Beiträge von Maizy

    Bei Pablo ist noch einer der Reißzähne drin und ein paar Backenzähne. So genau kann ich das nicht sagen, er fängt immer an mit Spielen, wenn ich ihn ins Maul gucke. Sein Futter atmet er rein wie immer, ich habe nur das Gefühl er kaut halt nicht mehr, sondern schluckt gleich :ugly:

    Hier hilft zergeln richtig gut! Ich habe ihn so schon einige Zähne raus geholt, die nur noch am seidenen Faden hingen. Er will das aber auch, kommt immer wieder an, damit man mit ihm zergelt, selbst wenn das Mäulchen schon total blutet :omg:

    Was auch viel gebracht hat um sein Kaubedürfnis zu bedienen ist ein Kaffeeholzstab. Den hat er schon als kleiner Welpe bekommen und benagt.

    naja ein bisschen Komfort will man (bzw wir) schon. Ich will eine Toilette für Notfälle und freistehen, ebenso Dusche und eine Möglichkeit zum Kochen.

    Die Leute können es immer kaum glauben, aber genau das haben wir alles in unserer Wohnkabine :D
    Und dann können wir sogar noch drunter weg fahren.

    Ich kann mir später im Alter, wenn wir keinen Bock mehr auf Offroad haben, so ein fahrendes Hotel schon vorstellen. Statt einem Haus, halt immer unterwegs.

    Aber ich finde, dass ist auch das Schöne am campen, es ist für alle was dabei und so wie man es am liebsten mag.

    Momentan ist er übrigens die Pest. Wir sind im Urlaub und Mister Pubertät hat sage und schreibe 2x die Wohnung markiert

    Arschkeks :ugly:

    Mir sind übrigens gerade die Fotos über den Weg gelaufen, als wir Pablo abgeholt haben und bei euch waren. Das eine, wo die beiden auf der Treppe stehen müssen wir unbedingt versuchen mal nachzustellen :cuinlove:


    Bezüglich Sensibilität: ich weiß nicht, wie repräsentativ es ist, da Pablo ja erst 5 Monate alt ist, aber der erträgt Launen auch problemlos. Ich war schon angenervt von ihm, obwohl er zugegeben nichts dafür konnte und habe ihn dabei sicher unfair behandelt, wenn ich das rückblickend reflektiere. Er hat darauf keine Reaktion gezeigt und hat sich verhalten nach dem Motto: "Ach, lass sie labern, die Alte..."

    Hier wird es halt nie laut und bei uns ist auch eigentlich nie jemand sauer, deswegen weiß ich nicht, wie er sich verhalten würde. Seine Sensibilität drückt sich eher so aus, dass er auf Ansprache leicht reagiert und sich leicht korrigieren lässt. Er ist auch sehr empathisch. Wenn man Schmerzen hat, weil man sich gestoßen hat, ist er da und ganz lieb. Bisher hatten wir den Fall nicht, aber ich vermute, wenn hier jemand ernsthaft traurig ist, würde er sich ähnlich verhalten.

    Kartieren? Klingt ja interessant.

    Ja, ich arbeite in zwei Artenschutzprojekten und in einem kartieren wir derzeit Fließgewässer. Das heißt wir laufen Flüsse ab und erfassen verschiedene Merkmale im Gewässerverlauf. Optimal für Pablo! Er kann mit uns über Stock und Stein wandern, ab und zu mal ins Wasser hüpfen und bekommt nebenbei von meinem Kollegen jede Menge Bespaßung. Wir sind nicht schnell unterwegs und machen um die drei Kilometer am Tag. Aber das strengt das Hundekind natürlich an. Alles ist unterschiedlich und vor allem im Wald gibt's viel zu entdecken =)

    Ui, wir machen viel weniger :tropf:

    Die große Runde ist 1,5km lang und dauert um die 40min. Die gibt's einmal am Tag, aber nur, wenn er am Vortag nicht mit kartieren war. Denn das ist in der Regel anstrengend und dauert den ganzen Tag, wobei er die Hälfte eh meist im Auto verschläft. Ansonsten gibt's am Tag darauf nur Löserunden und gemeinsames Spiel an Ort und Stelle.

    Pablo wirkt aber nicht unzufrieden :ka:

    Ich bin da auch wirklich heilfroh, dass das Alleinsein bei uns kein Problem war bzw ist. Mit 14 Wochen hat er 4 Stunden ebenfalls problemlos geschafft, heute mit 5 Monaten sind 6 auch kein Problem. Mehr soll es eh nur im Ausnahmefällen sein.

    Wir haben auch zwei Überwachungskameras die live übertragen. Aber weniger, weil er was anstellen könnte, sondern eher für uns, damit ich ihn angucken kann, wenn ich weg bin und dazu Lust habe :herzen1:

    Wir haben nie viel Bohei darum gemacht. Wir sind gegangen, wenn er eh gerade geschlafen hat. Dann hat es eben so lange gedauert, wie es gedauert hat. Wir haben nicht minutenweise gesteigert.

    Dass es so gut geklappt hat bis heute ist aber meiner Ansicht nach auch der Züchterin zu verdanken. Da war schon bald dann auch kein Mensch mehr 24/7 verfügbar. Nachts ging es zum schlafen ins Welpenhaus, wo es auch nur Kameraüberwachung und keinen Menschen gab, der unmittelbar greifbar war. Vielleicht hat diese Art der Aufzucht auch was gebracht.


    Ich zitiere mich mal aus unserem Pfotothread :herzen1: