Das ist der Schwefelporling wie bei Terrorfussel .
Ein extremer Holzschädling. Die Tage des Baumes an dem dieser Pilz wächst sind definitiv gezählt ohne, dass man gegenwirken kann. Er ist sehr typisch an Obstgehölzen.
Für mich einer der interessantesten Speisepilze, weil geschmacklich und von der Konsistenz original wie Hähnchenfleisch. Darf aber nur verwertet werden, wenn er noch knallgelb ist.
Das heißt, die ersten beiden wären, wenn deine Vermutung stimmt, Speisepilze gewesen?
Ich musste mich nochmal korrigieren. Das richtige gemeint, das falsche geschrieben. Es ist nicht der Rauchblättrige Schwefelkopf sondern der Grünblättrige! Das ist wichtig, weil zweiterer seeeehr giftig.
Die Boviste kann man nehmen, ist aber eher Füllmaterial. Wichtig ist, dass sie innen noch reinweiß sind.
Der Begriff ist einfach der falsche. Eine Sorte (bei Tieren ist das Pendant die Rasse) entsteht in der Regel aus Zuchtbemühungen durch Menschenhand. Es gibt quasi die Art Kulturapfel Malus domestica und aus diesem ganz viele Sorten die durch den Menschen hervor gebracht worden sind.
Die Pilze, die im Wald stehen sind alles Arten und ggf. Unterarten. Die Einteilung von Arten folgt einer Taxonomie deren vereinfachte Reihenfolge so aussieht:
Oh RedPaula den ersten kannste gern bei mir vorbei bringen.
Das ist ein Schwefelporling, auch chicken from the wood genannt. Das kommt nicht von ungefähr, denn dieser Pilz schmeckt original nach Hähnchen und hat auch die Konsistenz von Hähnchenfleisch. Ich hab davon schon Schnitzel paniert und auch Geschnetzeltes in Sahnesoße gemacht. Ich schwöre, wenn man es nicht weiß, dann merkt keiner, dass das von einem Pilz ist!
Zu deinem Porling (?): könnte es nicht ein stark gealterter Riesenporling sein? Habitus würde passen und meines Wissens werden die im Alter schwarz/dunkel.