Beiträge von Sventje

    und die andere möchte einen steinigen, weil man allen Ernstes Kooohlenhydrate füttert und den Hund nicht wie einen Wolf ernährt.

    ich hab wenig Kontakt zu Menschen die in der Hundeschule oder im Hundeverein aktiv sind. Daher kenne ich von der Fraktion-Ernähren wie ein Wolf- niemand mehr. Die meisten Hundemenschen in meinem Umfeld haben Auslandshunde und irgendwann gemerkt dass diese Hunde keine Wolfsnahrung vertragen.

    Meine Nichthundehalter-Bekannten finden es eher gut wie ich meine Hunde ernähre. Die freuen sich dass sie bei meinen Hunden immer mal etwas abliefern können anstatt es wegzuwerfen. Sei es das gekochte Suppenhuhn oder das lange eingefrorene Suppenfleisch, die geangelten Rotaugen oder das verschmähte Katzenfutter.

    Vor 20 Jahren hab ich zum ersten Mal eine Hundeschule besucht. Wie das so ist wurde ich nach dem Futter meiner Hunde gefragt. Die entsetzten Gesichter als Reaktion auf meine Antwort: Ich füttere gekocht, roh und Reste von mir, wie es grad kommt, amüsieren mich immer noch.

    Der Hammer war die Antwort der Trainerin. Wer nicht bereit ist Fertigfutter zu kaufen sollte keinen Hund halten dürfen.

    So Reaktionen gibt es heute nicht mehr. Das Thema Hundefutter scheint sich entspannt zu haben.

    Ich benutze gerne die kleinen Barkoo Knöchelchen. Die sind weich und nochmals gut zu teilen.

    Bei einem kleinen Hund kommt da aber beim häufigen Belohnen schon eine Menge Protein zusammen.

    Frühstück: Fleisch und Brühe von einem gekochten Kitzhals, je ein Ei, Reis und pür. Grünzeug.

    Später kocht: Rinderbrust, Mairübchen, Möhrengrün (das letzte aus TK), Reis. Dazu kommt Öl u. Eierschale.

    Zeit hab ich .Ich lebe alleine und die Svenja mag nicht mehr gerne alleine daheim bleiben. So lange das Wetter gepasst hat konnte sie im Auto warten, während ich eine zweite Runde mit den beiden "Jungen" gelaufen bin. Das war für sie in Ordnung. Oder ich hab sie zu einer Freundin gebracht. Das geht nun nicht mehr weil sie dort in den dritten Stock laufen müsste, und außerdem gibt es noch Corona.

    Diese letzte Zeit mit der Oma müssen die zwei halt zurückstecken.

    Ich bin gespannt wie sich das Verhalten der Hunde nochmal ändert wenn meine Svenja nicht mehr da ist. Mit ihren 16 Jahren ist sie schon lange alt, trotzdem haben sie sich bis vor kurzem nach ihr gerichtet.

    Wir werden es alle nicht einfach haben und ich weiss dass kein dritter Hund mehr einziehen wird.

    Ich finde es richtig schwer den jüngeren Hunden bewegungsmäßig gerecht zu werden ohne den alten Hund ins Abseits zu stellen. Der mittlere ist 14, also auch nicht mehr jung, aber er will und kann noch. Die Oma ist 16, will noch viel mehr aber kann nur noch eingeschränkt.

    Ich hatte auch Bedenken dass es irgendwann zwischen meinen Mädels schwieriger wird.

    Die Svenja ist taub und nach dem Vestibularsyndrom manchmal wacklig auf den Beinen.

    Ich merke nun dass die jüngere Keity seit ein paar Tagen nicht mehr so im Windschatten der Svenja lebt. Beim Spazierengehen läuft sie nicht mehr generell hinter uns, sie beobachtet aufmerksam die Umgebung, geht als erste die Treppe hoch und geht ohne Begleitung durch Türen.

    Schon eigenartig diese Veränderung in dem zeitlichen Zusammenhang mit dem Abbau von der Svenja.

    Blut ist weniger gefährlich. Eine Infektion ist nicht auszuschließen, die Gefahr ist aber gering.

    Die Hunde, von denen ich weiss dass sie an Aujetzky gestorben sind, waren ausnahmslos Jagdhunde im Einsatz.

    Ich denke du musst dir keine Sorgen machen.

    Ich sollte meiner Svenja in den ersten 14 Tagen eine erhöhte Dosis Karsivan geben. Das hab ich gemacht und dann auf die normale Dosis reduziert. Der Nystagmus war nach zwei Tagen weg, Schwindel und Fressunlust haben länger angehalten. Wir brauchten die Hilfe des Geschirrs in erster Linie fürs Treppenlaufen. Ich hab mir mit den 26 kg Hund schwer getan und deshalb war es auch für sie total ungut.