Nachtrag: Im Freilauf kennt er nur wie Kleinkinder: Trödeln oder Rennen.
Beiträge von Gersi
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Nastro trabt so gut wie nie. Nur wenn ich im maximalen Stechschritt laufe, sonst geht er.
Er läuft regelmäßig Treppen und er sprintet (verjagt Elstern aus dem Garten, zockt mit dem Hund meiner Eltern...)
Seine Figur ist top - aber das ist evtl. auch einfach sein Alter, er ist mit sechs jetzt auf dem Zenit, denke ich... oder es ist Veranlagung (zumindest was die sicht- und spürbaren Muskeln anbelangt).
Wieso muss ein Hund traben? Und wie sollen das Leute mit Hunden über 55 Zentimetern anstellen? Sollen alle joggen oder Rad fahren?
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Natürlich sollte kein Hund durchstarten und hinter dir und deinem Hund herrennen - unabhängig wie schnell ihr unterwegs seid. Die Realität ist aber, dass die meisten Hunde nicht perfekt hören - auch nicht die, die frei laufen. Und Geschwindigkeit triggert teilweise richtig.
Wenn ihr so schnell seid, werdet ihr also immer mal wieder ähnliche Situationen haben. Du hast ja schon beschrieben, dass dir das auch im Feld schon passiert ist.
Weiterfahren bringt nur dann was, wenn der andere Hund langsamer ist und irgendwann aufgibt. Hat der Hund eine Chance euch einzuholen (bspw. weil ihr an einer Straße haltet, oder langsamer werdet) wird es zum Kontakt kommen, weit entfernt vom anderen Hundehalter, den ihr zurückgelassen habt, als ihr weitergefahren seid.
Die Situation ist sicherlich beherrschbarer, wenn du anhältst und den Hund abfängst. Vielleicht ist das auch gar nicht nötig, weil das Tempo weg ist und der Trigger für den Hund damit auch. Ist der Hund aggressiv, hast du evtl. sogar noch Zeit, deinen Hund vom Rad zu lösen... ich weiß nicht ob die Befestigung einen Panikhaken hat?
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der sich bei Parties mitten in den Raum gelegt hat, wo wir getanzt haben. Wir konnten dann um den schlafenden Hund herum tanzen.
FALLS kein Essen im Spiel ist, könnten das auch Nastro oder sein Vorgänger gewesen sein.
Wirkliches Schlafen ist im Trubel aber eher selten - es könnte ja immer irgendjemand was Essen und dabei Fleisch fallen lassen.
Insofern sind solche Events für meine Hunde schon anstrengend, keine Frage.
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Ich glaube auch, dass es Hunde gibt, für die so ein Szenario immer Stress sein wird - und dass es Hunde gibt, die sich im Trubel wohl fühlen.
Aber meiner Meinung nach ist ein Teil aber tatsächlich auch Einstellungssache: Wie schlimm finde ich, dass andere den Hund füttern? Stört es mich, wenn Fremde versuchen, dem Hund was beizubringen, Kommandos abzufragen?
Und auf der anderen Seite: Mache ich mir einen Kopf, dass die Leute, die Kontakt zu Nastro suchen, nachher voller Haare sind? Oder dass er Leute anbettelt, die ihn vorher gefüttert haben?
Wenn ich der Gruppe insgesamt über den Weg traue, kann ich tatsächlich entspannen... Mir ist ebenso egal, dass Nastro mit Betteln erfolgt hat, wie mir egal ist, dass Leute, die ihn streichelten voller Haare sind.
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Ich kenne sehr empfindliche Exemplare. Hypernervös und (evtl. damit zusammenhängend x-tausend Unverträglichkeiten).
Und ganz allgemein wage ich mal zu behaupten: Kräftig durchgemischte Hunde (keine Doodle o.ä., sondern wirklich Mixe von Mixe) stehen gesundheitlich gut da.
Ich weiß, widerspricht dem generellen Tenor gewaltig - ist dennoch Ergebnis einiger Studien (müsste ich noch mal raussuchen) und deckt sich mit meiner Erfahrung.
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Die Hunde sind irritiert und wollen dann einfach weiter.
Kinder kriegen oft Angst, wenn der Hund sich dann doch bewegt, sie anschaut oder von sich aus körperlichen Kontakt sucht. Finde ich recht normal. Für viele Kinder ist "Hund streicheln" schön - aber auch spannend und teils eine "Mutprobe".
Nastro scheint das übrigens zu kapieren. Der nimmt sich dann sofort zurück, guckt also das Kind auch nicht unbedingt weiter direkt an. (Bei Erwachsenen ist er übrigens bei weitem nicht so emphatisch und nett.)
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Auch von mir: Vergleichbare Erfahrung und der Rat daraus: Geht direkt über Lärmbelästigung. Lärmprotokolle anfertigen, nachts anrufen und sich beschweren - auch das wird dauern; aber Vet-Amt war hier in vergleichbarer Situation auch ein Schuss in den Ofen. O-Amt hat schlussendlich geholfen.
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Team Einhalten - zumindest bei Unwetter (und das sind für mich Temperaturen von über 33 Grad).
Ich gehe aber ganz bewusst die letzte Löserunde am späten Vormittag - denn dann muss ich nicht gegen 16/17 Uhr sondern kann später am Abend. Hier heizt sich der Beton/Asphalt dermaßen auf, dass es um 13 Uhr noch angenehmer ist als um 17 Uhr. Die Mittagszeit ist also nicht das eigentliche Problem.
Ist es nur heiß (also 30 Grad) gehe ich morgens und abends die größeren Runden. Nastro zeigt mir sonst einen Vogel. Der mag echt keine Wärme. Habe ihn deswegen schon zweimal kardiologisch checken lassen - alles in bester Ordnung. Er hechelt auch nicht übertrieben o.ä. - er hat schlicht keine Lust. Da sind wir an lauen Sommerabenden wirklich nicht einer Meinung.
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Lerne hier echt was Neues! Danke. Meine haben immer eine Blase aus Stahl.
Habe hier übrigens nur wieder rein geschaut um zu sagen, dass ich gelogen habe: Um 23 Uhr waren es 29 Grad! Hat sich also abgekühlt!