Beiträge von Gersi

    Für mich (!) ist der Hauptunterschied, zwischen VDH und Welpen von irgendwoher, dass im VDH die Hündinnen einem Mindestschutz unterliegen - sowohl was das Alter und die Anzahl der Würfe betrifft, als auch die Umgebung, in der sie ihre Welpen bekommen und groß ziehe

    Danke für deine Antwort!

    In DEM Punkt nehme ich tatsächlich lieber die Bauern, die ich kenne, als Menschen, die ich nicht kenne die einem Verein angehören, der Mindeststandards hat. Aber das hängt wahrscheinlich total davon ab, wie viele Leute man kennt, die "Vermehrer" sind oder welche kennen.

    Es ist aber schon so, dass Mischlinge statistisch gesehen, eine höhere Lebenserwartung haben, als Rassehunde (wobei ich nicht weiß, ob das daher kommen könnte, dass die paar kranke Rassen die Lebenserwartung der Rassehunde nach unten ziehen). Ob Mischlinge seltener krank werden als Rassehunde weiß ich nicht - weiß auch nicht, ob es dazu eine Statistik gibt.

    Ich habe irgendwann mal versucht dazu Zahlen zu finden. Aber da alleine die Def. von Rassehund (FCI oder auch phänotypisch vom Vermehrer) je nach Studie variiert, habe ich keine wirklich guten Zahlen für die (alte) These gefunden, dass Mischlinge älter werden. Anekdotisch: ja. Aber ich weiß wie brandgefährlich solche Einzelfall-Sachen sind.

    Irgendwie ist dieser Thread nichts für mich. Es macht mich wirklich traurig. Ich war tatsächlich ganz naiv aufgewachsen mit "Mischlinge sind robuster und gesünder" habe dann hier im Forum tatsächlich erst begriffen, was verantwortungsvolle Zucht heißen (kann/soll/muss) ...

    Aber dann lese ich hier auf den letzten 20 (?) Seiten vom "Hund des Monats" des VDH, sehe die erschreckenden Bild vom "Ausstellungssieger" nach der Schur - und Rassen, die ich eigentlich als cool und robust erlebe (aber von denen ich, glaube ich, ausschließlich Mixe oder "Vermehrer"-Versionen kenne (Shi Tzu, Jack Russel ?!?!?) ... sind in der "richtigen" Zucht auch problematisch, bzw. nicht unproblematisch. Da laufen x-fach quietschfidele Mixe von rum, die steinalt werden. (Und bitte !! möchte ich jetzt nicht hören, dass Halterinnen von Mischlingen aus Geiz/Bequemlichkeit weniger zum Tierarzt gehen, deswegen die Hunde gesünder erscheinen und sie nur älter werden, weil wir sie grausamer weise leiden lassen.)

    Dann habe ich (hier im Thread oder woanders) von der sinkenden Lebenserwartung von Collies gelesen und bin immer noch entsetzt von Aussagen, die im "Wesenstest für Begleithunderassen"-Thema gefallen sind.

    Ihr hattet mich echt überzeugt*: VDH (in seltenen Fällen ausgewählte Dissidenz bei einigen Rassen) ist besser als bunter Mix vom Bauernhof.

    Ich überlege mal, ob ich hier noch weiter mitlesen mag. Es kommen tiefe Zweifel.

    Eben. Nach paar Wochen. Der Hund hier ist erst paar Tage da. Ne Woche Villeicht?

    Dann ist der wohl relaxter als Nastro es war, genauso wie Nastro entspannter war als deine Pflegehunde.

    "Direktimport" kann ja vieles bedeuten - das ist doch genau mein Punkt.

    Das scheinst du halt einfach nicht zu verstehen. Wenn der Hund schon deutlich! zeigt, dass was zu viel ist, dann ist das Gesamtpaket einfach schon viel zu viel.

    Das finde ich sachlich falsch: Natürlich kann man an die Grenze gehen - und wenn der Hund zeigt, es war zu viel, weiß man das für die Zukunft.

    Natürlich nicht immer, natürlich mit Hirn - aber warum ist das Gesamtpaket zu viel, wenn der Hund bei einer Sache, zeigte, dass das zu viel war?

    (...)

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    Und noch mal: Es gibt solche und solche. Wenn deine Pflegehunde völlig neben der Kapp waren, dann tut mir das Leid Connalab

    Nastro war es nach ein paar Wochen (kann den Zeitraum nicht mehr richtig erinnern) nicht mehr - und ich sehe keinen Grund einen Hund in Watte zu packen, nur weil er ein Direktimport war.

    Als ich Nastro (Direktimport) neu hatte, war ich viel abwechslungsreicher in der Gestaltung der Runden. Weiß nicht mehr genau ab wann: Woche 3?

    Irgendwann war er sicher auf der bekannten Strecke und dann hab ich zugesehen, ihm ganz regelmäßig Neues zu zeigen. Ich glaube nach wie vor, dass da ein "offenes Fenster" war und die Dinge, die er da kennengelernt hat, automatisch als "Alltag" abgespeichert wurden.

    "Direktimport" kein so vieles heißen und bedeuten - da muss man einfach individuell gucken.

    Ich habe eine Standard-Löserunde; die ist immer gleich, der Hund weiß auch genau dass er auf diesem Stück (gute 10 Minuten gelaufen) erledigen muss, was er erledigen will. Und nutzt auch fast immer diese beiden Runden fürs große Geschäft.

    Die gehe ich morgens und abends als Letztes. Das andere Gassi variiert stark und ist logischerweise deutlich länger.

    Rüde, 8 Jahre, intakt.

    Er "markiert" immer (Bein heben) die ersten drei oder vier Mal kommt aber deutlich mehr.

    Manchmal lasse ich dem Hund die Wahl welche große Runde wir gehen - und kann aus seiner Sicht berichten: Innenstadt ist viel interessanter und begehrter als Park/Wald. |)

    Heißt also, das alleine bleiben war nie unser favorisiertes Thema.

    Völlig verständlich - vor allem weil ihr ja etliche Probleme bereits erfolgreich mit ihr angegangen seid!

    Alleine-Bleiben-Können ist halt schon nicht unwichtig - aber auf der anderen Seite müsstet ihr dann X-Wochen beide vormittags (oder wann auch immer) für eine kurze Zeit gemeinsam aus der Wohnung und irgendwo rumhängen... Ist schon mühsam für etwas, was man so gut wie nie braucht.

    Ihr könntet euch stattdessen natürlich auch bemühen, einen Sitter zu finden. Mittlerweile recht unproblematischer, kleiner Hund? Falls ihr eine rüstige Rentnerin zur Nachbarin habt o.ä. wäre das ggf. schon eine Option.