Beiträge von Gersi

    Nein. Soweit ich das noch im Kopf habe, ist Hundefell (und Menschenhaare) überhaupt nicht geeignet, da die Jungvögel sich darin verwickeln und strangulieren können.

    Ich weiß, dass man das an mehreren Stellen liest. Wir haben mehr als zehn Nistkästen und lassen seit Mitte der 80er Jahre Hundefell (zuerst Hund- und Ponyfell) für die Vögel liegen. Keine ausgekämmten Haare aus Mähne (analog dazu aus der Schürze von Hunden) - aber halt die Unterwolle.

    In keinem Kasten haben wir jemals verhedderte Jungvögel gefunden.

    Ist natürlich nur anekdotisch und keine wissenschaftliche Studie - aber ich persönlich glaube, dass das in die gleiche Kategorie gehört, wie das man Vögel nur im Winter füttern darf... oder als es früher hieß, man dürfe im Winter kein Wasser anbieten.

    Ich finde immer, man muss aufpassen, dass man Qualzucht nicht zu weit definiert, damit die wirklich krassen Auswüchse nicht dadurch relativiert werden.

    Aber diese Unsicherheit, Ängstlichkeit bei einigen Begleithunden finde ich auch wirklich erschreckend.

    Dann sagt man Anfängern: Geh zum VDH-Züchter, nimm einen klassischen Begleithund - und wenn die Pech haben, ist das Tier ein nervöses Wrack.

    Was mir überhaupt nicht einleuchtet: Wenn Begleithunde vorwiegend den Job haben, den Menschen *zu begleiten* - warum gibt es da nicht ebenso standardisierte Prüfungen, die sie ablegen müssen zur Zuchtzulassung?

    SavoirVivre Danke. Das Dingen ist doch nicht schwarz-weiß. Natürlich trage ich die Verantwortung für meinen Hund - auch für das was er auf dem Grundstück tut. Je nach Hund, muss ich da unterschiedliche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

    Ändert nix an der Tatsache, dass jeder auch Verantwortung für sich selbst trägt. Und dazu gehört, Warnungen zu beachten und auch solche Selbstverständlichkeiten wie geschlossene, nicht verschlossene Tore und Türen zu respektieren.

    Zugangstor zum Grundstück absperren, dann kommt auch kein Zusteller rein, der mangels Sprachkenntnisse das Schild nicht lesen kann.

    und/oder in der Sendungsverfolgung nachschauen und den Hund rechtzeitig sichern.

    Sendungsverfolgung ist zumindest hier def. kein wirklicher Indikator dafür wann die Sendung auch eintrifft. Absperren? Ich weiß nicht - ich finde von einem geschlossenen Tor, einer geschlossenen Pforte kann man Respekt haben, auch wenn man das Schild nicht lesen kann.

    Natürlich (!!) muss es eine Möglichkeit für Zusteller geben, das Haus zu erreichen. Aber die aus welchen Gründen nicht zu nutzen, das Tor zu öffnen und hinten ums Haus zu gehen? Ist bei uns einmal passiert; die Hunde waren not-amused, haben gestellt - der Paketbote ist eingefroren, wurde gerettet, nix passiert. Aber gehörig dumm von ihm fand ich das schon.

    Ich denke übrigens immer noch über den Fingerhut nach...

    Letztes Wochenende habe ich Astern geteilt (und da ich sie def. niemals wegschmeißen könnte), händeringend Abnehmer gesucht. Bin irgendwann mit nem Karton durch die Nachbarschaft gelaufen...

    Vielleicht könnten wir wirklich so ein Pflanzen-Samen-irgendwas-Austausch machen.

    Liebestolle Hasen (die einen ja manchmal fast umrennen) - oder aber auch Krähen, die mit dem Hund spielen wollen...

    Das sind aber auch blöde Situationen. Und eine Krähe, die bis auf fünf Meter rankommt verscheuchen? Finde ich tatsächlich okay. Breche ich ab, aber selbst wenn es dann ein paar Sprünge hinterher geht, ist das für mich jetzt nicht die Katastrophe.

    Bei den 5 freien IW hätte ich das Abwehrspray in der Hand und würde es ohne zu Zögern nutzen.

    Habe das jetzt schon ein paar Mal gelesen. Hättet ihr wirklich?

    Ich hätte super Schiss, dass das der Funken gewesen wäre, der die Situation eskalieren lässt.

    Es ist ja erstaunlich gewesen, wie ruhig die angespannten Hunde trotz allem waren - und bei fünf (!) gegnerischen Hunden kann man doch mit Abwehrspray nur bedingt was machen.