Beiträge von Gersi

    Zu den gezeigten Hunden:

    Eigentlich hast du bei Junghunden aus dem Tierschutz sowohl die Nachteile eines Welpenkaufs als auch die Nachteile eines second-Hand-Mischlings. Wenn Tierschutz, würde ich an eurer Stelle Hunde in den Blick nehmen, die vier Jahre oder älter sind.

    Oder andersherum:

    Für einen älteren Hund aus dem Tierschutz spricht, dass man den erwachsenen (="fertigen") Hund kennenlernen kann. Und dass Leute mit Erfahrung (gute Trainer beispielsweise) dann schon eine Empfehlung abgeben mögen, ob dieses Individuum in eurer Situation funktioniert.

    Für einen Welpen vom Züchter spricht, dass man die Rasse aussuchen kann - und ihn genau einschätzen kann (weil man es selbst verbockt hat.)

    Bei Junghunden hast du weder einen fertig gereiften Charakter - noch weißt du welche Rassen drin stecken und zum Teil auch nicht, was sie bis jetzt erlebt haben.

    Ob die Welpenzeit jetzt furchtbar anstrengend und herausfordernd ist - oder ganz besonders schön? Ist glaube ich, schlicht Typsache.

    Und ob ein erwachsener Hund die "sichere" Wahl ist oder es für euch lieber ein Welpe vom Züchter sein soll? Ist ehrlich gesagt, eine Glaubensfrage, die das Forum teilt.

    Ich persönlich nähme mit kleinen Kindern immer einen Welpen.

    Wenn ihr euch dazu entscheidet, versucht es euch möglichst leicht zu machen. (Dann findet ihr auch leichter ein Netz aus Leuten, das euch unterstützt, wenn mal was ist.)

    Augen auf bei der Rassewahl. Spannende Hunde? Herausforderung? Könnt ihr dann ja beim Zweithund machen, wenn ihr Hundehaltung besser einschätzen könnt.

    Und FALLS ihr euch für einen erwachsenen Hund entscheidet, macht das sorgfältig und nehmt jemanden mit, der den Hund beurteilt - das bieten Hundetrainer bspw. an.

    Wenn es ein Welpe wird, muss euch klar sein, dass für ein paar Monate eine Art Kleinkind neu dazu kommt. Je nachdem wie alt die jüngeren Kinder sind, wird das anstrengend.

    Ariodante  hasilein75  McChris  Landlue  Schlaemmchen und alle anderen.

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    Es tut mir irre Leid, dass ihr euch mit uns gesorgt habt - aber mein Vater hat sich schlicht vertan: Kein Davidstern, nur ein Pentagramm.

    Meine Eltern waren tatsächlich auch deshalb nervös, weil es (nie praktiziert und generationen-weit-weg) durchaus jüdischen Bezug gibt.

    Warum jetzt jemand Pentagramme vors Grundstück malt? Auch ne Frage - aber eine, die uns deutlich weniger interessiert.

    Einfach random auf dem Radweg? Oder denkst du, das bezieht sich auf das nächste Gebäude? Das wäre ja unglaublich (und in der Tat ein Fall für die Polizei).

    Ich würde ja ganz gerne nachfragen, wenn ich wüsste wer es war.

    Dadurch, dass der Weg gesperrt ist, tendiere ich dazu, es als aufs Gebäude bezogen zu sehen...

    Aber ganz ehrlich, euch zu lesen und eure unterschiedliche Interpretation tut schon insofern gut, als dass ich mich mit meiner Unsicherheit, was das denn soll, nicht mehr allein fühle.

    In NRW gibt es ja für größere Hunde (40 cm, 20 Kilo) so einen Test, den man machen muss.

    Ich hoffe, die Bremer finden was Besseres und nehmen sich den nicht zum Vorbild - denn der Test ist absolut lächerlich. (Teilweise sind die "richtigen Antworten" auch sehr, sehr eigenartig.)