Beiträge von Sventje

    Ich hab auch zwei aus dem Ausland.
    Die Französin lebt jetzt 13 Jahre bei mir und die Spanierin 2 Jahre.
    Die Französin hat ihre Angst vor Menschen sehr schnell abgelegt, die Jagdleidenschaft leider nie.
    Die Spanierin ist auf einem guten Weg.
    Gesund waren beide und sie sind sehr sozial mit anderen Hunden.

    Hier zieht immer wieder ein Auslandshund ein.

    Ich muss jetzt was erzählen.
    Ich habe gerade die letzten heute geernteten Trauben von der Hausrebe gegessen. Die waren noch gut. Knackig, nicht matschig, sehr süß, wenige faule Beeren.
    Geerntet in Deutschland.

    Wie will man sowas vorbeugen, wenn nicht durch extrem harte Auflagen für Mensch als Halter?

    Welche Lösungen gäbe es, um solche schlimmen Vorfälle zu vermeiden? Um solche Anzeigen in Zeitungen künftig zu vermeiden? Zu vermeiden, dass Hunde erschossen werden und Menschen niedergebissen?

    Dafür gibt es keine Lösungen.
    Die gibt es nicht einmal beim autofahren. Und da sterben täglich ettliche Menschen durch menschliches Versagen.
    Ich habe hier 3 absolut alltagstaugliche Hunde. Trotzdem hätte keiner die Begleithundeprüfung bestanden.
    Ich will Hunde die für Mensch und anderen Hund ungefährlich sind, auch wenn sich diese meinen Hunden ungeschickt nähern. Ich brauche keine Hunde die ein schönes Fuss oder prüfungsreifes Platz machen.

    Mit einem Hund von der Pflegestelle hast du mehr Sicherheit. Wenns gar nicht klappt nimmt diese ihren Pflegi auch wieder zurück.

    Manche Orgas bieten die Option "Pflegestelle mit Übernahmeoption" an.
    Wenn es dann nicht so gut klappt wird der Hund weitervermittelt und du bist nur ein Übergangszuhause.

    Schön dass du auch einem Hund aus dem Ausland ein Zuhause geben würdest.
    Da gibt es so tolle.

    Einige Hundehalter können sich das kaum vorstellen, weil ihr Hund entweder so beschaffen (z.b. groß und/oder schwarz, oder Listenhundoptik) ist, dass andere Hundehalter besser aufpassen, oder weil der Hund von sich aus total distanziert und desinteressiert an fremden Hunden ist (wie das z.b. einige erwachsene Hündinnen sind.

    So ein Mädel hab ich eigentlich immer im eigenen Rudel. Groß, eher gleichgültig und aggressionslos anderen Hunden gegenüber
    Ich übernehme immer erwachsene Hunde. Wenn die hier eine Zeitlang auf Pflege leben sind sie schon gut einzuschätzen.
    Der Rest der Gruppe darf auch unsicher sein, nur nicht kritisch mit Hunden.

    Das stimmt. Den Fall hatte ich zum Glück in über 30 Jahren Mehrhundehundehaltung noch nicht und ich stelle mich im Fall des Falles natürlich auch vor und nicht hinter meine Hunde.

    Kleinere Spektakel hatten bisher keine längeren negativen Folgen.

    Natürlich würde ich keinen Hund deshalb abgeben. Wer einmal den Pflegehundestatus überwunden hat, bleibt.