Das ist echt ein Graubereich. (Auch wenn die Haufen weggeräumt werden.)
Vorgärten sind tabu.
Grünstreifen oder verwilderte Ecken - für mich okay.
Ich kann mir schwer etwas unter "privater offener Wiese" vorstellen.
Das ist echt ein Graubereich. (Auch wenn die Haufen weggeräumt werden.)
Vorgärten sind tabu.
Grünstreifen oder verwilderte Ecken - für mich okay.
Ich kann mir schwer etwas unter "privater offener Wiese" vorstellen.
In meinem Leben gibt es Hunde seit ich acht bin. Der erste eigene zog im Studium ein.
Im Vergleich zu anderen habe ich mir wenig Gedanken gemacht - aber ich wusste natürlich auch deutlich mehr, was auf mich zukommt.
Für mich wichtig: Ich bin einfach gerne draußen - da kann ich dann auch mit Hund draußen sein. (Klingt stumpf, hilft aber schon eine Menge). Und der Fakt steht seit ich Kind bin und ändert sich auch nicht (wetter- und jahreszeitunabhängig). Ich habe Plan B bis F für den Fall, dass ich den Hund mal "unterstellen" muss, wenn ich einen hundeunkompatibelen Urlaub machen möchte oder ins Krankenhaus müsste. (Ihr seid zu zweit, also reicht wahrscheinlich Plan B bis D).
Bei der "Rasse"wahl (ich habe immer Mischlinge aus dem Tierschutz) ist mir sehr wichtig, dass der Hund zu meinem Alltag passt. Im Studium hatte ich einen unerschrockenen Pudel-Mix, der mich auch auf Partys begleitet und mit mir gemeinsam bei Freunden im Wohnzimmer gepennt hat. Ein unsicherer Schäferhund? Hätte mich in der Lebensphase tatsächlich sehr eingeschränkt - und bei aller Liebe zur Hundehaltung - auch andere Dinge machen Spaß.
Labrador ist für Anfänger keine schlechte Wahl. Ein kleinerer Hund wäre aber insofern "einfacher" als dass er noch häufiger mitkönnte, wenn ihr unterwegs seid - und für einen kleineren Hund auch schneller Sitter zu finden sind. Inwieweit die beiden Aspekte bei euch wichtig sind, kannst aber nur du beurteilen.
IngeMeysel Magst du vielleicht was zu euren früheren Hunden / euren Erwartungen/eurem Alltag erzählen?
Willkommen im Forum :)
Hast du weitere Infos zu den Hunden? Alter? Rasse? Größe?
Probe-Wochenenden sehe ich teils kritisch, muss ich sagen. Macht sicherlich nicht allen Hunden groß was aus... aber ich denke, manche verunsichert das dann noch mehr.
Nachtrag: Wer beschreibt Hündin 1 als "dominant"? Das Tierheim oder ist das euer Begriff?
Wieso, der Hund ist 7 Jahre alt! Das ist doch n ganz nomaler Spaziergang!
Ja... aber ich würde auch bedenken, dass der Hund noch keine Woche im neuen Zuhause ist. Da wäre es für mich auch ein bisschen viel.
Aber sonst bin ich bei dir: Auch ein frisch eingezogener Hund ist kein zerbrechliches Wesen.
Dass du aufs Hinterherlaufen achtest, finde ich wirklich gut - auch wenn ich es ohne Training sondern eher beiläufig unterbinden würde.
Meine Angst wäre nämlich, dass sie sich ans Verfolgen in einem Maß gewöhnt, dass Alleinebleiben plötzlich doch nicht mehr so einfach läuft.
Oh ja, morgen wird sie noch von einem Spezialisten untersucht.
Das hätte ich jetzt auch empfohlen - das kann eine Menge sein, wenn da ein TA nicht weiterkommt, muss man nach anderen suchen.
Wie gesagt: Könnte unterschiedliche Ursachen haben - aber wenn ein Welpe kaum noch zunimmt, dann ist es eine Sache, die ich wirklich ernst nehmen würde.
Ich glaube, du hast zwei verschiedene Probleme: Rechtliche Fragen bzgl. des seltsamen, sich vergrößernden Vertrags - UND du hast dich für den falschen "Züchter" entschieden.
Erstes Problem: Der Vertrag: Sehr viel von dem dürfte eh nichtig sein.
Zum zweiten: Anzahlung, "geheilter" Vertrag hin und her. Überleg dir bitte ganz genau, was du da machst. Zwei Dinge können (egal wieviel du zahlst oder wie der Vertrag aussieht) hier gewaltig schief laufen:
Die Abstammung der Hunde (und ja, auch bei Hunden die ab Woche 8 toll behandelt werden, ist Genetik ein großer Faktor... gesundheitlich aber auch psychisch).
Prägung/Sozialisation/Epigenetik... es ist eben nicht egal wie die Welpen die ersten Wochen verbringen - und vor allem ist nicht egal wie es der Mutter in diesen Wochen geht.
Würde ich mir beim Schäferhund nicht geben.
Ich finde es gut, dass du dich (auch jetzt schon) nicht von ihr auf Schritt und Tritt verfolgen lässt. Ich würde aber einfach die Tür hinter mir schließen, wenn ich einen Raum verlasse.
Deckentraining und euer Draußen-Pensum scheint mir auch zuviel.
Dass du sie schon kurz allein gelassen hast, finde ich wiederum sinnvoll. Natürlich noch nicht lange - aber ich denke, das weißt du auch.
Spielen eure oft zusammen bei den Mehrhundhaltern? Um den allgemeinen respektvollen Umgang mache ich mir keinen Kopf. Nur um die körperlichen Interaktionen. Ob die was voneinander haben trotzdem Größenunterschied. Nebenher leben möchte ich nicht. Sie sollen schon was vom anderen haben.
Hier ist immer mal wieder phasenweise Mehrhundehaltung angesagt. Nastro hat 19, der Hund meiner Eltern etwa 40 Kilo.
2,5 Jahre Altersunterschied - und die zocken miteinander: natürlich nicht nonstop und an manchen Tagen auch nur so eine pro-forma Runde Schaukelpferd-Galopp.
Wir lassen das Spiel mittlerweile komplett laufen. Wenn sie wild wollen? Sollen sie doch. Und das ist wirklich toll.
Und wenn Du als Kompromiss sowas mittelgroßes robustes um die 20 Kilo rum suchst? Dann hast Du nicht zwei solche "Brecher",
Nastro ist bei weitem kein "Brecher" - aber wenn die beiden unbedingt in die gleiche Richtung wollen, komme ich mit meinen 60 Kilo an meine Grenzen. Und nein, ich bin nicht besonders "schwach".
Das Schönste an der Mehrhundehaltung ist für mich die Interaktion zwischen den Hunden. Nein, damit meine ich nicht immer wildes Spiel.
Aber ich hätte wirklich überhaupt keine Lust, Spielen verbieten zu müssen - oder aber die Art des Spiels immer vorzugeben.
Deswegen würde ich mir zu einem RR nix unter zehn Kilo holen. Die Hunde müssen natürlich nicht gleich groß sein - und auf die Dynamik und auch das Spiel sollte man schon schauen... Aber nach diesem Start, können 42 und 12 Kilo ganz anders miteinander umgehen als 42 und 5 Kilo. Bei letzterer Kombi wirst du wahrscheinlich IMMER draufschauen und managen müssen - oder die Hunde gehen sich irgendwann aus dem Weg (aber für mich persönlich wäre das schade).