Beiträge von Monstertier

    Ich verstehe hier tatsächlich die Grundproblematik der Abgabegegner nicht.

    Das ein jährlicher Wechsel des Hundes durchaus zu verurteilen ist, will ich nicht leugnen. Auch eine Abgabe eines Leistungshundes als Familienhund (also quasi mit falschen Eigenschaften ausgestattet) ist verwerflich.

    Aber: Gehen wir jetzt von einem Sportler aus, dessen Hund die erhoffte oder erwünschte Leistung nicht bringen kann. Eine Alternativsportart würde den Sportler nicht glücklich machen, weil eben DER EINE Sport sein Lebensinhalt ist. Er hat seinen Hund aufgezogen, ausgebildet, sein Leben bis dato mit ihm verbracht, und merkt: So wird er nicht glücklich. Auf den Sport zu verzichten oder nur noch eingeschränkt ausüben zu können, macht ihn (den Menschen) nicht glücklich. Er findet einen Hund, der vielversprechend ist, der die erhoffte Leistung tatsächlich erbringen könnte, und entscheidet sich, seinen Althund abzugeben. Er sucht ausgiebig, ist ehrlich, was die Eigenschaften und Probleme des Hundes angeht, und findet einen Besitzer, wo das drumherum passt, der den Althund immer noch seinen Möglichkeiten entsprechend auslasten kann und will, und der Freude an einem Hund hat, der eben aus welchen Gründen auch immer keine Topleistung erbringen kann.
    Besitzer 1 ist glücklich, weil er die Kapazitäten für einen Hund frei hat, mit dem er seinen geliebten Sport ausführen kann.
    Hund 1 ist glücklich, weil er jemanden hat, der von seiner Leistung nicht enttäuscht ist, eine bessere Laune und ein harmonischeres Miteinander möglich ist.
    Besitzer 2 ist glücklich, weil er einen gut ausgebildeten und erzogenen Hund bekommt, der seinen Wünschen und eigenen Ambitionen entspricht, und mit dem er eine schöne Zeit verbringen kann.
    Hund 2 ist glücklich, weil er einen Besitzer bekommt, der in fördert und fordert und ihm das Maximum an Auslastung bieten kann, das er braucht.

    Wo ist dann das Problem?

    @Monstertier: Ja, das dachte ich mir schon, dass das immer auf das jeweilige Individuum ankommt. Ich meine ja auch, dass ich keine Rasse wählen möchte, wo die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund gern zu mir kommt, relativ gering ist. Kann man sowas eigentlich schon im Welpenalter feststellen oder ändert sich das eh mit der Zeit?

    Candie hat am Anfang gar nicht gekuschelt und Kontaktliegen war auch kaum drin. Das kam erst so mit sechs, sieben Monaten, und auch nur langsam (grad hat er Liebeskummer, da ist er nochmal ein Ticken kontaktfreudiger :rollsmile: )
    Vielleicht hast du da auch eher mit kurzhaarigen Rassen Glück, vor allem in den warmen Monaten. Grad die mit viel Unterwolle wollen dann alles, nur nicht noch mit dem warmen Menschen kuscheln. Die kannste dann in den Keller sperren, da sind sie vermutlich am glücklichsten xD

    verschmust (das ist mir auf jeden Fall wichtig)

    Ich kann dir zwar keine Rasseempfehlung geben, aber DAVON würde ich Abstand nehmen. Das hat weniger was mit der Rasse als mit dem Charakter zu tun. Klar, die eigenständigeren Rassen werden weniger verschmust sein, aber auch die Will-to-please-Rassen müssen da nicht so scharf drauf sein Ich hab ein Aussie-Border Collie-Mix, also beide Rassen Paradebeispiele für WTP, aber der kommt vielleicht mal abends kurz zum Kuscheln, aber mehr nicht. Er steht auf Kraulen und häufiger mal Kontaktliegen, aber wirklich Kuscheln und Schmusen tut er nicht.

    Rechne also damit, egal welche Rasse du wählst, dass dein Hund da kein Bock drauf haben könnte.

    Der aktuelle Stand:

    1. Die Arena / The Dome I

    2. Der Brief für den König (I/II) II

    3. Die Söhne der großen Bärin – Harka (I/VI)

    4. Die Insel der besonderen Kinder IIII

    5. Genesis – Die verlorene Schöpfung (I/III) I

    6. Der geheime Name II

    7. Die Bücherdiebin / The Book Thief I

    8. Gargoyle / The Gargoyle II

    9. Der Vermesser / The Great Stink III

    10. Die Chemie des Todes / The Chemistry of Death

    Ich meinte es meinen dreien heute gut und hab das erste mal Sprotten gekauft. Dachte sie mögen die Teile .. falsch gedacht! Ich habs ihnen hingeworfen im Garten & bin kurz rein. Bis ich wieder raus kam, haben sich alle drei darin gewälzt. Pfui Teufel! Ich komm mir vor als würde ich auf einen Fischkutter leben. Durften jetzt alle schön in die Badewanne :roll:

    Also, ich würde jetzt nicht sagen, dasss sie die Teile NICHT mochten... sie haben es nur auf eine andere Art ausgedrückt als von dir gedacht :D

    Hat jemand einen Tipp, wie ich Kirschlorbeer los werde? Wir haben vier oder fünf mit dem Haus mitgekauft. Einen habe ich radikal gekürzt, aber das Wurzelwerk ist schon so riesig, dass ich es nicht so einfach wegkrieg. Ich fürchte, bei den anderen werden wir das Problem auch haben. Da sie aber nervigerweise immer wieder austreiben und sehr viel Platz wegnehmen, würde ich sie gerne komplett weg haben. Hat jemand eine Idee?

    Es ist ja weniger “Ich hab es geschafft, also schaffst du es auch“, sondern eher ein Hoffnungsschimmer. Gerade in so einer Situation hat man das Gefühl, ein totaler Versager zu sein, weil alle anderen ja gar keine Probleme mit ihrem Welpen hatten und im Leben nicht an eine Abgabe auch nur denken würden. Und gleichzeitig wird hier davon gesprochen, dass der Welpe versaut und vermurkst wird.

    Nein, der Gedanke an eine Abgabe ist nicht verwerflich und zeugt auch nicht von kompletter Unfähigkeit.
    Nein, der Welpe wird nicht zu einem traumatisierten Hund, nur weil es Startschwierigkeiten gibt.
    Nein, man muss als Hundeanfänger nicht sofort jeden Trainer einschätzen können, ob der was taugt.
    Ja, man darf auch Fehler machen, seine Methoden überdenken und anpassen.
    Ja, man darf auch mal verzweifeln.
    Ja, man darf auch mal genervt von dem Welpen sein und ihn zum Teufel wünschen.

    Das ist menschlich. Und hier wird meiner Meinung nach zu oft von hohen Ross geurteilt. Die TS hat mit ihrer Familie zusammen entschieden, den Welpen zu behalten und die schwierige Zeit durchzustehen. Das letzte, was sie gebrauchen kann, sind Leute, die ihre Trainerwahl bemängeln, ihre (vermeintlich) mangelnden Vorkenntnisse, ihre Art zu argumentieren usw. Sie braucht kein “Das ist scheiße, du packst es eh nicht“, sie braucht ein “Wenn du dich der Aufgabe stellen willst, dann versuch es doch so oder so“.