Beiträge von SabethFaber

    Mein Hund hat höchstwahrscheinlich Probleme mit dem Atemapparat. Unsere TA vermutet Gaumensegel (ich auch) aber ist natürlich keine Spezialistin, weswegen ich nach einem entsprechenden Spezialisten suche.

    Eine andere Option wäre noch Herz, ist aber unwahrscheinlicher (wird aber natürlich auch gecheckt - beides ist auch noch eine Option).

    Würdet ihr lieber in eine Klinik gehen die Atemwegserkrankungen als Fachdisziplin hat und auch zwei Spezialisten für Kardiologie. Und mit der ich bisher nur positive Erfahrungen gemacht habe.

    Oder in eine Tierarztpraxis die anscheinend viel Erfahrung mit Brachys und auch mit Gaumensegel hat aber Atemwegserkrankungen nicht als Spezialgebiet hat: es steht also nichts auf ihrer Website, aber sie wurde mir von einer Frenchi-Halterin empfohlen die da wohl schon seit Jahren hingeht und sehr zufrieden ist. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob es speziell um OPs am Atemapparat ging oder generell Narkosen bei brachyzephalen Hunden. Mein Hund ist nicht brachyzephal und hatte noch nie Probleme mit Narkosen. Entsprechende Überwachung braucht er also eigentlich nicht (also Risikopatientenüberwachung).

    Müßt Ihr echt so oft die Pfoten nachschneiden?

    Von Cara kenne ich das noch gut, das war soo nervig, und "schön" hatte ich das auch nie hingekriegt, wurde immer so ... gezackt :pfeif:

    Bei Ennio habe ich das noch nie machen müssen, zum Glück.

    Nö, wie gesagt: er hat hinten zwei Strähnen in der Mitte die etwas länger werden, aber er bekommt grundsätzlich keine Hobbitfüße.

    Ich gleichs trotzdem immer mal wieder an, weil die Pfoten sonst so spitz wirken. Aber insgesamt sieht er immer sauber aus.

    Der Collie hingegen... :tropf:|)

    Laut meiner TÄ wirken bei ihrem sehr dicht behaarten Hund nur Tabletten wie Bravecto... Je dichter das Fell, desto schlechter scheint die Wirkung von Spot On und Halsband laut ihrer persönlichen Erfahrung zu sein.

    Kann ich bestätigen bei meinem Spitz. Das liegt einfach nicht zuverlässig auf der Haut auf.

    Halsband kann man hier auch vergessen.

    Spot On hat ursprünglich mal ganz gut gewirkt. Aber bei viel Fell hilft dir auch das beste Repellent nicht komplett, denn eine gewisse Menge an Zecken bleibt einfach auch "unfreiwillig" am Hund hängen. Die streifen die durch das Fell nämlich auch einfach viel schneller ab.

    Ähhh...nein... Nur weil der führende Verband sich entschieden hat sie nicht haben zu wollen sagt das nicht viel aus.

    Ich geh ja auch nicht zu sämtlichen anderen Clubs und Verbänden (IRJGV z.b) auf die Hundeplätze und erkläre denen das was ihr da treibt ist eh nichts und eure (Begleithundr) Prüfungen die ihr abnehmt sind eh nix. U d das nur weil der VDH diese nicht anerkennt. Die würden mich schön hassen

    Ein Hund ohne Papiere ist ein Hund von dem man nichts weiß, dessen Eltern man nicht kennt und von denen man keine Untersuchungen belegen kann. MEIN Hund kommt aus einer 20 Jahre alten Linie, hat einen mehrfachen Champion als belegten Vater und hinterlegte Untersuchungsergebnisse der Eltern.

    Ich habe schon Papiere von der Dissi gesehen, wo der Deckrüde mit HD A eingetragen war, von dem ich aber wußte, er hat HD C. Es wird vieles geschönt. Auf Nachfrage, wen mann die Ergebnisse einsehen möchte, sind diese immer gerade beim TA.

    Es ist ganz simpel: vieles was unter "Dissidenz" läuft ist "Schrott", ja.

    Es gibt genügend "Alibi-Vereine" bei denen man letztendlich machen kann worauf man Lust hat. Das kann man dann aber zum Großteil auch nicht mal mehr wirklich als Dissidenz bezeichnen.

    Aber es gibt eben auch ganz hervorragende Dissidenzvereine. Beim Spitz zum Beispiel, wo die Dissidenz teilweise besser ist als der VDH, oder gerade bei den Collies und Shelties.

    Zu sagen Dissidenz-Papiere = keine Papiere oder Müll stimmt also nicht.

    Eher: bei Dissidenzvereinen muss man sehr genau schauen.

    Wenn der VDH darauf besteht, Möpse, Franz. Bulldoggen etc. ohne Nase züchten zu wollen, weil alles mit Nase kein SG bekommt oder was zur Zuchtzulassung nötig ist, dann bleibt den Leuten, die Möpse , Franz. Bulldoggen mit Nase züchten wollen nur aus dem VDH auszutreten und sich einen eigenen Verein zu gründen . die würden es dann vll. schaffen gesündere Möpse, Franz. bulldoggen etc. zu züchten, würden dann hier aber als "Vermehrer" abgestempelt . Jedem der hier nach einem neuen Hund fragt, wird geraten entweder zum VDH-Züchter zu gehen oder zum seriösen Tierschutz.

    Damit gehen Neulinge dann wieder zum VDH , wo Hunde in erster Linie nach Schönheitskriterien gezüchtet werden, und die Leute , die mehr wert auf Gesundheit legen sehen alt aus.

