Beiträge von Sventje

    Das ist bei uns auch schon vorgekommen. Die Interessenten haben sich den Hund auf der Pflegestelle angesehen, probespazieren gegangen, Vertrag vorbereitet, Termin zur Abgabe mit gleichzeitiger VK ausgemacht und ein paar Tage später der Anruf, dass der Vermieter die geforderte Bescheinigung nicht ausstellt. Und das wo doch schon ein Hund im Haus wohnt und die Interessenten sich so sicher waren dass selbstverständlich die Hundehaltung automatisch erlaubt ist.

    Dass wir diese Bescheinigung wollen steht auf unserer Homepage.

    Ob diese Vereine, die die Hunde nach DE eingeführt haben VK machen, weis ich auch nicht. In jedem Fall sollte man aber, wenn man einen Hund von einem Tierschutzverein übernimmt darauf achten, dass er seriös arbeitet und vermittelt. Ein seriöser Verein versucht zu helfen. D.h. er nimmt den Hund zurück, wenn es unlösbare Probleme gibt. Das geht bei Pflegestellen nicht von einer Stunde zur anderen aber es gibt immer Lösungen. Kann natürlich auch sein, dass seriöse Vereine mehr kontrollieren und nicht auf Teufel komm raus vermitteln. Dann sind die Vermittlungszahlen zwar geringer aber es gibt auch seltener Rückläufer.

    Manche Beiträge hören sich so an als würden alle VK von vereinsfremden Personen durchgeführt werden. Diese Freiwilligen Helfer sind für deutschlandweit agierende Vereine wichtig, für den größten Teil der Organisationen nicht.

    Fast alle Vereine, die ich kenne, vermitteln nur in einem bestimmten Radius. Dadurch kann ein Mitarbeiter vom Verein, der von den Pflegern direkte Informationen hat, die VK machen. Bei Organisationen ohne Heim macht das eh die Pflegestelle.

    Auch bei uns muss die VK den § 11 haben genau wie die Pflegestellen und die VK sind für den Verein verpflichtend.

    Es gibt so viele Möglichkeiten an ein Tier zu kommen. Wer mit den Bedingungen des Tierschutzes ein Problem hat geht halt woanders hin. Den Vermittlungszahlen nach ist es für viele Interessenten kein Problem.