Beiträge von Maizy

    @Nebula und @ThunderSnoopy

    Danke für diese tollen Worte zum Colliewesen! Genau das sind die Gründe, warum wir uns für diese Rasse entschieden haben und ich liebe dieses Wesen! Und auch wenn Pablo noch so jung ist, zeigt er jetzt schon einige der von euch beschriebenen Züge. Kommandos im Alltag muss man tatsächlich nur flüstern oder per Geste zeigen. Wenn man ein Spiel beenden will reicht ein leise geflüstertes "ist gut jetzt." und er hört auf. Collies sind einfach so furchtbar lieb und das schon als kleine Welpen und heranwachsende Junghunde.

    Ich denke halt bei Collies ist es auch einfach wichtig auf eine gute Zucht zu achten mit Hunden aus Linien die eben nicht zu Hypersensibilität, Huschigkeit oder sonstigen Wesensschwächen neigen. Collies sind feinfühlig und benötigen umso mehr eine liebevolle und konsequente Erziehung.

    Sicher gibt es ne Menge Zuchten bei den Collies, die eher nach Ausstellungstiteln streben, als nach Hunden mit einem festen Wesen.

    Verschaff dir doch am besten wirklich selbst einen Eindruck. Besuch Züchter (zum Beispiel die Kalalassies) und dann wirst du einen Eindruck bekommen. Das wird das Beste sein, um einzuschätzen ob die Rasse zu dir passt.

    Dass man einen Hundepsychologen braucht ist definitiv übertrieben. Ich bin Ersthundehalter und für Pablo braucht man den sicher nicht. Und auch nicht für alle anderen Hunde aus der Zucht, aus der er kommt.

    Nachdem es hier heißt, ich behandle meinen Hund wie eine Mimose und ich übertreibe in dem, was ich schreibe, bin ich raus

    Bitte bleib doch. Du bist für viele (auch für mich) ein Vorbild was deine Art der Hundehaltung angeht und auch hier im Thread mit deinem Fachwissen eine echte Bereicherung! =)

    Was wäre denn dieser Thread ohne die Starcollies Alice und Lyra :dagegen:

    Mhm, direkt von Strafen hat hier doch keiner geredet, oder? Es ging um verbale Korrekturen, die eben beim ein oder anderen lauter ausfallen.

    Hier wird eigentlich auch nicht gestraft. Ist auch nicht wirklich nötig, weil er in der Regel lieb ist. Aber gerade eben war ein gutes Beispiel: Herrchen hat einen Hühnerhals in seinen Napf gelegt. Pablo darf erst nach absitzen und Freigabe fressen, weil ich keinen aufgeregten Wusel um mich rumrennen haben möchte, über den ich drüber fliege. Nun wollte Pablo ohne Freigabe an den Hühnerhals und wurde durch Äh äh korrigiert. Dann hat aber Herrchen mit der Freigabe etwas zu lange gewartet und Pablo hat in Sekundenschnelle den Hühnerhals vertilgt, noch bevor Herrchen ihn ihn wieder abnehmen konnte :lol:
    Die Konsequenz daraus war, dass wir ihn wortlos stehen lassen haben und ignorierten. Das hat ziemlich gesessen, denn er blieb wie versteinert in der Küche sitzen und traute sich nicht mehr an seinen Napf, den er normalerweise hinterher immer fein säuberlich ausleckt. Nach paar Minuten ist natürlich alles wieder ok. Aber die Strafe war in dem Fall wohl erst der verbale "Aufschrei" (war natürlich kein Schrei, aber ich habe gerade kein besseres Wort) und dann der Entzug des sozialen Kontaktes für einen kurzen Moment.

    Kurze Frage: Ist es nicht so, dass man im Zahnwechsel auf Zergeln verzichten sollte, um Fehlstellungen zu vermeiden?


    Das höre ich zum ersten Mal :???:

    Aber hier hilft das einfach auch total gut. Wenn so ein Zahn nur noch an einem Faden total lose herumschlackert macht Pablo ewig lange Zungenakrobatik und versucht das Ding herauszulecken :roll:
    Auf die Idee zu kauen kommt er nicht. Also zergeln wir und die Sache hat sich innerhalb von Sekunden erledigt, weil der Zahn dann quer durch die Wohnung fliegt :lol: