Beiträge von SabethFaber

    So, mal wieder ne ganz andere Frage:

    Was meint ihr, sind Spitze als Therapiehunde geeignet?

    Bzw wie groß ist die Wahrscheinlichkeit einen zu bekommen, den man als Therapiehund einsetzen kann?

    Der Bereich, der mich speziell interessiert, wäre tiergestützte Therapie in der Logopädie.

    Auf Facebook will mir jemand weiß machen, dass (Wolfs)Spitze da uneingeschränkt geeignet sind. Für alles.

    Assistenzhund, Therapiehund jedes Bereichs, ist ja schließlich eh alles fast dasselbe |)

    Ich könnte mir einen Spitz im Bereich Logopädie durchaus vorstellen, aber ich vermute selbst mit einem gut ausgesuchten Züchter, der auf mehr Menschenfreundlichkeit Wert legt hat man immer noch ein deutlich höheres Restrisiko das es nicht klappt als bei anderen Rassen, oder?

    Meine eigentliche Grenze liegt bei etwa 1500.

    Ich würde aber vermutlich bis 2000 hoch gehen, je nachdem was das für eine Rasse/Verpaarung ist. Das wäre aber meine absulte Grenze, danach ist es mir egal wie toll die Züchter und Verpaarungen sind.

    Im Prinzip würde ich den Durchschnitt der Rasse noch miteinbeziehen, aber wenn der bei über 2000 liegt würde ich auch nochmal sehr stark über die Rassewahl nachdenken.

    Bei einem Rückläufer würde ich tendenzell eher weniger bis gleich viel zahlen. Abhängig würde ich das vom "Zustand" des Hundes machen. Als Welpe nach ein paar Tagen oder gut ausgebildetem, gesunden Junghund zurück = selber Preis. Zurück mit Verhaltensstörungen und "unterausgebildet/verzogen" etc definitv weniger.

    Beim TS läge die Grenze wohl bei etwa 350 + Spende bis am Ende vielleicht 500-600 Euro raus kommen. Je nachdem wie gut mir der Verein/das Tierheim und deren Arbeit gefällt.

    Meinen Collie gabs für 850, Sollte der nächste 1000 kosten, würd ich schon schlucken.

    Zu bedenken ist, ich will nicht züchten und auch keine Blumentöpfe auf Ausstellungen gewinnen.

    Wirst du kaum mit hinkommen fürchte ich. Ich denke der Durchschnitt vom Langhaar Collie liegt im Moment bei um die 1200^^

    1000 wäre schon eher günstig.

    Das mit der Spritze find ich super spannend!! Das kannte ich noch nicht. Ich werde das mal bei der TÄ ansprechen, wenn man da so einen "kurzfristigen" Testlauf machen kann, wäre das natürlich toll... 4 Wochen gäbe auch dem Magen genug Zeit sich etwas zu erholen und dann eine Entscheidung zu treffen. Wenn es nämlich nicht der Stress ist, dann sieht man das innerhalb der 4 Wochen auch schon.

    Spritze würde ich übrigens nicht empfehlen. Zumindest nicht als Testlauf. Die funktioniert durch eine andere Wirkungsweise als es der Chip oder die Kastration würden und das Verhalten unter Spritze und Kastration ist entsprechen oft völlig unterschiedlich.

    Vielleicht interessiert dich ja noch unser Bericht.

    Ari ist ja auch ein Spitz.

    Er hat den Chip jetzt seit ca 3 Monaten.

    Ich hab neulich erst in einem anderen Thread einen Bericht dazu geschrieben:

    Unsere Probleme waren ein bisschen anders (außer die Sache mit der Prostata). Ari hatte zwar früher auch einen sehr nervösen Magen, aber das ist ein Problematik, die durch den Chip/Wegfallen der Sexualhormone auch besser wurde, aber nicht ursprünglich daher kommt, sondern nur verstärkt wird.

    Er ist halt trotzdem ein besonderes Schneeflöckchen.

    welchem Alter kann man diesen Schritt wagen? Franz ist 15 Monate alt und ich finde ihn zu jung...

    Ja, er ist eigentlich auch noch zu jung und ich würde das auch vermeiden wollen.

    Aber ganz ehrlich, wenn es ihm so schlecht geht... Er hat zumindest einen Großteil seines Wachstums schon hinter sich. Das ist auch schonmal was. Magenschleimhautentzündung auf Dauer ist vermutlich schädlicher.

    Im schlimmsten Fall kann man den Chip immer noch auslaufen lassen. Im Prinzip geht danach die Entwicklung wieder "von vorne los". Also zweite Pubertät.

    Mit welchen Veärnderungen ist zu rechnen?

    Ist ein bisschen abhängig vom Hund und den Problemen.

