Beiträge von Gersi

    Ich glaube sehr viel ist einfach Gewöhnung. Die Anzahl der Hundekombis, die man hat ist ja (hoffentlich) nicht sooo riesig. Zumindest wenn man Hunde holt, die normal alt werden. Bei uns waren es jetzt seit Mitte der 80ern vier Kombis aus verschiedenen Rüden.

    Wir hatten immer Rüden und die bis auf eine Ausnahme, alle intakt. Und ich würde auch jederzeit wieder einen Rüden nehmen. Ich bin mir recht sicher zwischen zwei Rüden innerhalb kurzer Zeit einen "Burgfrieden" als Minimum hinzukriegen. Auf der anderen Seite hätte ich Respekt vorm zuverlässigen Trennen während der Standhitze. Und zwei Hündinnen... hatte ich noch nie, kann ich mir auch nicht vorstellen.

    Auch hier ging es immer formfrei und ohne irgendwelche Nachweise. Also: Ja, man kann zumindest in einigen Städten/Gemeinden Hunde 'verschwinden' lassen.

    (Vielleicht gibt es irgendwo Behörden, die was schriftlich wollen, das will ich nicht ausschließen, ist aber nicht meine Erfahrung und ich bin ein paar mal umgezogen.)


    Vielleicht gab es bei uns eine Rechnung vom Tierarzt. Das wäre der einzige Nachweis, den ich über den Tod unserer Hunde hätte haben können.

    Das glaube ich aber in unserem Fall auch nicht.

    (Der Tierarzt schreibt immer alle Behandlungen auf, irgendwann trägt man Geld hin und begleicht den "Deckel"; ich glaube auch das Einschläfern haben wir da nicht schriftlich in Rechnung gestellt bekommen - weiß ich aber nicht)

    Hat der Tierarzt mal geschaut, ob Metastasen vorliegen? (Oder ein anderer Primärtumor irgendwo ist?)

    Die Infos, die du hier geschrieben hast (wenn du selbst nicht mehr weißt) wären für mich nicht ausreichend als Entscheidungsgrundlage. Entweder würde ich den Tierarzt bitten, mir mehr zu sagen bzw. zu erklären - oder würde eine Zweitmeinung einholen.

    Es gibt keine „wiederkehrenden Magen-Darm Probleme“, sondern nach seiner akuten Erkrankung war Ruhe.

    Ich glaube du definierst "wiederkehrende Magen-Darm-Probleme" zu eng. Für uns gehört sowohl das was beim Barfen passiert ist.... :

    Er wurde eigentlich mit Hilfe einer Ernährungsberaterin gebarft, allerdings gab es dabei zwei Probleme: immer wieder weicher Kot mit gelbem Schleim und extreme Futterverweigerung.

    ... als auch die Futterverweigerung bei den anderen TroFu-Sorten:

    Nun gut… Frauchen hat in den sauren Apfel gebissen und wir haben umgestellt auf Trockenfutter. Auch hier das Problem… die ersten 2 Wochen ist er interessiert und frisst zumindest teilweise, dann verweigert er.

    in die Kategorie "Magen-Darm-Probleme". Und eigentlich hattet ihr ja nie Ruhe, du startest ja selbst mit dem Satz:

    da wir bei der Fütterung unseres Hundes (extrem! wählerisch) nicht auf einen grünen Zweig kommen.

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    Ich hoffe, das Schreiben zwischen den Zitaten macht den Text nicht unverständlich.

    Auch mein Rat: Den Hund durchchecken lassen. Futterverweigerung nach ein paar Tagen/Wochen entsteht oft, wenn der Hund seine Beschwerden mit dem neuen Futter verknüpft.

    Hund hat Magenschmerzen, verknüpft irgendwann Geschmack von Futter A mit den Schmerzen; verweigert Futter A. Hund bekommt irgendwann anderes Futter B. Frisst er zuerst gut, hat schließlich Hunger - nach ein paar Tagen macht es "Klick" und die Schmerzen werden mit Futter B verknüpft, also rührt er Futter B nicht mehr an.

    Lass den Hund durchchecken - das klingt überhaupt nicht nach "Feinschmecker" sondern sehr deutlich nach gesundheitlichen Problemen.

    Übertypisierung halt - daher wurden für Wespentaillen Rippen gebrochen - Füßchen gewickelt usw pp

    Wir hatten das hier schon mal:

    Ich glaube, der Start ist eine "bubble"/Blase in der man sich befindet. Dann gewöhnt man sich automatisch an "charakteristische" Rassemerkmale - und dann findet man "sehr charakteristische" Merkmale sehr rassetypisch - und sehr erstrebenswert. Und sehr, sehr fix ist "typisch" "übertypisiert" ohne dass man es selbst merkt.

    Eine unterlassene Nachsuche ist so gut wie nicht nachzuweisen. Das Wild ist also auf die Ehrlichkeit des Schützen angewiesen.

    Simsalagrimm Für das Wild ist es super wichtig, dass nachgesucht wird. Der Jäger weiß (in der Regel) erstmal nur alleine ob eine Nachsuche nötig ist - er kann ziemlich sicher ohne das was passiert, ignorieren, dass er einen Fehler gemacht hat.

    FALLS der Jäger Konsequenzen fürchtet, besteht die reale Gefahr, dass er einfach ignoriert, das was schief gelaufen ist - und keine Nachsuche organisiert.