Beiträge von Gersi

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Zunächst einmal: Es gibt die Chance, dass sie sich deutlich entwickelt und Rausgehen etc. möglich wird und sie daran Freude entwickelt. Nicht jeder Angsthund bleibt so.

    Das Wichtigste: SICHERT den Hund. (Panikgeschirr und Halsband draußen und zwei Leinen, eine davon an eurem Körper) Denn wenn sie euch abhaut, ist sie weg. Achtet auch sehr auf Wohnungs- und Haustür.

    Habt ihr mal Kontakt mit der Orga aufgenommen, von der er sie habt?

    Solche Hunde brauchen eine Mischung aus Akzeptanz. (Den Hund wirklich in Frieden lassen, auch nicht ständig anschauen, anquatschen etc...) - aber irgendwann muss man auch "schubsen" - sonst finden sie nie aus dieser Angst hinaus. Wann es soweit ist und wie robust man das angeht - dafür braucht man einfach das richtige Gefühl. Das kann euch hier keiner sagen, der den Hund nicht sieht.

    Aber lies doch mal quer im Forum. Hier gibt es einige tolle Geschichten von Menschen, deren Hunde ähnlich starteten und die sich ganz toll entwickelt haben. Spontan fällt mir Kleenes87 mit ihren Pflegehunden ein.

    Der Familienhund. Der ist sehr groß und sehr, sehr verschmust.

    Auch von Besuchern meiner Eltern lässt er sich gerne anfassen - da kennt er nix.

    Aber was völlig bemerkenswert ist: Der merkt genau, wenn Leute geistig nicht mehr ganz beieinander sind, unsicher sind, sich nicht orientieren können. Da hält er Riesenabstand wenn die auf den Beinen sind und geht echt aus weit aus dem Weg. Wenn sie dann Platz genommen haben, macht er den Ganzkörperschmuser. Und es ist toll zu sehen, wie sehr dann Unruhe und Unsicherheit bei den Menschen weichen. Er ist warm, weich und himmelt die Leute an.

    (Eigentlich hätte man mit dem so was wie eine Besuchshund-Sache machen können.)

    War heute beim ersten roten Flecken beim ärztlichen Notdienst. Ist tatsächlich Gürtelrose - aber er meinte, dass innerhalb von 72 Stunden nach Ausschlag noch früh genug für Virostatika wäre.

    Schlucke jetzt also alle vier Stunden brav Tabletten und hoffe das Beste.

    Schmerzen war so heftig, dass selbst Tilidin nicht wirklich geholfen habe. ABER jetzt scheinbar der Durchbruch mit einem anderen Mittel. (Pregabalin). Nur zur Info, falls es euch mal treffen sollte.

    Ich kann leider dazu nichts beitragen aber habe trotzdem eine Anmerkung vielleicht an alle.

    Man sieht jetzt an diesem Threat das eigentlich keiner wirklich helfen kann und das ist ausdrücklich nicht böse gemeint. Aber der eine sagt mehr Ruhe und zuviel Arbeit, der andere sagt mehr Auslastung und raus in den Freilauf (Wobei Freilauf nicht für jeden was ist, wenn der Hund nämlich ständig abhaut). Es gibt halt so viele komplett unterschiedliche Ratschläge und was der Ersteller nun machen soll weiß er wieder nicht denke ich.

    Weiß ich nicht.

    Von einem (!) Kommentar abgesehen, beurteilen hier doch alle die geschilderte Situation gleich. Das ist zu wenig für einen Junghund - der braucht die Möglichkeit, Dampf abzulassen.

    Klar können wir alle nur nach der Beschreibung urteilen und uns nicht selbst ein Bild machen - aber mit dieser Einschränkung im Kopf, ist das hier ja nun wirklich kein kontroverser Thread. Manchmal ist es halt auch einfach.

    Kontakt zu anderen Hunden hat sie leider wenig. Die, die in Frage kommen, möchten nicht spielen und sind sehr ruhig, wollen nichts mit ihr zu tun haben.

    Das sind keine schlechten Hundekontakte. Dabei lernt sie ne Menge. Und die Menschen zu den Hunden haben vielleicht auch Kontakte zu anderen, mit denen deine Hündin mal zocken kann.

    Ich finde Hundezeit insbesondere für junge Hunde wirklich wichtig: Sie lernen dabei ne Menge und sie werden mit dem richtigen Spielpartner auch Energie los. Manchmal mochte ich die Menschen zu den Hunden, die meiner mochte, nicht besonders - aber ich finde, da kann mensch auch mal in den sauren Apfel beißen, Smalltalk machen und sich einfach seinen Teil denken. Insbesondere wenn der eigen Hund jung ist und sonst keine Kontakte hat.

    Auch wenn das total hart und empathielos klingt, aber ich würde auch sehr, sehr ernsthaft überlegen, den Welpen zum Züchter zu geben:

    Wenn ich das richtig überblicke, habt ihr ihn seit Sonntagmittag. Das sind dann jetzt zwei volle Tage. Seitdem hat er nicht selbstständig gefressen und getrunken. Diese Hungerzeit tut dem Welpen überhaupt nicht gut (ggf. auch langfristig). Wenn er beim Züchter frisst, geht es ihm besser. Das ist also eine absolute Pro-Hund-Überlegung.

    Und mit Blick auf dich: Du hast dich noch nicht komplett auf genau *diesen* Hund eingestellt, bist noch nicht an ihn gewöhnt. Abgabe fällt jetzt sicherlich leichter als in zwei Wochen. An deiner Stelle würde ich fürchten, dass da entweder körperlich oder mit dem Nervenkostüm etwas ganz und gar nicht stimmt - und ich würde fürchten, dass das dauerhaft Thema bleibt. Denn "normal" ist es definitiv nicht, dass ein Welpe nach dem Umzug das Fressen einstellt. Und zwei Tage sind wirklich viel für so einen kleinen Körper.

    (Ich gehe davon aus, dass du mit einem bewegungsfreudigen Aussie nicht nur kurz um den Block gehst sondern auch im Alltag mehrere Kilometer Gassi gehst - unter der Voraussetzung:)

    Wenn der Hund das mental schafft, du dir Zeit nehmen kannst für die Strecken und da viel Freilauf (oder Schlepp) dabei ist, würde ich es glaube ich machen.