Beiträge von Sventje

    Aber woran liegt es denn dann dass der Herder weniger kostet als der Pinscher? Ist dieser mehr gefragt? Hat der mehr Abnehmer und “verkauft sich besser”?

    Vielleicht verkaufen die Züchter nicht an jeden und dadurch wird vielleicht der Käuferkreis sehr viel kleiner.

    Ich kenne Jagdhundezüchter die für ihre Welpen (vor allem BGS) viel mehr Geld von Nichtjägern bekommen würden. Trotzdem gehen die Hunde für deutlich weniger Geld an Nachsuchenführer.

    Meine letzten Hunde waren alles Second-Hand-Hunde. Von geschenkt vom Nachbar bis 380 Euro Schutzgebühr. Auch die Jagdhunde vorher waren überwiegend kostenlose Übernahmen.

    Generell würde ich für einen erwachsenen Hund keiner Privatperson Geld geben. Eine Spende für einen Verein nach Wahl des Vorbesitzers wäre für mich in Ordnung.

    Nur dann, wenn ich noch einmal einen Jagdhund führen wollte, käme ein Welpe in Frage und die kosten unter Jagdkollegen unter 1000 Euro. Die würde ich auch bezahlen.

    Ich durfte bei meiner alten Hündin vor Jahren auch mal nicht zum Röntgen mit rein.

    Der Erfolg war dass sie panisch um sich gebissen und den Röntgentisch vollgekotet hat.

    So ging es nicht. Also durfte ich sie doch umlegen und beim Auslösen war ich vor der Tür.

    Ich hab dann irgendwann die Tierarztpraxis gewechselt. Es war einfach kein einigermaßen entspanntes Behandeln mehr möglich. Eigentlich wäre ich gerne dort geblieben.

    Diese Hündin ist allerdings kein Tier das vertrauensvoll und gut geprägt gross werden durfte.

    Bei meiner jetzigen Tierarztpraxis durfte ich auch jetzt während Corona mit in den Behandlungsraum.

    Hat jetzt nichts mit dem Video und Schweinen zu tun.

    Ich bin lange Zeit mehrmals jährlich in Bayern bei einem befreundeten Berufsjäger zu Besuch gewesen.

    Er hatte als Schweisshundführer immer ausgezeichnet arbeitende Schweisshunde.

    In der Einarbeitungsphase wurde da auch schon mal ein Hirsch so geschossen das er aller Voraussicht nach noch eine bestimmte Strecke bergabwärts flüchtete.

    Diese planbaren Nachsuchen zur Vorbereitung auf die extrem schwere Arbeit der Nachsuchenhunde im Gebirge (die selbständig nach dem Schnallen ihre Arbeit verrichten müssen und nicht so selten kommt der Hundeführer erst Stunden später zum Wild) war ihm in der Hundeausbildung wichtig.

    Hier musste wirklich ein Tier länger leiden damit später vielen unnötig langes Leid erspart wurde.

    Und der große Rest... neee, muss nicht sein. Schreiend durch Fenster gehen für ne Katze: juckt mich nicht oder ein Hund, den man erst mal darauf aufmerksam machen muss, dass man aber bitte auch noch da ist und ein Wörtchen mitzureden hat. N Hund der ständig fragt "Was machen wir jetzt?" oder "Sag mir, dass ich das jetzt gut gemacht habe!" da werd ich unrund.

    Störrisch oder eigenbrötlerisch, unabhängig oder n bisschen hundeschuldoof, find ich dagegen sehr super.

    Das hätte ich treffender nicht schreiben können. Ein Hund der dreimal hintereinander auf Kommando Platz macht ohne zu nach dem Warum zu fragen ist nicht meins. Ich liebe Hunde mit einer ordentlichen Portion Eigenständigkeit.

    Ich würde mir dank fortgeschrittenem Alter keine sehr große Hunde mehr zutrauen.

    Mit Gebrauchshunden (mit Ausnahme von Jagdgebrauchshunden) und Hütehunden käme ich nicht zurecht. Ich mag das Wesen dieser Hunde überhaupt nicht nd deshalb würden wir kein gutes Team.

    Ich liebe selbständige Hunde die nicht ständig fragen ob sie etwas für mich tun könnten

    Ich hab keine Ahnung von Fischen und Aquarien aber mal eine Frage.

    Letzte Woche habe ich eine Bekannte besucht und dort ein Aquarium gesehen. In dem Becken lebt ein einzelner Fisch. Laienmäßig hätte ich auf Wels getippt, die Bekannte weis auch nicht was es für eine Sorte ist. Sie hat ihn von dem verstorbenen Ehemann übernommen.

    Also:

    das Becken ist geschätzt etwa 60 cm lang und nicht ganz so hoch. Am Boden liegen farbige Steinchen, kein Bewuchs. Der Fisch ist ca 15 cm lang, eher etwas länger und schon ettliche Jahre alt.

    Früher gab es da ein richtig großes Aquarium.

    Gibt es für private Fischhaltung gesetzliche Mindesstandards? Mir kommt das Becken furchtbar klein für so einen großen Fisch vor. Sollten die meisten Fischsorten nicht in Gesellschaft gehalten werden - evtl. je nach Fisch mit Versteckmöglichkeiten?

    Mir geht dieses Aquarium nicht aus dem Kopf. Die Bekannte sagt das ist so in Ordnung und der lebt schon lange so. Das kleine Becken hätte neben dem kleineren Aufwand auch den Vorteil dass der Fisch nicht mehr wächst.

    Kann mich jemand beruhigen und sagen dass das so in Ordnung ist?

    Ich denke dass Bracken (ich denke jetzt nicht an Beagle, die schon seit Generationen nicht mehr zur aktiven Jagd eingesetzt und gezüchtet werden) aus gutem Grund selten als Mantrailer eingesetzt werden. Menschen finden kann einfach nicht so geil sein wie einer Wildspur folgen und Druck vom Hundeführer halten sie nicht gut aus. Zwischen der Härte eines DD und einer Bracke liegen Welten.

    Das mit der Jagd kann man nicht ganz vergleichen. Meine Schweisshunde hatten sehr schnell raus dass nur die Wundfährte zum vom Hund gewünschten Erfolg führt und nicht die Gesundfährte. Dazu benötigte es keinen Druck, nur Übung.

    Bei einer Bracke, die eigentlich für das selbständige Verfolgen von gesundem Wild gezüchtet wurde und nicht auf intensive Zusammenarbeit mit dem HF, ist Wildreinheit sicher eine besondere Herausforderung.