Typische Scheuneneulen sind ja die Schleiereulen.
= barn owl. Auch im Türkischen ist es übrigens die "Scheunen-Eule". Gelernt von kleinen Kindern an so einem typischen "welches-tier-ist-das"-Buch.
Typische Scheuneneulen sind ja die Schleiereulen.
= barn owl. Auch im Türkischen ist es übrigens die "Scheunen-Eule". Gelernt von kleinen Kindern an so einem typischen "welches-tier-ist-das"-Buch.
Für mich war Grund hier mitzulesen und Grundlage meines Urteils was ich vor ?? drei ?? Jahren in youtube bzw. TV-Beiträgen gesehen habe.
Und hier würde ich auch sehr klar sagen: Einschläfern ist gnädiger als ein Leben dort.
Aber gibt es irgendetwas aus den letzten 12-18 Monaten, nach der "Verkleinerung" des Bestands, das diese Aussage weiter belegt?
Ich finde die Aussage "besser tot als dort" heftig. Hätte das für mich vor ? zwei ? Jahren aber tatsächlich auch so unterschrieben. Nur bei so einer heftigen Aussage reichen m.E. nicht Bildaufnahmen von anno tuck um weiter dahinter zu stehen.
Ich dachte am Anfang, als ich das Thema eröffnete, tatsächlich an die Hunde, die als Begleit- und Familienhunde gehalten werden.
Und deswegen dachte ich zunächst tatsächlich an Gruppe 9, dann an die gemäßigten Terrier u.ä. die schon seit Jahren keinen anderen wirklichen Einsatzzweck mehr haben, auf den sie selektiert werden.
Der Test soll ja keine Spezialisten abstrafen, die ihren Job gut machen aber bspw. aufgrund von Reizoffenheit mit manchen Situationen ihre Schwierigkeiten haben.
Wenn man sich mal auf unseren Ausstellungen umsieht, bekommt man teilweise echt Zustaende. OMG! Der Pavillon bewegt sich! Zig Hunde bekommen deswegen einen halben Nervenzusammenbruch. Und so Material kommt dann in die Zucht..
Ich lese das jetzt zum wiederholten Mal und bin wirklich entsetzt. Als ich diesen Thread startete, dachte ich wirklich eher an Zwergspitze und co. - ich hatte überhaupt nicht auf dem Schirm, dass das bei Rassen, von denen mehr als "nur" Ausstellungen erwartet werden, auch Thema sein könnte.
Meine Illusion bzgl. "Arbeitsrassen" war tatsächlich wie von Hasilein beim Deutsch-Kurzhaar beschrieben.
Suess allein sollte halt nicht das Zuchtziel sein, sondern der Hund sollte in der Lage sein, ein gutes (normales) Leben zu fuehren..
Wobei das auch eher so ein Bubble-Dingen ist, glaube ich. Die Leute aus meinem Bekanntenkreis, die überleg(t)en sich einen Familienhund zu holen, die wollten:
- absehbare Größe/Gewicht
- absehbaren Charakter
(dann lange nix)
- ein voraussichtlich gesundes Tier
- eine bestimmte *Richtung* in der Optik
Und für den Nicht-Rassekenner sind doch erstmal alle Zwergspitze (z.B.) "gleichsüß", da sieht man die Unterschiede auf die hin selektiert wird, doch gar nicht sooo genau als dass das bei der Mehrzahl der Hobbyhalter jetzt DAS Kaufkriterium wäre.)
Ich fände die Idee des gestuften ABTs von Javik eigentlich total schlüssig.
ABT I ist immer und für jeden Hund Voraussetzung. Hat eine Rasse bereits eine Arbeitsprüfung kann diese den ABT ersetzen.
Die reine Leistungszucht läuft dann die Arbeitsprüfungen. Die Rassen die sowohl Leistungszucht, wie auch Begleiterzucht haben oder die die von der Arbeitsprüfung weg wollen, weil die Zuchtrichtung zu reinen Begleitern geht, kann dann die Arbeitsprüfung oder den ABT anerkennen und Rassen die reine Begleiter sind laufen eben den ABT, je nach Anspruch an die Rasse reicht der ABT I oder Zuchthunde müssen wirklich bis ABT III laufen.
Meine Hunde sind genau das: Alltagsbegleiter und als solches leisten sie super viel; das könnte man auch mal durch so einen Test feiern.
Und es ist dann völlig okay, wenn ein geprüfter Herdenschutzhund oder ein an den Schafen eingesetzter Border-Collie im ABT III dann weniger glänzt ein Cairn-Terrier (um mal von meinem Malteser-Beispiel wegzukommen).
Klar, so mal eben gemacht ist das nicht. Aber dieses augenscheinliche "Geschehen-Lassen" wundert mich einfach. Denn wenn sie und 50+ Hunde erstmal da sind...
Natürlich könnte man den Hof räumen lassen, ihr Bußgelder auferlegen die sie über spenden zahlt, sie ggf. in Haft nehmen…. Und wer übernimmt dann die Verantwortung für die Hunde?
Wenn die am neuen Ort jetzt das Einziehen verhindern? Liegt die Verantwortung für die Hunde ja eher am alten Ort.
Und deswegen wundert mich sehr, dass die da nicht das Gelände sperren. (Nicht, dass gesamt-betrachtet irgendwas gerettet wäre - aber als zuständiges Vetamt am neuen Ort würde ich schon einiges investieren, dass es gar nicht erst mein Problem wird.)
Ich glaube, ich würde vor allem versuchen zu verhindern, dass die Elster jetzt weiter Erfolg hat. Stall zu, wäre auch direkt meine erste Maßnahme.
Gut möglich, dass der Eierhunger nachlässt, wenn die Elster selbst gelegt und mit ihrer Brut weiter ist.
Wobei mich die "Behördenblindheit" am neuen Standort echt wundert.
Dass nicht genau hingeschaut wird, evtl. beide Augen zugedrückt werden, WENN die Hunde einmal im Zuständigkeitsbereich sind - hat wahrscheinlich wirklich viel damit zu tun, dass die zuständige Stelle sonst auch nicht weiß, wohin mit den Tieren - und nicht x davon aus diesem Grund (sofern das rechtlich zulässig wäre) einzuschläfern.
Aber hier bekommen sie am neuen Standort ja mit, dass da x Hunde in ihre Zuständigkeit gebracht werden. Ganz offensichtlich wird ja versucht Tatsachen zu schaffen. Dass da nicht alles Mögliche mobilisiert wird, dass die Hunde überhaupt nicht umziehen? Wundert schon.
Was mich nun interessiert - aber wahrscheinlich kaum jemand wirklich beantworten kann:
Sieht es in der Schweiz denn besser aus bzgl. der Wesensfestigkeit von Begleithunden (= hier def. als die Hunde, für die es keine rassespezifische Arbeitsprüfung eh schon gibt und die gekauft und gehalten werden, um Menschen im Alltag zu *begleiten*)?