Beiträge von DieKleene1986

    Mamalinchen Genau, den Tipp mit dem Einfrieren haben wir auch schon oft bekommen. Ich hab es sehr lange an Trockenleckerlis ausprobiert. Verschiedene Sorten. Aber leider hat es bei Lucy nie funktioniert. Die Milben sterben zwar durch das Einfrieren. Es sind ja aber wohl nicht die Milben an sich die die Allergie auslösen, sondern der Kot. Und der Kot bleibt leider auch nach dem Einfrieren :pleading_face:
    Den Abschnitt mit der BSD und der Leber habe ich auf der Seite von Dr Breuer noch nicht gefunden, ich suche mal weiter :pleading_face:

    Jackybär Danke, für deine lieben Worte. Zu dem Hills z/d: Mir macht nicht unbedingt das Protein darin Sorgen. So wie ich es verstanden habe, ist es ja so „zerkleinert“, dass es für ihr Immunsystem eh „unsichtbar“ ist. Mir machen die anderen Zutaten eher Sorgen, weil da zB auch sowas wie Nüsse drin sind, oder Maisstärke. Deshalb hadere ich damit, weil es einfach so „vollgepackt“ ist, dass ich mir nicht vorstellen kann dass es gut geht.
    Das Royal Canin Anallergenic hatten wir auch schon im Auge, aber das gibt es nur als Trockenfutter. Selbst wenn die Proteine darin nicht erkennbar sein werden, wird Lucys Immunsystem ja auf die Futtermilben reagieren. Die haben bei ihr immer zu Juckreiz und Durchfall geführt. Deshalb bekommt sie seit 10 Jahren kein Trockenfutter.


    Mamalinchen Danke, von Dr Breuer habe ich tatsächlich bisher nichts gehört. Ich werde mich mal auf ibd-hund.de einlesen. Mich wundert einfach nur, dass sich innerhalb von zwei Monaten die Werte der Leber und der BSD so verschlechtert haben, dass ich weiter hoffe dass es „nur“ vom Kortison kommt. Das was du mit dem Rückstau schreibst, wusste ich zB auch nicht.
    Von IBDerma Hyposens habe ich tatsächlich mal gelesen, aber auch das gibt es leider nur als Trockenfutter. Fällt wie gesagt leider raus, wegen starker Futtermilbenallergie.
    Sulfasalazin höre ich zum ersten Mal, werde mich aber mal vernünftig einlesen. Auf die Schnelle habe ich gelesen, dass es auch bei Artrose helfen könnte. Die hat Lucy leider auch, die macht sich aktuell durch das fehlende Fleisch und dementsprechend dem daraus resultierenden Eiweißmangel stark bemerkbar.

    Über Budenofalk habe ich öfter gelesen dass es auf Leber und BSD schlägt, deshalb würde ich das erstmal (so wie das Predni nach dem Ausschleichen) meiden wollen.

    Trixie03 Wir haben Ende November mit Prednitab 10mg am Tag gestartet. Sind dann nach einer Woche übergegangen in Spritzen täglich 1ml. Wir schleichen aus und sind aktuell bei 0,3ml am Tag. Lucy ging es unter dem Kortison nie wirklich gut und eigtl immer schlechter, je länger wir es geben.
    Zu dem Sobamin: das kenne ich ja. Vor vielen Jahren hat uns das zwei Mal sehr gut geholfen. Ich hab auch letztes Jahr als das alles so schlimm wurde darauf zurückgegriffen. Zu zwei verschiedenen Zeitpunkten. Sie hat davon aber sehr stark erbrochen, was sie vor paar Jahren nicht gemacht hat. Und schleimigen Kot gab es leider trotzdem.

    Eddy09 Tylosin sagt mir leider nichts nein. Gab es bisher auch nicht.
    Fütterst du eine bestimmte Sorte Nassfutter von dem vet concept?

