Beiträge von Gersi

    oh, jetzt bin ich aber neidisch! Welche Sorte hast du denn?

    Ich hab eigentlich immer den "normalen", gesät hab ich mal eine Mischung mit verschiedenen Farben, das hat gar nicht geklappt.


    Hat das umsetzen funktioniert? ich dachte, die haben so lange Wurzeln, wenn die irgendwo aufwachsen? Haben die das überlebt? Dann könnte ich vielleicht welche bei meinen Onkeln im Garten entnehmen...

    Die gibt es schon immer, keine Ahnung was das für eine Sorte war. Die tauchen auf; die glücklichen unter ihnen werden nicht gekillt, wenn mein Vater im Frühjahr die Beete umgräbt.

    Wenn die Pflanzen so groß sind, dass wir sie erkennen, setzen wir sie um. Dann blühen sie da im nächsten Jahr.

    Die meisten schaffen das Umsetzen auch ganz gut - vor allem wenn es feucht genug und die Pflanzen selbst noch nicht zu groß sind.

    Für ein Jahr blühen ist mir der Anschaffungspreis von ca 5 Euro pro Stück eigentlich zu hoch... hat es bei euch schon mal geklappt, dass die sich selbstständig vermehren?

    Ganz regelmäßig. Letztes Jahr hatten wir bestimmt 30 kleine Pflanzen (haben dann ausgedünnt, teilweise an andere Stellen gesetzt...)

    Vielleicht vermehren sich manche Sorten besser als andere? Vielleicht gibt es gezüchtete Sorten, die da träger sind?

    Ist da jetzt ein Todesfall mehr oder weniger schlimm? Tatsächlich mehr oder weniger durch den unkontrollierten Hund verursacht?

    Ich lass das so als Fragen stehen, ich habe da selbst noch keine Antwort drauf.

    Das (neben dem ganzen Ur-Angst-Thema, das dieser Fall auslöst) ist glaube ich der springende Punkt.

    Wenn wir den Hund weglassen und überlegen, wie wir beurteilen wenn durch Menschenhand ein Mensch ums Leben kommt, ist es eindeutig: Unfall ist weniger schlimm als Totschlag oder Mord. Und da geht es auch nicht um Todesqualen des Opfers, die ja bei einem Unfall ggf. sogar stärker sein können.

    Was für einen Unterschied für meine Verantwortung es macht, ob mein Hund mit Absicht jemanden tötet oder einen Unfall verursacht... "Schuld" in dem eigentlichen Sinne greift ja für den Hund nicht.

    Dass es aber nun mal keinen vergleichbaren (!) Vorfall mit Großpudeln oder Retrievern gibt, kann man das aber nicht abschliessend wissen.

    Aber das ist doch mein Punkt:

    Bestimmte Arten von Vorfällen kamen in der Vergangenheit bei bestimmten Typen Hund vor. Nicht bei Pudeln.

    Muss eine Hundehalterin (auch wenn ihre Hunde einen Wesenstest hatten, gut gehalten wurden, sie so überzeugt ist, dass sie mit ihnen züchtet) das im Kopf haben?

    Da sind wir weg von theoretischen Konstrukten wie welcher Hund (ggf. durch einen von ihn verursachten Unfall) einen Menschen töten kann.

    Wäre ihr das mit 3 Golden Retrievern passiert, wäre das genauso fahrlässig von ihr gewesen.


    Dass es nun mal mit AmStaffs passiert ist, ist halt so. Spielt aber für das Urteil gar keine Rolle.

    Aber es passierte in dem Fall nicht mit Golden Retrievern - und dieser Fall ist ja nicht der erste Mal dass dieser Typ Hund solche Katastrophen verursacht. Natürlich absolute Ausnahmen - aber das kann man doch nicht ausblenden.

    Frage ist halt: Ist es wirklich irrelevant, welche Rasse da an der Leine körperlich nicht zu kontrollieren ist? Oder macht es doch einen Unterschied ob es drei Großpudel, drei Golden Retriever körperlich vom Menschen nicht kontrolliert werden können?

    Und ob die Aussage zutrifft, dass das für das Urteil keine Rolle spielt? Dazu müsste man die Begründung lesen. Oder ist die mittlerweile verfügbar und ich habe es nicht mitbekommen?

    Ich kenne mich mit Maulkörben überhaupt nicht wirklich aus.

    Aber dass sich von zwei mit Maulkorb gesicherten Hunden die Maulkörbe lösen - ich dachte immer, so was passiert nur im absoluten Ausnahmefall?

    (Oder habe ich jetzt ein Detail zu den Maulkörben überlesen, das das erklärt?)

    Es sind sehr sehr sehr wenige Hunde, die sich losreißen, um eine Joggerin zu töten.

    Gott sei Dank - da hast du völlig Recht.

    Aber falls die Hunde vorher komplett unauffällig waren und die Halterin das genauso wenig erwartet hat, wie ich es bei Nastro erwarte. Was mehr als grobe Fahrlässigkeit willst du ihr vorwerfen? Haltung etc. war ja wohl auch alles top.

    Ich habe auch ein Störgefühl bei der Gleichsetzung mit einem Unfall.

    Aber das bezieht sich halt auf den Hund (der nicht vor Gericht stand).

    Falls (und damit tue ich mich echt schwer - nicht weil ich am Verfahren und den Ermittlungen zweifele - sondern weil es echt ein Alptraum ist) die Hunde vorher völlig problemlos waren und kein Anlass zu erhöhter Vorsicht bestand - dann ist "grobe Fahrlässigkeit" das Schärfste, was man der Halterin vorwerfen kann.

    "ausreichend" ist doch der Inbegriff einer Gummiformulierung. "jederzeit" ist absolut.

    Wenn ich einen Hund habe, den ich bei Kaninchen aber nicht bei Hasen an der Leine gehalten kriege - dann kontrolliere ich den "ausreichend" so lange ich nie Hasen treffe?

    "Ausreichend, jederzeit" Es passiert nix in der extremst-möglichen-denkbaren Ausnahmesituation (ich verliere das Bewusstsein und werde von betrunkenen Menschen in Faschingsmontur versorgt?)

    Irgendwo dazwischen liegt es doch: Mein Hund darf auch dann keinen Schaden zufügen, wenn unwahrscheinliche Ereignisse eintreffen/zusammentreffen.

    DaisyMaisy Ich finde nicht wirklich was (falls ich gemeint war). Die meisten Treffer sind so Standard-Seiten, die Fasten befürworten; oft auch Beiträge von Tierarztpraxen (Aber jetzt def. keine wissenschaftlichen Quellen sind.)

    Eine zweiseitige pdf der Klinik Hofheim, die neben 0815 Tipps zum Thema Durchfall beinhaltet "Fasten ist überholt" - aber das auch nicht groß begründet.