Warum gehst du davon aus, dass das die Regel ist?
Ich glaube, dass ein Mensch nur einer bestimmten Zahl Hunde gerecht werden kann. Vor allem wenn es um "Begleithunde" geht, deren Job ja nicht das eigenständige Bewachen von Herden oder was auch immer sondern das "Begleiten" von *Menschen* ist. Bei Arbeitshunden beurteile ich das anders.
Welche Zahl das ist? Hängt von vielem ab - aber auch bei Chis (bei denen es wahrscheinlich weniger auffällt als bei Doggen) gibt es eben dieses Limit. Woher will der Züchter denn wissen, ob sich eine Junghündin charakterlich eignet, in die Zucht zu gehen, wenn er noch nie mit ihr alleine unterwegs war, in einem Geschäft war, durch eine Fußgängerzone gelaufen ist? Um mal nur ein Beispiel zu nennen.
Vier Hunde, kriegt wahrscheinlich jeder Hundemensch mit Erfahrung gewuppt (wenn er es denn will). Zehn Hunde? Nö.
Ja, vielleicht hilft die Frau mit, vielleicht die erwachsenen Kinder... vielleicht die Eltern und die Schwägerin... Deswegen schreibe ich auch nirgendwo "sechs Hunde sind die Obergrenze".
Aber für mich wäre nicht die Gleichzeitigkeit der Würfe ausschlaggebend sondern die Betreuung der Hunde. (Wenn "Betreuungsschlüssel" deplatziert war, tut es mir Leid; im Kern geht es für mich eben um das Verhältnis von (betreuendem) Mensch und Schutzbefohlenem)
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Und ein letztes Mal: FALLS mehrere, gleichzeitige Würfe pro Jahr und das dauerhaft so stimmt. Dann sind wir de facto bei zehn Hunden oder mehr.