Beiträge von Sventje

    der es stand in der Zeitung: Der längste Hundeinsasse im Tierheim, das Tierheimmaskottchen sozusagen, ist gestorben, weil ihm ein Milztumor geplatzt ist. Da gibt es also Experten im Tierheim, die beurteilen wollen, ob andere Menschen gute Tierhalter sind, und dann stirbt denen ein Hund an einem Tumor, den man durch Vorsorgeuntersuchungen leicht hätte entdecken können.

    Ich lass bei der Kontrolluntersuchung meiner alten Hunde auch immer den Bauchraum schallen. Und soll ich dir mal was sagen? In der Klinik hat man mir gesagt dass das beim Milztumor nur eine Momentaufnahme ist. Eine wirkliche Vorsorgemaßnahme für einen längeren Zeitraum ist das nicht.

    Ich kenne - nein ich kannte - mittlerweile einige Hunde die an einem Milztumor gestorben sind. Schuld ist da in der Regel einfach die Natur.

    Jedes Tierheim hat doch "Ladenhüter". Sicher nicht deshalb, weil die keiner haben will, sondern weil den Interessenten unsinnige Hürden gesetzt werden und nach z.T. unsinnigen Kriterien ausgewählt wird.

    Doch. es gibt in fast jedem Tierheim Ladenhüter die keiner aus Vernunftsgründen haben will. Ich kann dir gerne den Link von unserem hiesigen Tierheim schicken. Die Ladenhüter sitzen über Jahre im Zwinger weil sie groß, menschen- plus tierunverträglich sind. Weil ihnen jemand das warnen abgewöhnt hat und sie deshalb unberechenbar zubeissen und und. Die "händelbaren" Hunde finden in wenigen Wochen, auch mal 3-4 Monaten ein zuhause. Manchmal brauchen sie auch diese Wochen, um wieder wie normale Hunde auszusehen.

    Meinst du wirklich?

    Und Dakos meinte: Es gibt mehr Waffen als Hunde - aber mit Waffen passiert dennoch weniger (vielleicht eben weil es deutlich, deutlich stärker reglementiert wird, wer eine besitzen darf)

    Waffen haben ja auch kein Eigenleben, sind eingesperrt wenn sie grad nicht benutzt werden und beissen nicht selbständig.

    Außerdem hast du natürlich Recht. 100 Waffen bedeuten nicht 100 verschiedene Waffenbesitzer.

    Na Mensch. Das ist doch mal gelebter Tierschutz. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es gute Gründe dafür gibt. Aber irgendwie denke ich bei jemandem, der seinen Hund einfach nur loswerden will eher an Leute, die ihn inserieren und noch Geld rausschlagen wollen. Und nicht an jemanden, der zum Tierheim geht. Nicht mehr in den Zeiten von Ebay zumindest.

    doch. Da denke ich zum Beispiel an den Kangal, der langsam erwachsen wurde und nun einfach ein normaler Kangal ist ohne dass er zur Erziehung einen fachkundigen Besitzer hatte.

    Oder ich denke an den Mali, den der Besitzer weniger gut versucht hat zum Schutzdienst auszubilden.

    Diese 2 Kangal und der Mali sind mir grad in Erinnerung, bei Ebay hätten die keine Chance gehabt.

    Die Kangal sitzen mittlerweile einer fünf und einer 8 Jahre im Heim, der Mali erst 2.

    Natürlich weis ich nicht ob das in Fb genannte Tierheim immer solche Gebühren verlangt.

    Gerade Thema bei FB: TH will 500,- für Aufnahme.... ist ja gut und schön und natürlich haben die auch Kosten..... aber wer in Not ist, kann das oft nicht zahlen...... und dann wird ausgesetzt (Natürlich will ich damit nicht unterstellen der TS sei verantwortlich für ausgesetzte Hunde)

    gestaffelte Abgbegebühren, die in etwas diese Höhen gehen habe ich auch schon gesehen .Bei einem geimpften Hund mit durchschnittlichen Vermittlungschancen ist die Gebühr geringer wie bei einem Hund der höchstwahrscheinlich den Rest seines Lebens im Tierheim verbringen wird. Hundealter ist da in der Regel kein Grund für eine erhöhte Abgabe)

    Ich verstehe nicht wirklich - nein eigentlich überhaupt nicht - weshalb man den ganzen Tierschutz in ein einheitliches Muster pressen will.

    Mal ein Beispiel aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit.

    Ich bin aktiv in einem kleinen Verein, der nur im engeren Umfeld arbeitet. Hier gibt es keinen Fragebogen. Anfragen erfolgen telefonisch bei einem Vorstandsmitglied, werden in der Regel nach ersten Informationen und einer GROBEN Abfrage (also z.Beispiel Hund kann auf der Pflegestelle überhaupt nicht alleine bleiben, Interessent muss aber arbeiten, kein Plan B, ) dann lehnen wir das Angebot höflich ab. Ansonsten übernimmt die Pflegestelle die zukünftigen Gespräche und Treffen.

    Ich bin aber auch aktiv in einem bundesweit agierenden Verein mit Pflegestellen in DE und Direktadoptionen aus dem Ausland. Dort gibt es Fragebogen, weil die Entscheidungen letztendlich von den Personen getroffen werden die entweder die Hunde im Ausland persönlich kennengelernt haben oder mit eben diesen Personen ständig Kontakt haben. Da diese Personen eben auch ihren Lebensunterhalt außerhalb des Tierschutzes verdienen müssen und es eine große Anzahl von Anfragen gibt ist der Fragebogen einfach die praktikabelste Lösung.

    Fragen bei einer Vermittlung in dem kleinen Verein.

    bei einem Hund ohne besondere Ansprüche (hier nehmen wir uns das Recht heraus das zu beurteilen und die Beurteilung nicht dem Anrufenden zu überlassen) ist der Klärungsbedarf klein. Bei manchen Hunden ist er groß.

    In dem großen Verein wird weniger individuell gehandelt. Alles andere ist bei der Anzahl der Anfragen ehrenamtlich nicht zu händeln. Man kann natürlich sagen dann sollen sie mit dem Tierschutz aufhören. Nur wer hilft dann denen, denen genau diese Menschen dann nicht mehr helfen?