Beiträge von Gersi

    Soll ich? Ist es total behämmert überhaupt darüber nachzudenken so viel Geld dafür auszugeben?
    Würdet ihr?

    Ich würde.

    Ich habe mein Portemonnaie seit über 25 Jahren. (Gucci-Fälschung vom großen Basar in Istanbul als ich zum ersten Mal dort war. <3)

    Und für etwas, das ich Jahrzehnte jeden Tag bei mir trage, das ich so oft in der Hand habe? Würde ich das Geld ausgeben.

    (Ähnlich übrigens bei Brillen, da habe ich auch nie gespart.)

    Ich habe vier Vogeltränken, eine davon ist im Sommer mein "Bachlauf". Drei sind Untersetzer, teils ineinander gestapelt, zwei mit Stein für die Insekten.

    Am beliebtesten ist der alte Blechnapf, aus dem die Hunde trinken sollen (die nutzen stattdessen die Vogeltränken).

    Teich gibt es bei Nachbarn, nicht bei uns - und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass die Zahl der Vögel in unserem Garten (insbesondere im Sommer) noch mal gestiegen ist.

    Kosten tun die Dinger nix - aber saubermachen kann schon Zeit fressen. Ich mache das nicht täglich - aber je nach Witterung jeden zweiten Tag schon.

    Hier gibt es eine Hündin, vielleicht jetzt zehn Monate alt - und wirklich sehr, sehr unsicher.

    Am Anfang teils panisch, es hat Wochen gedauert, so langsam tut sich da was.

    Wenn ich die Nachbarin mit ihr treffe, geben Nastro und ich hin und wieder Geleitschutz. Er latscht vor, sie guckt sich ihn an und läuft hinterher. Wenn er zuerst an gruseligen Dingen vorbeiläuft, schafft sie es auch etwas leichter.

    Heute wieder getroffen, es war viel los: Viele Passanten, andere Hunde, Fahrräder, E-Scooter, .... Als hinter uns eine andere Nachbarin ihr Fahrrad startklar machte und beladen hat, hat Nastro sich tatsächlich zw. Grusel und Hündin platziert. Mitten auf dem Weg und wirklich genau in die Blickachse gestellt.

    Ich hatte letztens schon mal beobachtet, dass er "dazwischen geht" - aber war mir nicht sicher, ob ich mir das einbilde. Aber heute war klar: Er schirmt sie ab. <3

    Für mich (!) ist der Hauptunterschied, zwischen VDH und Welpen von irgendwoher, dass im VDH die Hündinnen einem Mindestschutz unterliegen - sowohl was das Alter und die Anzahl der Würfe betrifft, als auch die Umgebung, in der sie ihre Welpen bekommen und groß ziehe

    Danke für deine Antwort!

    In DEM Punkt nehme ich tatsächlich lieber die Bauern, die ich kenne, als Menschen, die ich nicht kenne die einem Verein angehören, der Mindeststandards hat. Aber das hängt wahrscheinlich total davon ab, wie viele Leute man kennt, die "Vermehrer" sind oder welche kennen.

    Es ist aber schon so, dass Mischlinge statistisch gesehen, eine höhere Lebenserwartung haben, als Rassehunde (wobei ich nicht weiß, ob das daher kommen könnte, dass die paar kranke Rassen die Lebenserwartung der Rassehunde nach unten ziehen). Ob Mischlinge seltener krank werden als Rassehunde weiß ich nicht - weiß auch nicht, ob es dazu eine Statistik gibt.

    Ich habe irgendwann mal versucht dazu Zahlen zu finden. Aber da alleine die Def. von Rassehund (FCI oder auch phänotypisch vom Vermehrer) je nach Studie variiert, habe ich keine wirklich guten Zahlen für die (alte) These gefunden, dass Mischlinge älter werden. Anekdotisch: ja. Aber ich weiß wie brandgefährlich solche Einzelfall-Sachen sind.

    Irgendwie ist dieser Thread nichts für mich. Es macht mich wirklich traurig. Ich war tatsächlich ganz naiv aufgewachsen mit "Mischlinge sind robuster und gesünder" habe dann hier im Forum tatsächlich erst begriffen, was verantwortungsvolle Zucht heißen (kann/soll/muss) ...

    Aber dann lese ich hier auf den letzten 20 (?) Seiten vom "Hund des Monats" des VDH, sehe die erschreckenden Bild vom "Ausstellungssieger" nach der Schur - und Rassen, die ich eigentlich als cool und robust erlebe (aber von denen ich, glaube ich, ausschließlich Mixe oder "Vermehrer"-Versionen kenne (Shi Tzu, Jack Russel ?!?!?) ... sind in der "richtigen" Zucht auch problematisch, bzw. nicht unproblematisch. Da laufen x-fach quietschfidele Mixe von rum, die steinalt werden. (Und bitte !! möchte ich jetzt nicht hören, dass Halterinnen von Mischlingen aus Geiz/Bequemlichkeit weniger zum Tierarzt gehen, deswegen die Hunde gesünder erscheinen und sie nur älter werden, weil wir sie grausamer weise leiden lassen.)

    Dann habe ich (hier im Thread oder woanders) von der sinkenden Lebenserwartung von Collies gelesen und bin immer noch entsetzt von Aussagen, die im "Wesenstest für Begleithunderassen"-Thema gefallen sind.

    Ihr hattet mich echt überzeugt*: VDH (in seltenen Fällen ausgewählte Dissidenz bei einigen Rassen) ist besser als bunter Mix vom Bauernhof.

    Ich überlege mal, ob ich hier noch weiter mitlesen mag. Es kommen tiefe Zweifel.

    Eben. Nach paar Wochen. Der Hund hier ist erst paar Tage da. Ne Woche Villeicht?

    Dann ist der wohl relaxter als Nastro es war, genauso wie Nastro entspannter war als deine Pflegehunde.

    "Direktimport" kann ja vieles bedeuten - das ist doch genau mein Punkt.

    Das scheinst du halt einfach nicht zu verstehen. Wenn der Hund schon deutlich! zeigt, dass was zu viel ist, dann ist das Gesamtpaket einfach schon viel zu viel.

    Das finde ich sachlich falsch: Natürlich kann man an die Grenze gehen - und wenn der Hund zeigt, es war zu viel, weiß man das für die Zukunft.

    Natürlich nicht immer, natürlich mit Hirn - aber warum ist das Gesamtpaket zu viel, wenn der Hund bei einer Sache, zeigte, dass das zu viel war?

    (...)

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    Und noch mal: Es gibt solche und solche. Wenn deine Pflegehunde völlig neben der Kapp waren, dann tut mir das Leid Connalab

    Nastro war es nach ein paar Wochen (kann den Zeitraum nicht mehr richtig erinnern) nicht mehr - und ich sehe keinen Grund einen Hund in Watte zu packen, nur weil er ein Direktimport war.