@blackeyed
Bitte, bitte, ignorier ihn komplett. Lass dich nicht provozieren. Keiner ist perfekt, weder jetzt noch irgendwann mal gewesen.
Beiträge von Monstertier
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Bei mir hat es wesentlich länger als drei Wochen gedauert mit den Ausrastern. Lag an Hund und Halter, und jetzt führen wir ein friedliches Leben miteinander.
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@pardalisa
Aber das heißt doch nicht, dass es nicht trotzdem eine emotionale Belastung vor allem für den Hundehalter ist, weil er seinen Hund trotzdem liebt? Er entscheidet aus Vernunftgründen, weil ihm sein Sport wichtig ist, dass er den Hund abgibt, aber wer sagt, dass diese Entscheidung leicht fällt? Vernunft ist ja nicht alles, emotional kann ja sowohl die Abgabe des Hundes wie auch das Nicht-Ausüben des Sportes belastend sein.Genauso wie die Trennung vom Partner ja auch nicht immer leicht fällt, egal wie vernünftig. Warum darf man dann nicht sagen, dass es einem schwer fällt, sich vom Hund zu trennen, es aber für alle Parteien das beste ist?
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@Aoleon, mir ging's in dem Beispiel nicht so sehr um "wie organisiere ich das?", sondern um "kann ich mich zugunsten eines von mir abhängigen Lebewesens auf etwas anderes einlassen, das mich bisher nicht interessiert hat (= Konzerte mit klassischer Musik) und dafür bei meinem eigenen Hobby Abstriche machen oder nicht?"
Und hier hängt es wieder von den eigenen Prioritäten ab.
Eine Mutter (oder ein Vater), die im Elternsein ihren Lebenssinn sieht oder dem eine große Wichtigkeit zuspricht, wird sagen: Kind geht über alles, natürlich werde ich Abstriche in meinem Leben machen.
Eine Mutter, die Elternsein einfach erstmal als das sieht, nämlich Eltern sein, wird vielleicht eher sagen: Kind muss versorgt und geliebt werden, aber ich bin immer noch eine eigenständige Person, die Wünsche und Träume hat. Wünsche des Kindes werden erfüllt, soweit es geht, aber dafür werden nur geringe Abstriche beim eigenen Lebensplan gemacht.
(Realistisch betrachtet wird vermutlich keiner, der verantwortungsvoll ist und ein leistungsintensives Hobby betreibt, in der aktiven Zeit Kinder kriegen. Oder es ist so arrangiert, dass der Partner sehr gut einspringen kann. Zumal eine Abgabe des Kindes wegen des Hobbys eher nicht allzu häufig vorkommen dürfte... andererseits, Kindermädchen und Babysitter gibt es ja mehr als genug...)
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Natürlich bleibt das jedem selbst überlassen. Ich finde es nur befremdlich derart auf eine Sache fokussiert zu sein und sie zum Lebensinhalt zu deklarieren.
Es gibt doch so unendlich viel was ein Leben bereichern kann, man muß nur flexibel sein.
Naja, es ist vermutlich selten nur eine Sache. Aber es ist eben mitunter eine große Sache. Ich könnte es mir zum Beispiel im Leben nicht vorstellen, nicht mehr lesen zu können, aus welchen Gründen auch immer. Für mich ist Lesen tatsächlich fast wie die Luft zum Atmen. Nun sagen die einen "Aber du kannst doch stricken, ist doch auch okay" und die anderen sagen "Joah, es gibt doch Hörbücher". Alles eine Alternative, aber eben nicht Lesen.
Und wenn diese eine große Sache wegfällt, sind die anderen Komponenten zwar ganz nett, und helfen einem ein wenig weiter, aber das Große fehlt halt.
Flexibilität hilft da nicht. Wenn dich etwas so sehr erfüllt, dass allein der Gedanke dich daran glücklich macht und du den ganzen Tag darauf hinfieberst, kannst du dieses Gefühl nicht mit etwas Flexibilität ändern. Dann wird diese Sache immer fehlen, und das Fehlen macht dich unglücklich.
