Beiträge von Monstertier

    Na glücklicherweise hab ich 'Blackout' noch auf dem SUB liegen... Zero auch.

    Na, @Brauni2012, schon mit 'Hex' begonnen? :applaus:

    Also... wenn ich nicht ein schrecklich schlechtes Gewissen haben müsste jemandem mit einem derart hohen SUB wie @Monstertier ein Buch zu empfehlen, würde ich ihr sagen, sie soll sich 'Pheromon' mal anschauen- sehr schönes und schlaues Jugendbuch mit Science Fiction Einflüssen und tatsächlich mal einer originellen Idee bisher. Aber so tue ich das natürlich nicht. |)

    Du bist ein böser Mensch :stock1: :D Muss ich mir doch glatt mal angucken :pfeif:

    @Nesa8486
    Ich schick dir später dann meine Adresse =)

    Also ich konnte bei meinem flauschigen süß aussehenden Mix das nicht kalkulieren :ka: Gut, stören tut es mich nicht, weil es eine einmalige Situation war, aber wenn das öfter vorkommen würde, wäre ich mindestens irritiert bis - irgendwann - vermutlich durchaus genervt.

    Und, wie gesagt, wenn "gefährlich aussehender Hund" schon nicht definierbar ist, wie soll man entsprechende Reaktionen vorhersehen?

    @Doxiepoo
    Natürlich kann man keine Angstreaktionen jemandem absprechen, aber gerade hier sollte doch Aufklärung stattfinden. Wenn "Kampfhunde" oder schwarze Hunde nicht so medial negativ dargestellt werden würden, würde sich davon schon viel von selbst auflösen.

    Und Spinnenangst ist, denke ich, rein ursächlich tatsächlich etwas anderes als Angst vor schwarzen Hunden. Letzteres dürfte viel mediale Auswirkung sein (die typisch bösen Hunde in Film und Fernsehen sind ja auch gerne schwarze Dobermänner oder Rottweiler, schwarze Wölfe und ähnliches), während Spinnenangst eher in der Fremdartigkeit der Spezies begründet ist (und zum Teil ebenfalls medial geprägt...).

    Und gerade da kann man eben ansetzen, sowohl medial mit wengier Stereotypen, wie auch im realen Kontakt. Und trotzdem kann ich auch so ein Verhalten verurteilen, weil es eben nicht rational begründbar und unreflektiert ist. Zumal ich es nicht wirklich als Angstreaktion betrachten würde, sondern als eingeimpftes Vorurteil (wie zum Beispiel bei Frauen, die am Tag in einer belebten Gegend ein ungutes Gefühl bei arabischen Männern haben... ich denke nicht, dass das echte Angst ist, sondern ein Verhalten, geprägt von Vorurteilen und medialer Berichterstattung).

    Verlangt ja kein Mensch von dir, aber du musst auch nicht verlangen, dass fremde sich über deinen Hund informieren, statt dem zu folgen, was sie intuitiv meinen (schwarz=unheimlich) oder irgendwo aufgeschnappt haben.

    Ich verlange nicht, dass jemand sich über meinen Hund informiert. Ich verlange, dass man Situationen betrachtet. Wenn mein Hund friedlich neben mir geht, kann er aussehen wie ein Chi, eine Bulldoge, ein Wolf oder ein Drache mit drei Augen - es sollte keine Angstreaktion auslösen, und schon gar nicht tätliche Angriffe (wie bespuchen oder ähnliches). Und schon gar nicht, nur weil sie intuitiv irgendwas meinen oder irgendwas aufgeschnappt haben. Vorurteile sollten meines Erachtens weder gepflegt noch beschönigt werden (anders sieht es aus, wenn jemand schlechte Erfahrungen mit einer bestimmten Rasse oder Art Hund gemacht haben, dann kann ich solche Vorbehalte und passive Angstreaktionen durchaus verstehen).

    Übrigens verlange ich das generell in der Gesellschaft, nicht nur auf Hunde bezogen. Menschen sollten nicht nach ihren Autos, ihrer Hautfarbe, ihrer Kleidung oder anderen äußerlichen Merkmalen bemessen werden, sondern (weitestgehend) ausschließlich nach ihrem Verhalten.

    Also, mein Hund - schwarzer Aussie-Border-Mix, der rein optisch aber eher süß ist - war auch schon Grund dafür, dass eine Gruppe von Menschen an einer Bushaltestelle, an der ich ihn an der abgewandten Seite vorbei geführt habe, kollektiv einen Meter zurück getreten sind. Und nu? Was ist denn "optisch gefährlich"? Schwarze Hunde werden scheinbar generell als gefährlicher eingestuft. Deswegen keinen schwarzen Hund holen? Einen Staff würde ich eigentlich nicht dazu zählen, weil höchstwahrscheinlich die meisten gar nicht wissen, wie ein Staff aussieht, oder ihn unter Umständen mit Boxern und ähnlichem verwechseln. "Gefährlich aussehend" ist doch rein subjektiv. Und warum soll ich meine Hundewahl vom dummen und unreflektierten Verhalten anderer Menschen abhängig machen, anstatt auf Aufklärung zu setzen (und auf eine differenzierte Medienberichterstattung zu hoffen?)