Beiträge von Sventje

    Ich finde bei euch keine besonderen Ansprüche.

    Anspruchsvoll kann die Bahnfahrt oder das ruhige alleine bleiben werden.

    Das könnte aber bei jedem Hund, egal in welchem Alter und woher er kommt, anspruchsvoll werden.

    Ich habe schon öfter erlebt dass Hundeanfänger, die intensiv mit einem guten Trainer zusammenarbeiten, sehr gut mit Problemen fertig werden. Manchmal besser wie "erfahrene Hundehalter", bei denen die Hunde halt immer irgendwie mitgelaufen sind und die aus Routine immer im gleichen Muster bleiben.

    Eine Klappbox ist immer gut. Wenn sie gut angenommen wird und Platz genug vorhanden ist, wäre das vielleicht auch was fürs Büro. Du musst dort vielleicht mal zum WC und ein Kollege kommt die Tür rein. Ganz schnell ist da ein neuer Hund weg und Außenstehende haben doch nicht die nötige Umsicht. Das muss natürlich nicht sein. Ich hatte schon Kandidaten, die in der ersten Zeit nie freiwillig alleine in die fremde Welt hinaus gegangen sind. Die brauchten mich oder einem aus meinem Hunderudel als Begleitung.

    Ich freue mich wenn hier ein Italiener eine Chance bekommt. In Italien haben die Hunde keine schöne Zukunft.

    Hier haben schon ettliche Rumänen eine vorübergehende Bleibe gefunden.

    Es waren Hunde dabei, die sofort anstfrei mitmarschiert sind, kein Problem mit fremden Menschen hatten und auch Bus und Bahn gefahren wären. Mit fremden Menschen zusammen würde ich aber auch bei einem zugängliche Auslandshund darauf achten, dass die Türen immer geschlossen sind. Ist er weg, dann ist er am Anfang wirklich weg.

    Ich habe allerdings auch schon Hunde erlebt, die mit solchen Anforderungen wirklich überfordert wären.

    Hunde von Auslandspflegestellen sind meistens, so zumindest meine persönliche Erfahrung, recht gut zu händeln, obwohl man Auslandspflegestellen nicht mit Pflegestellen in DE vergleichen kann. Trotzdem haben sie meistens Menschen- oft Kinderkontakt, kennen es angefaßt zu werden und sind regelmä0ig in einem besseren Zustand wie Shelterhunde, nicht nur körperlich.

    Bei uns an den Rastplätzen stehen überall oben weit offene Abfallbehälter. Die werden von den Wanderern und rastenden Autofahrern auch ordentlich mit den Resten vom Picknick befüllt.

    Kaum sind die Menschen weg, räumen die Raben die Eimer aus und sortieren.

    Hätten wir hier Wolfe wären das eine wahrscheinlich gerne angenommene Futterstellen.

    Nein, ich glaube nicht das hier bewusst und mit Absicht Wildtiere gefüttert werden. Es ist allen einfach zu unbequem, die nicht mehr gewollten Reste weiterhin mitzutragen oder im Auto mit nach Hause zu nehmen. Mit den herumliegenden Flaschen will schließlich auch keiner füttern.

    So lange unsere Tierheime finanziell und dadurch auch personell am Limit arbeiten müssen werden gefährliche und leider auch tragische Situationen immer wieder vorkommen.

    Julia hat die Situation der Tierheime gut auf den Punkt gebracht.

    Es muss alles ständig sehr schnell gehen.

    Mit den Tieren arbeiten, einen Clicker konditionieren, höfliches Verhalten anlernen. Woher sollen die Mitarbeiter die Zeit nehmen?

    Allerdings stelle ich mir die Frage, ob ein Tierheim aufgrunddessen, dass ein Hund bissig/gefährlich ist, diesen dann auch ablehnen kann? Vermutlich schon, oder?

    Unser örtliches Tierheim darf natürlich Ababetiere ablehnen. Lediglich Fundtiere müsen sie hier übernehmen, weil ein Vertrag mit der Gemeinde besteht.

    Vor kurzem war hier die Diskussion "kleiner Hund". Habe gerade gelesen, in Solingen hat ein Pinscher einem Kind ein Teil vom Ohr abgebissen. Klar, bei einem großen Hund wäre die selbe Situation schrecklicher ausgegangen. Trotzdem, die Folgen werden das Kind ein Leben lang verfolgen.