Beiträge von Gersi
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Benja&Finn Ich will dir deine Erfahrung nicht absprechen. Es gibt ganz verschiedene Hunde.
Aber ich finde es wichtig (auch für alle die hier evtl. auch mal in Zukunft lesen) deutlich zu sagen, dass ein Hund, der mehr als 19 Stunden schläft aber dann austillt, aller Wahrscheinlichkeit nach NICHT davon profitiert 45 oder 50 Minuten mehr zu schlafen, um dann auf diese magischen 20 Stunden zu kommen.
Ja, es mag diese Ausnahmen geben. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch, dass Ruhe nicht das ist, was dem Hund fehlt.
Aber wie schon eben gesagt: unter der Voraussetzung, dass es stimmt, dass der Welpe wirklich mehr als 19 Stunden schläft. Das ist nach all meiner Erfahrung wirklich sehr, sehr viel.
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Ich nehme es sehr ruhig mit ihr und sie schläft sicher über 19h am Tag.
*Falls* das stimmt, dann habt ihr tendenziell eher das Problem, dass der Hund zu wenig rumspacken kann - und nicht das Problem, dass er vom Programm überfordert ist und es an Ruhe mangelt. Ich denke, es ist kaum möglich, dass ein Hund in dem Alter mehr als 19 Stunden schläft.
Wann hat der Hund denn mal Gelegenheit zu toben? Denn auch Spielen mit Altergenossen gehört für junge Tiere dazu.
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Ich bin normalerweise eine der Schreiberinnen hier, die Kinder/Jugendliche, die aktiv mit Hunden was unternehmen, sehr entspannt sieht. Die "freie Zeit" mit dem Familienhund gehört zu den besten Erinnerungen an meine Kindheit/Jugend.
Aber ein Aussie kann durchaus eine Nummer sein, wenn gepusht, dann noch mal mehr. Es gibt sicherlich 16jährige, die das händeln können, aber eben nicht alle. Wie empfindest du denn sonst den Umgang deiner Tochter mit dem Hund?
Nachtrag: Der Hund ist eingezogen, als deine Tochter 14 war?
Hat sie von Anfang an die Erziehung übernommen?
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30 Kilo und zehn Jahre... Falls ihr über ein Netzwerk verfügt (Hundeschule, Verein etc...) oder Kontakt zu Tierärzten habt, würde ich es, glaube ich, mal über den Weg versuchen.
Um mal ein Beispiel zu nennen: Mein Vater hätte sie vor drei Jahren evtl. genommen. Als "Übergangshund", für ein paar Jahre, nachdem sein Hund eingeschläfert werden musste. Genau darauf würde ich das Augenmerk legen: Noch ein paar gute Jahre, schließlich wird ein 30-Kilo-Hund aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unbedingt 17.
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Geschüttelt werden ist schon ein heftiger Angriff. Ich hatte auch mal einen Hund, dem das passiert ist.
Ich bin zur Sicherheit zum TA - da hat sich gezeigt, dass er wirklich tiefe Löcher hatte - das wurde erst beim Spülen deutlich. Der Hund war stets sehr, sehr hart im Nehmen, hat nie wirklich Schwäche gezeigt ... aber nach diesem Angriff hatte er tagelang starke Schmerzen.
"Mein Hund wurde angegriffen" bedeutet ja vieles - aber geschüttelt werden ist physisch und psychisch eine ziemliche Nummer. Ich würde ganz gründlich noch mal nach Löchern und vor allem auch den Gegenbissen suchen, Schmerzmedis geben (falls du keine da hast, welche vom TA holen) und den Hund wirklich betüddeln und schützen.
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Ich finde das gar nicht (mehr) unverständlich.
Offenbar nimmt die Zahl schlecht trainierter Hunde zu. Und bei vielem gibt es einen Konsens, was der Hund braucht um fit zu bleiben. Bei Bewegung scheint so was aber komplett zu fehlen.
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Also würdest du einfach weiterhin mit ihr aufstehen - ich hab Angst davor, dass sie dann das Gefühl hat, dies wäre unsere normale Routine - anstatt später aufzustehen.
Mit ihr aufstehen ist ohne Alternative.
Abends ziehen, damit sie morgens länger schläft, würde ich keinesfalls.
Ich würde mich entspannen: Wenn sie nicht mehr in die Box muss und wenn sie generell mehr versteht, dass ihr schlaft (Hunde kriegen das durchaus mit) wird sie auch schlafen.
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Meiner Erfahrung nach passen sich die allermeisten Hunde dem menschlichen Rhythmus an.
Ich würde gar nix extra machen, ziemlich sicher hat sich das Problem in zwei Monaten selbst erledigt.
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Ich lege mich mal fest: Nastro braucht keinen Trab. Ich orientiere mich daran, wie er sich fortbewegt, wenn er die freie Wahl der Gangart hat. Entweder schlürt er rum oder er rennt.
Ich sehe keinen Grund, warum ich gegen seinen Instinkt ein Trab-Programm fahren sollte.
Für einen fitten Hund finde ich die Möglichkeit des Auspowerns tatsächlich wichtig - unabhängig von der Gangart. Und bei einem gut gebauten Hund mittleren Alters ist mir auch herzlich egal wie viele harte Bremsungen er absolviert. Er wird's wohl selbst wissen. Ich baue da keine Kondition, keine speziellen Muskeln oder irgendwas auf. Meine Hunde (alle komplett durchgemische Mischlinge) habe ich immer so behandelt - und FALLS es irgendwelche negativen Folgen gab, sind mir die nie aufgefallen. Alle sind recht alt geworden - am Ende gab es mal Probleme mit den Knochen... aber bei einem großen Hund, der 16 ist, finde ich das völlig okay. Und selbst wenn die Probleme von den Sprints gekommen sind, würde ich jedem Hund ein Leben voller Rumbolzen gönnen, auch wenn es dann in den letzten Monaten Probleme beim Aufstehen gibt.
Ich käme aber auch nie auf die Idee, meine Hunde zu röntgen um evtl. Probleme zu antizipieren oder aus Vorsicht zur Physio zu rennen.
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Aber noch mal: DASS Nastro so gut aussieht, liegt nicht an meiner "er darf powern"-Philosophie sondern an seinem Alter, der Genetik (und wahrscheinlich auch der Tatsache, dass er unkastriert ist).