    Ich danke euch allen für eure bisherigen Antworten. Man fühlt sich weniger allein :pleading_face:

    Hallo, ich hab seit Februar 2025 schon viele chronische Durchfallphasen mit meiner Hündin durch. Schleimig, blutend, alles dabei. Wir haben uns monatelang durch Pülverchen und Pasten vom TA gequält, denn alle Tests/Untersuchungen waren negativ. Sprich, es konnte keine Ursache gefunden werden. Blutbilder ok, Kotuntersuchungen ok, Ultraschall ok und und und. Ich hatte schon seit Sommer 2025 dann den Verdacht dass es IBD sein wird. Mitte November wurde sie operiert, die Darmbiopsie hat IBD bestätigt. Seit Ende November kriegt sie deshalb Prednisolon, und seitdem geht es nur noch insgesamt massiv bergab. Die ersten 10 Tage nach der OP ging es ihr noch gut. Bis eben die Diagnose am 11. Tag kam. Ab da kam das Kortison, ab da fing der schleimige Durchfall wieder an. Wir kriegen es seit dem nicht wirklich in den Griff, sie verliert weiter rapide an Gewicht. Deshalb schleichen wir es jetzt aus, in sehr kleinen Schritten, denn sie ist schon stark abgemagert und wir können nicht einschätzen wie es ihr ohne Kortison gehen wird.

    Nun zu meinen Fragen: Kurz vor der OP Mitte November wurde ein Blutbild gemacht, eben für diese OP. Bauchspeicheldrüse und Leber waren absolut ok.
    Blutbild von letzter Woche zeigt katastrophale Werte für diese beiden Organe. Einer der Leberwerte liegt bei 1500. Ich gehe stark davon aus dass es vom Kortison kommt, aber leider dürfen wir es nicht abrupt absetzen. Vor der OP haben wir sie noch auf Addison testen lassen, denn ihr Cortisol-Wert lag bei 0,7. Aber der Test hatte Addison ausgeschlossen. Aber aufgrund dieses körpereigenen Cortisolwerts wäre es angeblich ein zu hohes Risiko zu schnell mit dem Predni aufzuhören.

    Ich spritze das Predni ab der zweiten Woche jeden Tag subkutan, denn die Tabletten hat sie noch schlechter vertragen.

    Hatte das schon mal jemand, dass die Organe durchs Kortison nach einem Monat schon so massiv leiden? Wir haben an 21.1. einen Termin für ein erneutes Ultraschall. Ich habe Angst.

    Seit Sommer 2025 koche ich für sie frische Kartoffeln und sie hat dazu Pferd pur bekommen. Iwann im Herbst musste ich auf Hirsch pur umsteigen, denn leider hatte ich das Gefühl das Pferd nicht mehr ging. Hirsch ging dann wieder besser.

    Ab dem Kortison verträgt sie aber gar nichts mehr. Aktuell füttere ich seit ein paar Tagen wieder nur noch Morosuppe und bin dankbar dass es mal drin bleibt und nicht mit 1kg Darmschleimhaut wieder raus kommt. Aber selbst die Karotten kommen hinten mit Schleim raus, eben nur deutlich weniger als mit Ksrtoffeln/Fleisch.

    Wir wissen langsam nicht mehr weiter. Ich kann sie nicht dauerhaft nur von Möhren ernähren. Klar, warten wir ab bis das letzte Kortison in ihr landet (26.1.), aber das wird ja dann trotzdem nicht über Nacht alles wieder gut werden. Der Körper wird sich ja vom Kortison erholen müssen und das wird ja auch dauern.

    Ich hab iwo gelesen, dass Kartoffeln schlecht bei IBD sind. Und für die BSD wohl auch. Stimmt das?
    Und man wegen der IBD lieber auf Süßkartoffeln umsteigen soll? Weil es weniger Stärke hat?

    Was haltet ihr von Hills z/d Nassfutter? Hab oft gelesen dass es vielen IBD Hunden hilft. Aber mir macht die Zutatenliste große Sorgen.

    Lucy wird in einem Monat 12 Jahre alt, falls sie durchhält. Hat seit mindestens 10 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion. Futtermilbenallergie, Allergie gegen Huhn und Rind, und seit 10 Jahren generell sensiblen Magen-Darm.
    Schulterhöhe 45cm. Vor einem Jahr wog sie noch 12kg. Jetzt sind wir bei 8,1kg, und es fällt von Woche zu Woche.

    Vllt hat ja wer eine Idee was ich ausprobieren könnte :pleading_face:Es tut nur noch weh sie so zu sehen:pleading_face:

    Ok, also ich habe kein Problem damit weiter für sie zu kochen.
    Reicht ihr das von der Proteinmenge her wenn ich die 290g einfach auf zwei Tage aufteile? Welche Kartoffel- ubd Karottenmenge schlagt ihr vor?

