.

    Gerade der Fuchsgeruch und die frischen Hasenspuren auf dem Weg, die ständig aufspringenden Hasen... machen die Hunde langsam kirre. Nix Gewöhnung. Die sind richtig angeknipst sobald wir losgehen.

    Kennt ihr das? Also das der Trieb durch ständige Reize dieser Art noch mal heftiger wird?

    Super unterschiedlich.

    Wenn ich Langeweile habe, beschäftige ich mich deutlich mehr mit den Hunden als sonst. Da muss ich teilweise schon drauf achten, dass es nicht zuviel wird - insbesondere beim jungen Hund meiner Eltern.

    Habe ich selber extrem viel um die Ohren (arbeite auch viel von zu Hause aus), gibt es sehr wenig Interaktion.

    Ich bin alleinerziehender Vater.....ich glaube sie möchte momentan keinen eigenen Hund mit der tägl. Verantwortung, sie hat seit 2 Wochen ihren ersten richtigen Freund :-).

    Ich würde mich um den Hund kümmern und sie könnte einen Sport oder der gleichen machen, würde das gehen?

    Ich glaube ich würde dann auf jeden Fall warten, bis sie unbedingt will - und glaubhaft macht, dass es ihr Hund wird und sie sich kümmert. Sie ist ja erst 14, da ist ja noch ne Menge Zeit.

    Karpatenköter TFA ist sicherlich keine schlechte Ausbildung. Was da als kaufmännischer Teil läuft, reicht aber keinesfalls aus - ist auch sehr, sehr speziell (u.a. ist Abrechnung nach GOT völlig anders als die übliche Preisgestaltung).