Beiträge von Gersi

    Ich finde es immer sehr spannend zu lesen, wenn es bspw. heißt: "Ja, Typ XY braucht so lange bis er erwachsen wird." (Z.B. habe ich bei HSH häufiger gelesen, dass sie tendenziell eher Spätentwickler sind.)

    Mich interessiert sehr, wie sich das bei verschiedenen Hunderassen (bzw. -typen) verhält. Wann waren eure Hunde (weitestgehend) mit ihrer Entwicklung durch? Wann kam der letzte Schub Richtung "erwachsen" bzw. "ernsthaft"?

    Kompliment für das, was ihr schon geschafft habt!!

    Vielen fällt es irre schwer, den Hund nicht zu verwöhnen, nicht das Leckerchen zuzustecken, bei der abgewogenen Futtermenge zu bleiben. Der Erfolg zeigt, dass ihr da echt konsequent gewesen seid!

    Ich glaube, ihr seid bald am Ziel. @Syrus hat ja schon den Hinweis mit der lockeren Haut gegeben, das würde ich auf jeden Fall im Kopf behalten. Rippen fühlbar - dann habt ihr erstmal das Ziel erreicht.

    Btw: Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie noch einen Schritt Richtung sportlich, beweglich macht. Deswegen auch nicht zu fixiert auf die Waage sein, möglich, dass das Gewicht (22 kg bei 55 Zentimetern) schon ideal ist - nur die Fett-Muskel-Verteilung muss sich noch ein bisschen ändern.

    Wir hatten jetzt drei Hunde aus dem klassischen Tierschutz bzw. Tierheim (Welpe, Junghund, erwachsener Rüde).

    Welpe und Junghund sind eben älter und schlussendlich auch erwachsen geworden - normale Entwicklung, ohne irgendeinen auffälligen Bruch.

    Der erwachsene Hund hat ab Tag 1 Diskussionen begonnen ob ich meine, was ich sage. Das wurde sehr schnell besser. Aber wenn ich mich recht erinnere, hat das Prollen anderen Rüden gegenüber erst nach einer gewissen Zeit richtig angefangen. Da hat er durchaus zunächst kleine Brötchen gebacken. Ob die Veränderung mit drei Monaten kam, kann ich nicht sagen - aber es kommt schon hin.

    Da die Futterumstellung "fast fertig" war, Josera das eigentlich angedachte Futter ist. (Und nach absoluter Mehrheitsmeinung auch kein schlechtes Futter), der Durchfall weg ist, würde ich es einfach stumpf nach der Schonkost noch mal probieren.

    Nur weil zwei Dinge zeitlich eng beieinander liegen, müssen sie ja nicht kausal zusammenhängen. Ich würde jetzt auch nicht nachträglich die große Diagnostik fahren, nur weil ein Welpe einmal Durchfall hatte.

    Hat der Hund am Mittwoch wieder Durchfall, kann man ja immer noch weg von Josera hin zu einer anderen Marke gehen.

    Unser Welpe ist jetzt 14 Wochen alt

    er hatte bis gestern abend Durchfall (das ging jetzt 2 Tage) und heute morgen war es wieder besser, bzw. der Kot hatte wieder Form

    Klingt doch gut.

    Dann würde ich heute noch mit der Schonkost weitermachen, vielleicht am Nachmittag ein oder zwei Brocken Josera geben und dann ab morgen wieder normal füttern.

    Hundefütterung ist ein weites Feld, du wirst da irre viele Ansichten, Theorien etc. finden - aber (um es mal vorsichtig auszudrücken), dein Trainer ist da eher am fast esoterischen Rand unterwegs.

    Viel Spaß mit dem Hund. Übrigens noch ein Tipp: Wenn Welpen fotografiert und die Bilder hier im Forum geteilt werden, tut ihnen das in der Entwicklung richtig gut ;)

    Josera ist als Futter völlig okay. (Sofern es dein Hund verträgt.)

    Du schreibst, dass er den Durchfall bekam als die Umstellung "fast fertig war". Kann gut sein, dass es gar nix mit dem neuen Futter zu tun hat, sondern er sich einfach jetzt einen Infekt eingefangen hat.

    Wie alt genau ist der Hund und wie lange geht der Durchfall schon? Davon würde ich abhängig machen, ob ich es selbst noch etwa mit Schonkost (oder Fasten) versuche oder ob ich zum Tierarzt gehe.

    Ich bin von der Rüdenanhäufung auch echt überrascht.

    Für einen statistischen Ausreißer ist das zu heftig.

    Weiß irgendjemand ob ähnliche Einrichtungen eine vergleichbare Rüden-Dichte haben?

    Vielleicht sollten wir die Standard-Antwort auf die immer wiederkehrende Frage "Rüde oder Hündin. Was empfehlt ihr?" überdenken. Bisher war die einhellige Meinung auf entsprechende Themen, dass der Unterschied marginal ist, es auf das Individuum ankommt. (Und es wichtig ist, dass die Rasse stimmt.)

    Scheinbar ist das Aggressionsverhalten zumindest bestimmter Rassen (auch hier gibt es ja Häufungen) bei Rüden deutlich stärker ausgeprägt.

    @Helfstyna Vielen Dank für die Ausführungen. Ich stimme dir komplett zu. (Merkt man btw. auch im hier im Forum.)

    Junimond Rottweiler, Dobermänner und Schäferhunde (bzw. deren Mixe) gab es hier früher reichlich. Dazu auch mal griffige Jagdhunde. Die Anforderungen/Erwartungen an diese Hunde (was muss er sich alles gefallen lassen, wen muss er alles "mögen") sind nur gestiegen - gleichzeitig hat eine komplett Umkehr der Erziehungsphilosophie stattgefunden. (Das hat ja Helfstyna gerade beschrieben.)

    Ich glaube nicht, dass es einen kausalen Zusammenhang gibt, aber sehr wohl, dass beides ein Symptom der selben (Fehl)Entwicklung in der Hundehaltung ist.

    Magst du erklären was du damit meinst? Ich will nix in deine Wörter reininterpretieren, finde den Gedanken aber (glaube ich, wenn ich dich richtig verstehe) spannend.