    Ich hatte beim TA um einen Rückruf gebeten. Ich hatte ja noch Hoffnung Werte aus dem Blut nachordern zu können. Aber vor heute Abend meldet sich bestimmt keiner. Dann kann ich die Blutprobe natürlich vergessen.
    Aber zusammenfassend würde ich sagen, dass ihr alle die Ernährung als Ursache seht. Ich hatte das ja auch befürchtet. Also stelle ich jetzt auf nur Kartoffel Karotte Fleisch um.

    Gibt es vom Tierarzt auch Nassfutter? Ich sehe da immer nur Trockenfutter rumstehen. Futtermilben möchte ich zu dieser Jahreszeit nicht wirklich in den Hund pumpen. Sie reagiert allergisch auf die Bäume, bald sind doch noch die Gräser etc dran. Da hat ihr Immunsystem genug zu tun :(

    Ist kein Jodsalz. Es ist Steinsalz, ohne Zusätze.
    Das Pankreatin hat sie bekommen, weil in dem Darmfloracheck ein Wert auffällig war. Also zumindest laut der THP und der Ernährungsberaterin. So sollte Lucy unterstützt werden. Die TÄ fanden die Werte ok. Aber wenn ich jetzt überlege, dass die die aktuellen Werte auch nicht kritisch sehen. Ich könnte durchdrehen.
    Ich bin gerade unterwegs, ich suche die beiden Darmflorachecks raus sobald ich zuhause bin.

    Was passiert denn im folgenden Fall: ich schraube die Ernährung wieder runter auf die ursprüngliche Ausschlussdiät mit Kartoffel Pferd Karotten. Kein Obst, kein Salz, keine Innereien, keine Seealge, kein Öl. Wirklich nur die drei Komponenten und das einen Monat lang. Dann lasse ich kontrollieren. Wäre das eine Alternative?

    Lucy ist müde, schläft viel, schnell erschöpft. Heute ist es etwas schlimmer als gestern. Aber es ist Pollenzeit. Kann nicht differenzieren ob das an der Jahreszeit oder den Werten liegt.
    Kein Fieber. Kein Durchfall. Setzt zwei Mal am Tag guten Kot ab. Kein Erbrechen.

    @FrauRossi : Du findest den 500er Leberwert „ganz gut“? Ich bin schockiert, das ist der Wert der mir absolute Angst einjagt. Der liegt doch so weit über der Norm.

    Wir sollten so viel Fett dazu füttern, weil sie so in Kombination mit dem Fleisch zunehmen sollte + so sollte verhindert werden dass die Nieren mit dem Eiweiß Probleme kriegen. Vorgegeben hatte sie sogar 30g Fett zusätzlich am Tag. Aber damit kam Lucy überhaupt nicht klar, deshalb hatte ich das nach Absprache mit ihr auf die Hälfte reduziert.

    Das letzte Mal hatten wir Fertigfutter im Sommer 2016 probiert. Wenn es jetzt erstmal die beste Übergangslösung wäre, dann würde ich gerne ein gutes Nassfutter probieren. Aber ich habe da gar keinen Durchblick. Auf Rindfleisch reagiert sie leider mit starkem Durchfall/Juckreiz.
    Kennt ihr da was Gutes?

    Ich möchte mich echt ungerne alleine in die Thematik einlesen und ihr „irgendwas“ füttern. Das habe ich schon mal probiert. Aber es war mir alles zu kompliziert und das war der Grund warum ich überhaupt erst diesen Weg mit den Ernährungsberatern eingeschlagen bin.

    Sie bekommt folgendes am Tag:
    290g MF vom Pferd
    60g Kartoffeln
    30g Karotten oder Zuccini (das wechselt alle zwei Tage)
    Einen Obstmix zu gleichen Teilen aus Banane, Apfel, Papaya (jeweils zirka 7g), 20g zusammen also
    15-20g Fett (je nachdem wie fettig das Fleisch an dem Tag ist)
    Dann 15g Leber oder 15g Herz (wir wechseln das alle zwei Tage). Lucy hat Innereien lange gar nicht vertragen, auch gegart nicht. Das hat gedauert bis ich sie dran gewöhnt hatte. Eigentlich wollten wir zusammen mit der Beraterin nach dem Blutbild entscheiden wieviel Niere wir jetzt noch dazufüttern.
    Dann gibt es täglich 4ml 369-Öl.
    Zu jeder Mahlzeit 1 g Pankreatin P.
    Abends 0,45g Seealgenmehl.
    2g Knochenmehl Pferd.