    Wenn dann noch der Mops mit anderen Rassen gemischt wird, um längere Nasen, schlankeren Körperbau etc. zu bekommen, ist das auch nicht recht. auch wenn der Mix-Welpe ein gesünderes, besseres Leben führen kann als der reinrassige Mops ohne Nase.

    Gar nicht mal unbedingt.

    Das Problem mit der Dissidenz bei den meisten Brachys (und den meisten anderen Rassen) ist, dass die halt 0 organisiert sind und so gut wie nirgendwo eine gescheite Zuchtstrategie dahinter steht, sondern mehr oder weniger fröhlich durcheinander gekreuzt wird.

    Und diese Mixe sind halt auch nicht zwingend gesünder. Die können Glück haben oder halt auch nicht und genauso eingeschränkt sein wie die reinrassigen Vertreter. Und ohne Strategie wird das auch nicht besser.

    Zumal die nötigen Gesundheitsuntersuchungen auch gerne fehlen. Oder bestimmte Schutzstandards der Mütter nicht eingehalten werden (müssen).

    Das kann man entsprechend auch nicht empfehlen.

    Bei den Rassen, bei denen die Dissidenz aber gut ist, wird die durchaus auch entsprechend empfohlen.

    Beim Spitz gibt es zB sogar mehrere hier, die von vorne herein schreiben, dass sie sich kein Tier mehr vom VDH holen würden. Und auch bei den Collies zB ist die Dissidenz sehr gut.

    Aber für einen Laien ist es halt schwer zu unterscheiden wann die Dissidenz wirklich empfehlenswert ist oder worauf man achten muss um zu sehen ob sie es ist oder nicht. Dann schickt man die Anfänger halt lieber zum VDH, weil da bestimmte Standards eigentlich immer eingehalten werden müssen.

    Und bei manchen Rassen gibt es tatsächlich keine guten Alternativen.

    Und von dem Qualzuchten wird eh generell abgeraten. Da schickt dann auch niemand zum VDH.

    @Mrs.Midnight Ich hätte mal eine neugierige Frage an Dich: man liest ja immer überall, dass man Spitze auf keinen Fall scheren darf, weil das lange Fell auch eine vor Wärme schützende Wirkung habe. Verhält sich das beim mit der Schere schneiden anders? Wächst es da besser nach? Deine Hunde haben ja ein top Fell, es wirkt ja also nicht so als sei die Fellstruktur irgendwie beschädigt oder so.

    Bei gesundem Fell macht man das auch nicht.

    Es gibt aber Fälle - wie der gezeigte Teetou von MrsMidnight die kein funktionales Fell mehr haben. Teetou hat Kastratenfell.

    Es gibt aber auch verzüchtetes Fell, also zB Masse oder auch Qualität (mein Ari ist so ein Grenzfall mit zu viel, im Alter werde ich das vermutlich auch kürzen müssen), oder Krankheiten die sich auf das Fell auswirken und dadurch die Funktionalität beeinträchtigen oder zerstören.

    Solchen Hunden hilft es dann oft ganz ungemein, wenn man das Fell kürzt.

    Man muss ja nicht gleich bis auf die Haut runter scheren (dann riskiert man Sonnenbrand).

    Aber man merkt es den Tieren dann auch echt an, die fühlen sich dann merklich einfach deutlich wohler.

    In vielen Kreisen hört man das nicht gerne und bestreitet sofort, dass es solche Fälle eben auch gibt. Das ändert aber nichts daran, dass man einigen Hunden mit weniger Fell dennoch einen Gefallen tut. :smile:

    Ich lese hier ja wahnsinnig gerne mit, einige wissen bestimmt noch, dass hier eigentlich ein Collie geplant war. Ich steh auch noch weiterhin auf der Warteliste, die Züchterin weiß von Roo Bescheid und ich kann mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, keinen Welpen aus dieser Verpaarung und aus dieser Zucht zu nehmen |) hab nachgefragt, die Züchterin schätzt, dass die Hündin zwischen Oktober und Dezember läuftig werden sollte. Mitte November wird Roo ein Jahr. Nachdem die Hündin im Frühjahr ungewöhnlich spät läufig wurde kann ich mir gut vorstellen, dass sie auch diesmal eher später läufig wird. Also bis die Welpen dann wirklich geboren und dann auch nochmal abgabebereit sind, ist die Kleine mindestens knapp 1.5 Jahre alt. Kann man da 'nen Colliewelpen dazu nehmen?

    Ari war etwa eindreiviertel als Cashew einzog. Hat auch geklappt obwohl der wirklich nicht einfach war und wir genügend Baustellen mit ihm alleine hatten. Wenns für dich passt, warum nicht.

    Klar ist es oft aufwendiger zwei so junge Hunde zu haben, aber wenn man das leisten möchte - nur zu.

    Collies sind im Normalfall ja nun auch keine Malis :D

    Wenn wir jetzt noch einen Mali zum Decken der Hündin finden, haben wir die perfekten Welpen für @Brizo ?

    Ich denke nicht :flucht:

    Ach komm, das ist doch die perfekte Mischung! Die kriegen auch garantiert nur das Beste aus allen Rassen mit! Wir wissen doch alle wie gute Vermehrerzucht funktioniert - die müssen nur aufschreiben was sie wollen und dann passiert das :klugscheisser:

    :hust:|)

    Gott, so einer Katastrophe würde ich nicht mal begegnen wollen :ugly: