Beiträge von Gersi

    Ich denke, dass ein oder mehrere Hunde ein gewisses Interesse Richtung Menschen anzeigt haben werden und bei Begegnungen nie komplett neutral waren.

    Ich denke das auch (und hoffe es sogar auch irgendwie). Fällt mir leichter zu glauben, als dass so etwas wirklich "aus dem Nichts" kommt.

    Aber wenn da wirklich vorher was zu sehen war, hätten das nicht wenige Rassekenner übersehen: Die Halterin selbst, die auch züchtete - aber auch Dritte: Die Hunde waren aus Ausstellungen, zwei der drei (?) hatten Wesenstests absolviert...

    Ich glaube auch wirklich, dass wir deshalb so viel über diesen Fall schreiben: Die tödlichen Angriffe der XL-Bullys waren ja durchaus vergleichbar mit diesem Fall. Aber die gerne genutzte Erklärungen greifen hier ja allesamt nicht (oder nur sehr eingeschränkt): Der Hund ist von Idioten zum Angeben/Drohen angeschafft worden; wurde schlecht gehalten; kam aus schlechter Zucht ...

    Hat die Problematik des fehlgeleiteten Beutefangverhaltens von Huskys schon mal Raum in einem eigenen Thread gefunden?

    In einem eigenen Thread wüsste ich nicht - aber hier tauchen die immer mal wieder auf. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, auch weil sie in einer Bissstatistik (?? aus den USA - aber das weiß ich nicht mehr sicher) recht prominent auftauchten was Angriffe auf Kinder anbelangt.

    ür mich ist das Ganze einfach gerade ein Dilemma, denn klar ist es mein Hund, der da eben die Probleme hat, aber Fakt ist eben auch, dass trainingstechnisch einfach 3 Std mehr oder weniger für den A.. waren, zumindest eben bzgl. des eigentlichen Trainingsziels.

    Was ich nicht verstehe ist, dass du einerseits sagst, dass der Hund trotz der Hündin im Gehorsam steht - und der Stress das Problem ist... auf der anderen Seite die drei Stunden im Training nichts gebracht hätten.

    Aber geht es bei den BH nicht vor allem um Gehorsam? Und wenn der trotz läufiger Hündin funktioniert, passt das doch trotzdem?

    Kann man das erarbeiten? Muss/Sollte man das? Wie geht ihr mit dem Thema um? Wo sagt ihr, da muss der Rüde eben durch und wo sagt ihr, da ist es halt einfach doof mit läufiger Hündin? Stichwort Restaurant/Cafe z.B. oder halt spezielles Hundetraining?
    Im Endeffekt bleibt ja nichts anderes übrig als das mit dem Rüden irgendwie auf die Kette zu kriegen, in zu kastrieren oder die Situationen zu meiden ...

    Ich (aber auch die Hunde, die ich bisher hatte) unterscheiden schon sehr nach Phase der Läufigkeit. Drei Wochen lang war jetzt noch keine so spannend für ihn.

    Er muss - egal wie- an der Leine anständig bleiben und Fiepkonzerte im Café/Restaurant sind tabu, egal wie gut es riecht.

    Aber sonst vermeide ich Situationen, wenn ich merke, dass es ihn zu sehr stresst. Trainieren tue ich da nix - meiner Meinung den Aufwand nicht wert, so selten wie ich auf für ihn wirklich sehr aufregende Hündinnen stoße.

    Wir haben beim Hühnerstall nun auch eine Ratte. Lief die da gestern mitten am Tag vorm Stall rum… Ich dachte, ich sehe nicht richtig :ugly:

    Gibt den blöden Spruch hier: Wo Hühner sind, sind Ratten. So absolut stimmt der natürlich nicht. Aber als wir noch Hühner hatten, hatten wir auch regelmäßig Last damit. Da Gift wegfällt für uns, Fallen höchstens geräubert werden, aber wenig Erfolg haben, war es gar nicht so leicht die loszuwerden. Rattenjagender Hund hat am besten funktioniert - nicht dass der viele erwischt hätte, aber es war wohl zu ungemütlich bei uns.

    Was ist mit den Medikamenten?

    Könnte es sein, dass er darauf eine Unverträglichkeit entwickelt?

    Es gibt ja nicht nur direkte allergische Reaktionen. Manche Präparate werden von einigen ja zunächst gut vertragen und machen nach und nach Probleme.

    Und gleichzeitig war (und bin ich auch Jahre später noch) einfach nur schockiert, wie sorglos manche Eltern sind und wie leichtsinnig sie das Leben ihres Kindes riskieren..

    Nastro seht ihr in meinem Profilbild. Am Kopf sind noch süßen Kippohren. Ich habe schon mehrfach exakt solche Situationen erlebt. (Nicht selten übrigens wenn die Eltern des Kleinkindes selbst Hunde dabei hatten; scheint Kindern die Zurückhaltung zu nehmen.... warum andere Hundehalter ihr Kind zu fremden Hunden hinlaufen lassen, verstehe ich noch weniger.)

    Ich weiß wirklich nicht, wie ich es händeln würde, wenn mein Hund da nicht die völlig sichere Bank wäre. Eine Freundin hatte einen kleinen, extrem süßen Terriermix - der Kinder gehasst hat. Die hat so manches Mal Blut und Wasser geschwitzt.