Beiträge von Gersi

    Ich kann ausschließen das sie beißt. Absolut.

    Ich glaube nicht, dass das irgendein Hundehalter bei seinem Hund absolut ausschließen kann.

    Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass du hier auf Gegenwind reagierst und zu sprachlicher Zuspitzung neigst. Aber vielleicht bist du mit diesem Mindset wirklich unterwegs:

    Die unglaubliche Angst vor der Wegnahme deines garantiert-nie-beißenden Hundes, weil der durch einen dummen Zufall, während er angeleint war, einen anderen Hund verletzt.

    Du hast weiter vorn geschrieben, dass viele hier nicht bereit für andere Perspektiven sind. Klar fällt das Menschen immer schwer - aber vielleicht schaffst du es, hier zumindest einen Impuls mitzunehmen:

    Überlege echt, ob diese innere Einstellung, mit der du unterwegs ist, dir (und deinem Hund) guttut. Und falls nicht, überleg ob dir Wege einfallen, diese Einstellung zu ändern.

    Ab wie vielen Tagen Durchfall beim Hund würdet ihr zum TA? (Keine weiteren Symptome; Durchfall weder Blutig noch Schleimhüllen o.ä.)

    Konkreter, ich habe versucht, auf 100% Nassfutter (vorher Trofu:Nass 50:50) umzustellen, seitdem gibt es den Durchfall. Ich werde heute abend wieder Trockenfutter geben und hoffe, dass es morgen besser ist, aber was, wenn nicht? Wie lange doktort ihr an sowas selbst rum?

    Falls (!!) der Hund fit ist, also der Allgemeinzustand trotz Durchfall gut ist, würde ich das Futter wieder zurück umstellen und erstmal gar nicht zum Tierarzt.

    Natürlich nicht bei einem Welpen, einem Senior oder einem chronisch kranken Tier - da würde ich eher los.

    Und ich würde wirklich drauf achten, wie der Hund sich gibt - und auch im Blick behalten ob er trinkt.

    (Diese Diskussion kam jetzt immer mal wieder und ich habe da eine Minderheitsmeinung - aber gerade in so einer Konstellation (Futter=Ursache) würde ich mindestens eine Mahlzeit auslassen, Ruhe reinbringen und dann kleine Portionen des Trockenfutters aber komplett ohne 50% Nassfutter zum Start.)

    Rassen/ Hunden gewisser Optik reicht ggf. ein kleines Loch oder nur ein Kratzer, um angezeigt zu werden. In Niedersachsen wird dann nach Aktenlage entschieden und ggf. der sich angemessen wehrende Hund unwiderruflich als gefährlich eingestuft.

    Okay. Das kann ich tatsächlich null beurteilen, ich kenne im realen Leben (NRW) wirklich keinen Fall eines derart "übereifrigen" Ordnungsamts.

    (Wobei das - so unfair es sich anfühlen würde - auch das ein Grund wäre, auch den angeleinten Hund mit Maulkorb zu sichern.)

    Der tötet keine anderen Hunde, aber ein Loch könnte eben schonmal passieren, deswegen trägt er im Freilauf immer Maulkorb. An der Leine finde ich das tatsächlich etwas übertrieben, da er ja mit den meisten Hunden wirklich gut verträglich ist und es dann wirklich nur um Situation ginge, in denen sich ein anderer Hund auf ihn stürzen würde und selbst dann reden wir von Löchern, nicht von einer Tötungsabsicht oder so. Irgendwo muss doch auch mal gut sein und andere Menschen für ihre Hunde auch in die Verantwortung genommen werden.

    Okay - dann hältst du es exakt genauso wie ich mit Nastro. (abzgl. Maulkorb im Freilauf).

    Dann verstehe ich aber die "wahnsinnige Angst" aber nicht.

    Aber grundsätzlich ist es eben einfach frustrierend, wenn man selbst im Falle eines Angriffs auf den eigenen angeleinten Hund eine wahnsinnige Angst davor haben muss, dass der eigene Hund sich wehren könnte. Das ist doch nicht mehr normal.

    Da gebe ich dir Recht.

    Aber wenn ich solche Angst hätte, dass "Wehren" bei Nastro zu Verletzungen bei einem anderen Hund führen, die über dieses "Spucke, Kratzer"-Level rausgehen... Dann hätte Nastro dauerhaft einen Maulkorb auf.

    Weil hier der „Gefährliche Hunde Thread“ ist :smile:

    Ich bezog mich tatsächlich auf die Beiträge der Leute, die sich auf ihre eigenen Hunde beziehen - von denen sie aber selbst sagen, sie seien nicht gefährlich.


    Aber in den letzten Beiträgen gings ja um die Frage, wie man sich als Halter oder Führer eines Hunds verhält, der tatsächlich das Potenzial hat, einen Artgenossen ernsthaft zu verletzen.

    Dann habe ich die Beiträge tatsächlich falsch verstanden... aber vielleicht bin ich zu sehr beim "sonst stolpert mein Hund noch und kriegt Ärger" hängen geblieben.

    Was ich wirklich überhaupt nicht verstehe:

    Warum gibt es hier kein "viel Getöse, bisschen Spucke, vielleicht findet man Tage später einen Kratzer"-Level??

    Hier scheint es nur die Optionen zu geben: Drastische Maßnahmen zu ergreifen, um den Konflikt zu verhindern - oder mit ganz furchtbaren Konsequenzen leben zu müssen, weil der eigene Hund einen anderen verletzt hat.

    Alle meine Hunde haben sich mal "geprügelt", in alle ist mal ein unfreundlicher Hund reingelaufen, den ich nicht abwehren konnte... Und in all den Jahren, in all den Situationen hat nicht einer meiner Hunde einen anderen ernsthaft verletzt...

    Und auch die Verletzungen, die meine davon getragen haben, waren - bis auf eine Ausnahme - Kratzer und kleine Löcher.

    Und nun kommt nicht mit immer MK zur Sicherheit…

    Doch??

    Da sind wir wieder bei Fehlertoleranz.

    Hunde müssen damit klarkommen, dass Dinge schief laufen (= ein Malteser unangeleint Kontakt aufnimmt). Wenn ein Hund das nicht abkann ohne sich in den Malteser zu verbeißen? Sollte er einen Maulkorb tragen.

    Ich sage, dass dies die logische Konsequenz aus dieser Diskussion sein muss - ja.

    Neee. Ist es nicht.

    Den anderen Hund zu töten, weil man nicht "herausfinden möchte, wie der eigene Hund reagiert"? Ist die logische Konsequenz, wenn man dem eigenen Hund nicht traut.

    Hält sich ein HH nicht daran, möchte ich nicht rausfinden wie mein Hund reagiert. Ergo bringe ich den Hund lieber um als das mein Hund sich wehren muss.

    Und wie wir hier plötzlich auf "wehren" des Hundes kommen, ist mir auch unklar (Denn es geht ja bei dir pauschal um alle Hunde, die sich unkontrolliert nähern und Kontakt aufnehmen; unabhängig von der Intention)