Klar, wahrscheinlich wäre es irgendwie managbar. Aber zu welchem Preis? Nie wieder unüberlegt einen Schritt machen, jeden Handgriff durchplanen. Gar keine Freiheit mehr im eigenen Heim und trotzdem immer die Angst, dass doch etwas schief geht.
Das möchte ich noch mal unterstreichen - und ich verstehe auch deinen Trainer nicht, ehrlich gesagt.
Dass du (oder ihr beide, wenn dein Partner die potentielle Gefährlichkeit der Hunde zukünftig korrekt einschätzt) wirklich IMMER aufpassen müsst? Und regelmäßig (Arbeit, Einkaufen, Arzttermin) ein Erwachsener allein die Verantwortung für unberechenbares Kleinkind und gefährliche Hunde hat? Nach X Tagen, Wochen, Monaten, Jahren passiert da doch ein Fehler.
Freunde von mir habe gerade Covid, denen geht es dreckig, das Kleinkind ist krank und quengelig - aber munter. Die schaffen just mal so grundlegende Hygiene und ausreichend Essen auf dem Tisch. Auch Magen-Darm knockt mal gerne beide Elternteile aus. Und dann in einer Situation leben, wo man auch völlig am Boden um vier Uhr morgens NIEMALS vergessen darf, die Kindersicherung am Gitter/an der Tür/wo auch immer wieder dranzufummeln?
Von profanen Bedürfnissen wie auch mal locker lassen, abends einen Wein zu trinken, Freunde zu Besuch etc. ganz abgesehen...
In irgendeinem anderen Thread ging es schon mal darum, wie unrealistisch dieses "Kinder-und-Hund(e)-niemals-unbeaufsichtigt" im Alltag oft ist. Und da war tatsächlich Tenor, dass eigentlich KEINER das schafft. Und selbst wenn ihr räumliche Trennung und einen Work-Around um Klassiker wie "Kind puzzelt gerade glücklich vor sich hin; Hunde ruhen; aber Mensch muss aufs Klo" findet... Türsicherungen (auch doppelte Schleusen) sind sicherlich eine angemessene Sicherung und Menschen können Routinen lernen. Aber das sind Szenarien aus dem Job - z.B. im Tierheim... aber das sind keine Anforderung für jede Minute des Alltags.