Beiträge von Gersi

    Meine Theorie: Urin ist nicht gleich Urin.

    Wir hatten immer Rüden, bis auf einen sind/waren die unkastriert (daran kann es also nicht liegen) und wir haben von "wirkt wie Wasser" (war in den letzten trockenen Sommern zu beobachten) bis hin zu "wirkt wie Säure" alles dabei (gehabt).

    Individuell ist es auf Menschenseite.

    Für mich gibt es tatsächlich harte Grenzen.

    Demenz mit Angst/Unsicherheit/großer Unruhe ist so eine.

    Bewegungsunfähigkeit ist eine andere Grenze.

    Außerdem habe ich vertraute Leute, die selbst schon viele Hunde haben gehen lassen, die ich explizit beauftrage mir zu sagen, wenn es soweit ist, ich es aber selbst nicht sehe.

    Ich würde Maulkorb, Tierarzt, Trainer empfehlen (in der Reihenfolge).

    Zunächst muss der Hund gesichert werden und da er auch schon zugefasst hat, würde ich tatsächlich direkt den Maulkorb draufpacken und nicht lange dran rumtrainieren. Vor allem würde ich ihn nicht ohne Maulkorb unangeleint laufen lassen. (auch wenn das bisher immer gut ging.)

    Da das Verhalten sehr plötzlich gekommen ist, würde ich beim Tierarzt Schmerzen ausschließen lassen.

    Und zu guter Letzt würde ich mir einen guten Trainer suchen, der sich das ganze anschaut.

    Hunde sind auch Beutegreifer, und die Frage ist, ob HSH gelernt haben, den Leinen-Festhalte-Künsten von Fremden zu trauen…

    Da selbst Wildtiere wie Rehe offenbar Hund-Halter-Gespanne erkennen (und wissen, welcher Hund "okay" ist); gehe ich stark davon aus, dass HSH regelmäßige Passanten erkennen und entsprechen beurteilen können.

    Nein, ich hab tatsächlich nie eine an ihr gesehen. Wieso soll das unmöglich sein?

    "möglich" ist das, vieles ist theoretisch möglich. Aber einfach extrem unwahrscheinlich (sofern du in Deutschland wohnst). Ich kenne nur Hunde, die trotz Prophylaxe hin und wieder Zecken haben. Pro Jahr. Ich habe wirklich noch nie von jemandem gehört, dessen Hund noch keine Zecke hatte. (Und Zecken sind ja regelmäßig Thema im Hundehalter-Smalltalk).

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    Wie auch immer - Herzdiagnostik finde ich tatsächlich insofern sinnvoll als dass sie zur Ausgangsproblematik passt UND noch zu den Grundlagen-Untersuchungen gehört.

    Und falls alles ohne Befund bleibt? Würde ich tatsächlich die Zeckenlosigkeit thematisieren. Ich weiß nicht, ob Zecken ähnlich wie Mücken bei bestimmten Krankheiten nicht zubeißen. Aber wenn alles ohne Befund? Und der Hund wirklich noch nie ne Zecke hatte? Würde ich das tatsächlich im Hinterkopf haben.

    Was meinst du mit Zeckenprofil? Ich habe an Luna seit sie bei mir ist nie eine Zecke gesehen.

    Ich bin auch immer noch eher bei Herz als bei Zeckenkrankheit (denn oft sieht man da ja doch was in den Blutbildern) - aber dass ein siebenjähriger Hund noch nie eine Zecke hatte, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn du nie eine gesehen hast, würde ich fast annehmen, dass sie halt vollgesogen abgefallen ist... Aber keine Zecke? Ist eigentlich (auch mit Zeckenschutz) unmöglich.

    Ja, es war auch Thema, dass eventuell nicht die schmerzlindernde, sondern die entzündungshemmende Wirkung den Effekt gemacht hat.

    Ich glaube - aber das ist jetzt echt glauben und nicht wissen - dass die Nebenwirkungen bzgl. Herz/Kreislauf umfangreicher sind. Ibus beim Menschen erhöhen bspw. hin und wieder den Blutdruck...

    Es scheint logisch zu sein Schmerzmedis wirken ==> Schmerzen sind Ursache. Und ich verstehe auch gut, dass du da weiterforschst. Aber bisher wurde ja trotz Bildgebung nix gefunden (keine Garantie, dass da nix ist - macht es aber unwahrscheinlicher).

    Und wenn man dann den Schritt zurückgeht; die Wirkung der Schmerzmittel als "Zufall" einordnet, ist man echt wieder beim Herzen.