    Wenn die Ärzte Recht haben wird sich das Magenproblem verbessern und er wieder mehr zur Ruhe kommen und weniger gestresst sein.

    Ich kann dir das Buch "Kastration und Verhalten beim Hund" von Strodtbeck/Ganßloser sehr empfehlen. Ich fand das wirklich informtativ und für Laien gut verständlich geschrieben. Und es hat mir ein ganz gutes Verständnis dafür gegeben, was passieren kann und wie es zusammenhängt.

    Was körperliche Veränderungen/Ablauf angeht:

    Der Chip fängt zwar sofort an zu wirken, die eigentliche Wirkung tritt aber im Durchschnitt erst mit 6-8 Wochen ein.

    Vorher gibt es die Erstverschlimmerung. Bei uns war die furchtbar, ätzend und zum kotzen |)

    Ging etwa nach anderthalb Wochen los und hielt fast exakt bis zur 6. Woche. Und er hat alles abgespult was er vorher noch nie gemacht hat: Zähne klappern, sabbern wie ein Tollwütiger andere Rüden (und generell Hunde) auf 100 Meter entfernung schon anpöbeln wie ein Geistesgestörter....:lepra:

    Waren anstrengende Wochen. Hat sich am Ende aber gelohnt.

    Gewicht? Er ist ein Spargeltarzan, aber sowas kann ja sehr schnell gehen..

    Ari nimmt jetzt schon schneller zu und wir mussten sein Futter anpassen. Wenn man damit aber rechnet sollte das kein Problem sein.

    Er ist eher ein unsicherer und nervöser Hund. Wird das schlimmer?

    Kann definitiv passieren.

    Das ist die eine Nebenwirkung im Moment, die bei uns definitv Arbeit erfordern wird.

    Ari war nie selbstsicher, tendenzell eher unsicher, aber eher im Bezug auf andere Hunde. Schnell gestresst von seiner Umwelt, aber halt nie überfordert durch Unsicherheit, nur durch Reizverarbeitung. Ist schwer zu erklären. Ich hätte eher gesagt (von Hunden abgesehen) er ist weder selbstsicher, noch unsicher.

    Jetzt ist er definitiv unsicher. Er kläfft auch viel mehr, weil ihm öfter mal was ein bisschen gruselig vorkommt. Vor allem Geräusche irritieren ihn jetzt öfter, aber auch Menschen, die mit mir reden oder so.

    Wie ist es mit dem Fell (Spitz - Langhaar)? Womit muss ich rechnen?

    Du hast im Prinzip eine etwa 50:50, vielleicht 60:40 Chance auf nichts passiert:Kastratenfell.

    Falls das passiert ist das bei etwa 2/3 massives Unterwollwachstum und fluffiges Fell das zum Filzen neigt und beim letzten Drittel weniger und dünnes Fell. Funktionalität geht bei beidem flöten.

    Es gibt auch noch ein paar Abstufungen dazwischen, aber meistens ist es entweder oder.

    Ari hat "toi, toi, toi" noch schönes Fell.

    Er ist jetzt schon oft mobbingopfer, weil er sich nicht wehrt. Werden andere Hunde das noch mehr ausnutzen?

    Kann passieren. Wobei es für ihn wahrscheinlich eh nicht viel ändern wird, wenn es jetzt schon so ist.


    Bei Ari war es ein absoluter Gewinn.

    Gut, er ist auch schon 4 Jahre, aber es hat ihm auf jeden Fall mehr geholfen als geschadet.

    Deswegen finde ich die Testmöglichkeit durch den Chip auch super. Falls man sich doch irrt kann mans wieder auslaufen lassen und hat dann wieder den Status von vorher.

    Und gerade bei so einem jungen Hunde ist das vielleicht auch noch ne Möglichkeit es danach nochmal ohne Chip zu versuchen, falls er dann - mit hoffentlich wieder besserem System doch noch ohne Kastration kann. Würde ich mir zumindest als Option auch nochmal offen halten/überlegen (auch wenn ich bei euren Problemen auch keine Bedenken hätte wenn ihrs - wenn es hilft - währenddessen noch "offiziell" macht. Ihm geht es so ja ganz offensichtlich wirklich nicht gut).

    Also ich muss wirklich sagen der Lionn ist schon hart im Nehmen :emoticons_look:

    Er hat ja gestern echt ne riesige Zahn OP gehabt. Zig Zähne gezogen (ich meine es sind noch ganze 6 Stück drin geblieben :mute:), und an mindestens 1 Stelle wurde auch genäht.

    Der läuft hier rum es nix. Gestern Morgen hat er einmal erfolglos |) versucht die Treppe hoch zu laufen aber schon ne halbe Stunde später alles gut. Er frisst wie nix, will sich streiten und hat vorhin sogar versucht Trockenfutter zu fressen |)

    Tja, ist alles eine Frage des Willens :D