    Und zusätzlich:
    Zwei Mal die Woche einen halben TL Lebertran.
    Zwei Mal die Woche 5g Kokosflocken.
    Zwei Mal die Woche 1g Salz.

    Reicht euch das so als Überblick?
    Reis/Nudeln gibt es nicht. Davon hatte sie mir zweck möglicher Allergieentwicklung abgeraten.

    Vielleicht hatte ich das falsch formuliert, ich möchte hier nichts falsch darstellen und gleich die Barfer gegen mich aufhetzen: Also die Ernährungsberaterin meinte, die große Menge Eiweiß wäre nicht schlimm, weil wir ja Fett zufüttern. Würden wir so eiweißreich füttern OHNE Fett, DANN würden die Nieren leiden. Das waren ihre Worte. Ich hätte wie gesagt auch lieber mit mehr Kohlenhydraten gearbeitet, als mit dem ganzen Eiweiß. Aber die Sache ist ja die, es hat funktioniert. Also Lucy hat zugenommen. Deshalb habe ich das irgendwann nicht mehr angezweifelt. Wobei mir bewusst war, dass man auch ungesund zunehmen kann. Aber SO ungesund hätte ich die ganze Entwicklung nicht eingeschätzt.

    Es ist einfach alles zum Verzweifeln. Die Ernährungsberaterin erzählte mir heute nämlich genau das Gegenteil, nämlich das Kohlenhydrate für die BSD nicht gut wären.

    Ich brauchte einen Ernährungsplan für Lucy weil sie tatsächlich mit Fertigfutter nicht zurecht kommt. Sie hat viele Allergien. Trockenfutter verträgt sie aufgrund von Futtermilben nicht. Auch wenn ich es eingefroren habe, hat sie sich immer wie wild gekratzt. Nassfutter führte oft zu Durchfall und/oder auch Juckreiz. Also habe ich erst mit einer Ausschlußdiät begonnen und nachdem das gut geklappt hat, bin ich beim kochen geblieben. Aber mir war klar dass ich ihr nicht einfach nur Fleisch und Kartoffeln kochen kann, sondern dass da ein System hinter stecken muss. Ich hatte erst einen Ernährungsplan bei jemandem erstellen lassen, der keine Ahnung von Allergikern hatte. Und deshalb bin ich zur aktuellen Ernährungsberaterin gewechselt. Sie wurde mir von meiner THP empfohlen. Sie hat selbst auch Allergikerhunde. Eigentlich dachte ich, dass wir mit ihrer Hilfe endlich Ruhe in Lucys Körper kriegen.

    In einer Klinik sind wir nicht. Denn wie schon mehrfach gesagt, meine Ärzte sind nicht der Meinung dass die Werte besorgniserregend wären.

    Aber mir ist auf jeden Fall klar, dass ich so nicht weiter füttern möchte. Nur ist es für mich mittlerweile echt schwer geworden anderen zu glauben. Also woher soll ich wissen, dass ich jetzt im dritten Anlauf endlich einen passenden Futterplan bekomme?

    Also eigentlich halte ich von diesen Diätfuttern nicht viel. Ich weiß nicht mal warum. Vielleicht weil ich von allen die damit zu tun hatten, nur Negatives gehört habe.

    Tierkliniken erstellen Futterpläne? Das wusste ich gar nicht. Das klingt auf jeden Fall schon mal gut.

    Also in der Arztpraxis weiß man dass Lucy kein Fertigfutter bekommt und deshalb hatte ich wirklich mehrfach gefragt ob ich aufgrund dieser Werte irgendwas an der Fütterung ändern soll. Aber die nehmen das alle total locker und wollen erst entscheiden wenn die nächsten Werte in vier Wochen anstehen. Für mich auch unverständlich. Aber ich bin eigentlich sehr zufrieden in der Praxis. Kenne einige die dort schon sehr lange mit ihren chronischkranken Tieren sind und die Tiere sind „stabil“. Generell hat die Praxis einen guten Ruf.