Beiträge von Sventje

    Ich gehe mal davon aus das noch keinem der hier mitschreibenden ein Feldhamster über den Weg bzw. die Hundeschnauze gelaufen ist. Wenn doch hat der Hund sicher gemerkt das Hamster ganz schön wehrhaft sind.

    Meine alte Hündin war bis vor wenigen Jahren eine Mäusejägerin. Ich hätte nur mit Maulkorb eine Chance gehabt sie daran zu hindern. Verhindern konnte ich das Buddeln und das habe ich auch gemacht. Durch ihre altersbedingte Taubheit hat sich das Problem aufgelöst.

    Es war in unserer Gegend so wie es @Chien_de_coeur schreibt.

    Auf einmal gab es keine kleinen und mittelgroße, verträgliche und nicht sehr alte Hunde mehr für Interessenten zum übernehmen.

    In unserem örtlichen Tierheim sitzen Hunde mit denen der größte Teil der Interessenten nicht umgehen könnte oder wollte. Klein bis mittelgroß, jung bis mittelalt, einigermaßen verträglich mit Mensch und Tier ist schneller vermittelt wie sich die Aufnahmepapiere ausfüllen lassen.

    Unsere Transporte aus Rumänien sind zum Glück schon wieder unterwegs und es wird wieder im einigermaßen normalen Rahmen vermittelt. Eine Zeitlang war für uns Vermittlungssperre weil sich keine Pflegestelle fremde Menschen ins Haus holen wollte.

    Sicherheit geht auch hier für Pflegestelle und Interessent vor.

    Muss ein Hund seinen Platz verlassen kann er immer zum Verein zurück. Das war vor Corona so und wird sich auch nach Corona nicht ändern.

    Bisher brauchte ich immer genau 6 Monate bis wieder ein neuer Hund eingezogen ist. Nur nach dem Tod meiner Senta, dem besten Hund meines Lebens, habe ich mir nur zwei Monate Zeit gelassen.

    Mein Kopf wollte es so weil ich nicht wollte das der neue Hund (den ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch gar nicht kannte) nicht unnötige Monate im Tierheim sitzen muss.

    Die ersten Monate mit neuem Hund waren schwer. Schwer für mich aber auch unfairerweise schwer für den Hund. Ich würde es trotzdem so wieder machen. Jetzt ist diese Hündin 16 Jahre und bald werde ich mich von ihr verabschieden müssen. Weil ich noch zwei habe wird es wohl keine Nachfolgerin mehr geben.

    Bei der ganzen Geschichte würde mich glaub ich nicht wirklich viel stören.

    Klar, die Untersuchung auf Filarien wird in der Regel erst dann gemacht wenn die Ausreise ansteht.

    Das Ergebnis habt ihr aber rechtzeitig erfahren und hättet nein sagen können.

    Geheilt wäre sie auch dann noch nicht gewesen wenn sie mit der Behandlung schon weiter gewesen wäre. Mir persönlich wäre es lieber mein zukünftiger Hund würde komplett in DE behandelt, wenngleich sie auf den Kanaren schon viel Erfahrung mit Filarien haben.

    Gut, wenn zwei unterschiedliche Alter angegeben werden ist das doof. Wir wissen aber alle das im Auslandstierschutz das Alter meist geschätzt wird. Stimmen wird es so gut wie nie. Meine letzte Hündin aus Spanien wurde hier in DE von zwei verschiedenen Tierärzten einmal auf drei und einmal auf mind 5 Jahre geschätzt. Ärgern würde mich natürlich die schlimme Ohrenverletzung. Wenn die so massiv ist hätte man das Erwähnen müssen.