Beiträge von Sventje

    Ich schiesse bei normaler Munition bleifrei und mein Geschoss zerlegt sich nicht.

    Jagdmunition sollte sich schon zerlegen um seine Wirkung zu entfalten. Spätestens dann wenn sie auf einen Widerstand (Knochen) trifft. Ein- und Ausschuss kalibergroß habe ich bisher eher selten gesehen. Ich bin auch vorsichtig. Schusskanal und kleinere und größere blutunterlaufene Stücke kommen bei mir nicht ins Hundefutter.

    Keine Ahnung wie es in anderen Bundesländern ist. In Rheinland-Pfalz besteht die Pflicht für bleifreie Büchsenmunition nur im Staatsforst, und natürlich das Bleiverbot in Feuchtgebieten für Schrot.

    Beim Rothirsch könnte ich mir vorstellen dass es zum Teil von Gehegewild stammt. Das wird ganz sicher mit bleifreier Munition geschossen.

    Ich frage mich da, wie lange es noch Pensionspferdehaltungen mit Weidegang gibt. Klar, die bereits vorhandenen Pferde werden weiter untergestellt werden. Aber wer will sich unter diesen ständig verschlechternden Bedingungen noch neue Pferde kaufen und unterstellen? Der Wolfsbestand verdoppelt sich ja alle paar Jahre und irgendwann gibt es halt auch keine wolfsfreien Gebiete, in denen weitläufige Weidehaltung möglich ist, mehr.

    Bisher hat sich doch jeder als sicher angepriesene Wolfsschutz als Fake herausgestellt. Also zurück zur Stallhaltung mit dem Luxus von einem gesicherten Paddock?

    Die Einzäunung ist völlig egal. Es gibt keinen Kostenersatz für TA-Kosten in Niedersachsen.

    Wenn sich da die Tier-Krankenversicherung quer stellt oder gar keine da ist kann es schnell an die Reserven gehen.

    Und bei Einstellern? Ist da der Stallbesitzer haftbar? Er hat das Pferd ja auf die Weide, den ungesicherten Offenstall gestellt trotz dem Wissen um die Wölfe. Muß er sich da auch noch verantworten oder ist das das Risiko des Pferdebesitzers.

    Viele sind es nicht, zumindest wurden nicht viele gefunden. Aber die, die gefunden wurden, wurden vorher an gut sichtbaren Stellen abgelegt. Ich finde den Artikel leider nicht mehr, es wurde aber auch erklärt, warum. Für den illegalen Schützen ist eine ruhige Straße oder ein wenig frequentierter Waldparkplatz eigentlich kein Risiko.

    Die bisher ermittelten Wolfsschützen waren alles Selbstanzeigen. Wolfswilderer, die sich nicht selbst gestellt haben, wurden noch keine überführt.