Beiträge von Gersi

    Hier im Forum würde ich auch dazu tendieren:

    Klassischer Welpenblues bei Frauen, die überdurchschnittlich informiert und überlegt an die Anschaffung herangehen und lange damit gewartet haben.

    ABER: Hier schreiben nun mal vor allem Frauen, die sich überdurchschnittlich mit Hunden auseinandersetzen.

    Wenn ich mal ganz bewusst versuche auf Erfahrungen abseits des Forums zu schauen, erkenne ich zwei Arten von "Welpenblues".

    Leute, die ihren Hund einschläfern mussten und sich "zu früh" einen neuen holten. (Das hat mich mit Nastro damals auch erwischt - es gab Momente, da hat er mich unendlich genervt.) Das kenne ich auch von Männern, btw.. Egal wie reflektiert die Personen unterwegs sind - aber da wird der neue mit dem alten Hund verglichen und verliert chancenlos.

    Die zweite Art, ist der Welpenblues, den es auch hier oft zu lesen gibt: Menschen sind super vorbereitet, super überlegt, haben lange auf den perfekten Moment, den perfekten Wurf gewartet, haben den perfekten Plan - und dann plötzlich ist alle Freude verpufft.

    CheshireDogs Das ist auch eine richtig blöde Geschichte.

    Aber ich kann mir gute Gründe vorstellen, warum Leute mit einem zweijährigen Hund überfordert sind und ihn wieder abgeben. Natürlich hätte man das vorher wissen müssen - aber mit einem ausgewachsenen Hund, der dann knurrt, überfordert zu sein... passiert.

    Aber 16 Wochen?? Das ist doch völlig lächerlich. Und dann gleich mehrfach.

    Mäusebussarde wiegen bis zu einem Kilo - ich glaube nicht, dass die für eure Hunde gefährlich werden können? Vielleicht ein Tea cup Chi oder ein ähnlich kleiner Hund wären gefährdet

    Sehe ich genauso.

    Es gibt immer wieder irgendwo Geschichten, dass ein Hund von einem Greifvogel verletzt oder angegriffen wurde... aber ich persönlich halte das für eine überschätzte Gefahr und vieles auch für Schauermärchen.

    Von Steinadlern abgesehen (aber den wirst du kaum mit einem Bussard verwechseln und über deinen Garten fliegen haben), sind Hunde über zwei Kilo zu groß um Beute für heimische Greifvögel zu sein.

    Bei Mini-Chis, die weniger als ein Kio wiegen, kann es dann wahrscheinlich in absoluten Ausnahmefällen mal kippen. Und bei Uhus wäre ich auch etwas vorsichtiger.

    Und wenn der eben ein Reh wittert, oder dann tatsächlich auch noch sieht, dann brüllt er jodelnd mit 300 dB in den Wald und donnert mit seinen bewegungsfreudigen 23 kg und 65 cm quasi direkt in mein Schultergelenk.

    Das finde ich jetzt für einen Collie schon heftig, hatte die immer als nicht sonderlich jagdinteressiert abgespeichert. Kam das von jetzt auf gleich? Oder ist er mal abgehauen und hat gejagt?

    Mir nimmt es auch teilweise die Lust am Forum.

    Es gab Threads in der Vergangenheit, in denen ich tatsächlich mitgefiebert, mitgelitten und mich mit gefreut habe. An die ich auch immer mal wieder gedacht habe, als ich nicht online war, in die ich tatsächlich emotional investiert habe... nicht als bewusste Entscheidung, sondern weil mich das Schicksal von Mensch und/oder Hund betroffen gemacht hat.

    Und als dann der Troll-Verdacht aufkam - oder es sehr wahrscheinlich schien, dass die Geschichte zumindest mal extrem aufgebauscht und ausgeschmückt war? Hat sich das echt nicht gut angefühlt - dass ich es im Nachhinein nie sicher wissen werde, macht es noch schwieriger das Thema ad acta zu legen.

    Ansonsten gehört es eben zum Zusammenleben mit einem Hund dazu, dass er nach einer gewissen Zeit einfach mal die Blase entleeren muss.

    Da hast du natürlich recht - aber ich finde bei einem gesunden Hund mittleren Alters dürfen zwischen letztem Gang abends und erstem Gang morgens schon gut neun Stunden liegen... und ich behaupte mal, dass ist bei den meisten hier so.

    Sonst würden Hundehalter ja fast nie acht Stunden Schlaf am Stück kriegen.

    Ich sehe da nicht unbedingt ein großes Problem. Es ist mittlerweile ungewöhnlich, wenn Hunde nachts "ausquartiert werden" und keinen Zugang zum Schlafzimmer haben - aber wenn der Hund das akzeptiert, ist doch alles fein. Und dem Hund ist wahrscheinlich herzlich egal, ob er alleine im Wohnzimmer oder alleine im Vorbau liegt.

    Allerdings würde ich die Box unbedingt offen lassen - und auch darauf achten, dass er nachts Wasser zur Verfügung hat.

    Zum Thema Kälte: 17 Grad sind kein Problem, er hat ja Decken (denke ich zumindest). Wenn es jetzt deutlich kälter wird, kommt er sicherlich mit mehren Decken in seiner Box als junger Labbi immer noch klar - bekommt aber (und hier würde ich wirklich nachdenken, ob ich das möchte) ein entsprechendes Winterfell. Wie Hunde es bekommen, die draußen gehalten werden. Damit wird es ihm dann sehr wahrscheinlich im Haus zu warm. An- und Ausziehen ist ja keine Option für einen Hund.

    Keine Ahnung wie isoliert der Vorbau ist? Aber ich schätze, wenn es draußen friert, werdet ihr spätestens heizen müssen.