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@Quebec
Warum nicht? Wer was zu seinem Lebensinhalt macht, kann doch jedem selbst überlassen sein. Ob es das Hobby, die Familie, die Arbeit, oder das Faulenzen auf der Couch ist. -
Wenn ein Hobby zum Lebensinhalt wird, was passiert wenn nicht der Hund, sondern der Mensch dieses Hobby nicht mehr betreiben kann?
Solls ja auch geben
Macht doch keinen großen Unterschied?
Wenn der Hund mit dem eingeschränkten Pensum zufrieden ist, ist doch alles super.
Wenn es ein Arbeitstier ist, das nicht mit zwei Mal am Tag Gassi oder Dummyarbeit statt Agility zufrieden ist, sollte ebenso über eine Abgabe nachgedacht werden.Es muss für BEIDE Parteien passen und in deren Sinne entschieden werden.
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etwas Freilauf (mit der Schleppleine) am Feld...
Wieviel ist denn "etwas"? Vielleicht solltest du diesen Punkt erhöhen, und dafür im Haus und am restlichen Tag (vor allem gegen Abend) Ruhe einfordern.
Bei uns gab es zum Beispiel nach dem Abendessen nichts. Kein Spiel, keine Bespaßung, höchstens kuscheln. Kurz vorm Schlafen gehen gab es an der Leine noch die letzte Möglichkeit zum Lösen, da waren wir dann vielleicht zwei Minuten draußen, mehr nicht.
Und ansonsten würde ich @Cattlefan zustimmen. Das dauernde Raus und Rein lassen bringt Unruhe rein. Wenn sie ruhig ist, erstmal in Ruhe lassen. Wenn sie so eine halbe Stunde ruhig war und schläft, kannst du gucken, wie sie drauf reagiert, wenn du die Tür aufmachst. Im besten Fall schläft sie weiter oder sucht sich einen anderen Schlafplatz. Aber auch hier: Tür auf und weiter ignorieren.
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Wir fahren meistens dann mit dem Auto irgendwohin, aber Autofahren mag sie bisher nicht sonderlich, deshalb will ich sie auch nicht jeden Tag damit stressen.
Du sollst es auch auf gar keinen Fall jeden Tag machen. Dann hast du nämlich wieder einen Welpen, der die Eindrücke gar nicht richtig verarbeiten kann, weil er keine Ruhepause hat.
Ein, zwei Ausflüge mit "Action" in der Woche reichen, dafür aber mehr auf der Wiese rumsitzen und dem Welpen beim Erkunden zugucken. Kontakt zu anderen Hunden ermöglichen, aber in einem sehr geregelten Rahmen (bei meinem hab ich zu wenig reguliert, das bereu ich jetzt ein wenig). Viel Alltag leben.
Aber, vor allem, Geduld. Ihr hattet am Anfang sehr viele Startschwierigkeiten und das Aufgedrehtsein am Abend geht nicht von heut auf morgen weg. Bei uns gab es auch Phasen, wo es dann wieder kam, als wir dachten, es wäre alles durchgestanden. Da dann nicht direkt wieder das komplette Konzept umkrempeln, sondern in Ruhe gucken, ob es wieder nur eine Phase ist oder doch viel zu viel (oder viel zu wenig) für den Welpen.
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Also bei Candie war Fisch eine Abwärtsspirale. Erstes Mal anstandslos gegessen, hatte aber am Abend drauf Durchfall, ich nehme an, davon. Beim zweiten Mal anstandslos gegessen und vertragen. Beim dritten Mal nur mit Rührei angebraten gegessen. Beim vierten Mal auch mit Rührei angebraten gegessen, aber nicht komplett, und hatte dann drei oder vier Tage Durchfall.
Getrocknete Lachsleckerlies isst er, allses andere.. näh. Fisch ist hier quasi gestorben